Rhabarber-Crème fraîche-Trifle { im Glas } – Fruchtig, leicht und ( jetzt ) genau das Richtige!

Rhabarber Trifle 1

Anmerkung der Redaktion
Es folgt ein Artikel voller kulinarischer Vorsätze, den ich kurz vor der Ankunft des Neuen verfasste. Und jetzt – 20 Tage später – stelle ich fest: NIX davon habe ich bisher in die Tat umgesetzt. Da siehste mal, der hat uns voll im Griff…

Sobald der neue Mitarbeiter eingetrudelt ist werde ich direktemente eine Käsetheke überfallen und mir danach noch ein übergroßes Stück Tiramisu einverleiben. PAH!

Seit etwa 36 Wochen habe ich einen derartigen Heisshunger auf Rohmilchkäse und besagten italienischen Nachtisch, dass es mich fast in den Wahnsinn treibt. Ich habe das Gefühl es wird auch jedes Mal schlimmer, wenn das Dessert mir in diversen Zeitschriften, Foodblogs und Restaurants über den Weg läuft.

Mir kommt es so vor, als existiere diese Welt nur noch aus Tiramisu. Sogar diese eingeschweißten und ewig lange haltbaren Fertigportionen winken mir aus der Kühlung des Supermarktes zu. Im Wahn denke ich manchmal sie flüstern ‚Daaani, nimm‘ mich mit!‘, wenn ich meinem Einkaufswagen an ihnen vorbei schlender‘. Noch haben die mich aber nicht gekriegt und ich überbrücke die noch verbleibenden Tage mit anderen Lückenfüllern. Ach was, Lückenfüllern!

Mein Herzchen explodierte fast, als ich auf der Lecker-Seite dieses Trifle entdeckte, das doch im ersten Moment aussah, wie ein fruchtiges Tiramisu. Dieses Dessert kommt allerdings vollkommen ohne Bumms – es sei denn man verwendet den vorgeschlagenen Orangenlikör – und ohne Ei aus. Das Ganze serviere ich mir dann in einem schicken Ball-Mason Glas, binde ein Schleifchen drum. Schon ist alles nur noch halb so wild.

Rhabarber Trifle-006-1

‚Tiramisu, was ist das?‘

Rhabarber-Crème fraîche-Trifle im Glas In Anlehnung an das Rhabarber-Quark-Trifle von Lecker.de

Zutaten für 4 Personen

Rhabarber Trifle-008-3

500 g Rhabarber
1 Päckchen Soßenpulver Vanille (zum Kochen; für 1/2 l Milch)
2 EL Erdbeermarmelade
1 Vanilleschote
7–9 EL Zucker
375 g Crème fraîche
150 g Vollmilch-Joghurt
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
4–6 EL Orangensaft
evtl. 2 EL Orangenlikör
16 Löffelbiskuits
1–2 EL gehackte Pistazien

Außderdem: 4 große Gläser

1. Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Vanilleschote halbieren und das Mark auskratzen. Die Hälfte des Vanillemarks mit Rhabarber, 5 EL Wasser und der Erdbeermarmelade im Topf aufkochen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln. Soßenpulver und 2–3 EL kaltes Wasser glatt rühren. In die Rhabarbermischung rühren, nochmals kurz aufkochen. Mit etwa 4-5 EL Zucker abschmecken. Kompott auskühlen lassen.

2. Crème fraîche mit Joghurt, Zitronenschale, 3–4 EL Zucker und dem Rest des Vanillemarks glatt rühren.

3. Orangensaft und Likör (oder auch nich‘) mischen. *) Die Biskuits halbieren und vier Hälften auf dem Boden des Glases platzieren. Mit der Hälfte des Orangensaftes beträufeln. Die Hälfte des Kompotts auf die Gläser verteilen. Die Hälfte Creme darauf streichen. *) Und das Gleiche nochmal. Mit den Pistazien bestreuen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Ich tauche durch die cremige Joghurtmasse, in das Rhabarberkompott und erwische ein Stück Löffelbiskuit. Dazu die knackigen Pistazien auf dem Löffel und wenige Sekunden später jubiliert mein Gaumen.

Rhabarber Trifle-011-4

Das Leben ist schön.

♥ Dani

Fotos_Herr K.
Gläser_Blueboxtree Parties
Löffel_zierratundgold

Ach!
Weil ich nicht wusste, wann ich den nächsten Artikel veröffentlichen kann, wollte ich die Gewinner auf der FB-Seite posten. Aber jetzt bin ich ja doch rechtzeitig dran und darf sie euch hier präsentieren:

‚TATaaaaa!‘

Set Nr. 1 geht an: Maria vom Blog Villa ❤ Stoff
Set Nr. 2 geht an: Jules vom Blog Jules kleines Freudenhaus

Herzlichen Glückwunsch euch beiden und ganz viel Freude mit diesen tollen Gewinnen.
Bitte schickt mir eure Adressen über das Kontaktformular. *klick

Übrigens finde ich es immer SO schön, wenn ihr klitzekleine Rezepte backt und mir die Bilder oder den Link zum Blog schickt.

Über diese hier habe ich mich in den letzten Tagen ganz besonders gefreut:

avecamis.de *klick
nom-nom.de *klick
Dinchensworld *klick

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37 Kommentare zu “Rhabarber-Crème fraîche-Trifle { im Glas } – Fruchtig, leicht und ( jetzt ) genau das Richtige!

  1. Liebe Dani,
    daß Dein Neuankömmling Dich fest im Griff hat, war vorauszusehen und wäre auch eher seltsam wenn es nicht so wäre. Als mehrfach Mutter sprech ich da aus Erfahrung 🙂
    Dein Rezept sieht mal wieder hinreißend aus, dafür würde ich wohl auch probehalber mal ein Stück Tiramu Su links liegen lassen. Und die Fotos sind eine Wucht!
    Bei so wunderbaren Leckerein kann einem der Regen da Draußen auch gestohlen bleiben…
    Liebe Pfingstgrüße,
    Sabine

  2. ab tag 35 nach ankunft wirds leichter *gg*
    wir schaffen es seit etwa 3 tagen, wieder vernünftig zu kochen. heute gabs sogar nachtisch, der nicht nur gewaschenes obst war und morgen werden eeendlich die buttermichwaffeln für muttertag gebacken…und der/die/das trifle kann dann vielleicht nächstes wochenende? was sagst du kleines kind neben mir, dass an meinem arm kratzt und mit den beinen wackelt?…backen is langweilig, weil dich dann niemand durch die wohnung trägt??…kleiner tyrann…;-)

    grüße von minusch.

  3. Was für ein tolles Dessert liebe Dani,
    Die Bilder sind wunderschön.
    Kann mir nur zu gut vorstellen, das euch
    der Neue auf Trabb hällt, herzlichen Glückwunsch nochmals.

    LG,
    edina.

  4. Liebe Dani,
    wie gut kann ich dich verstehen! Tiramisu hat mir auch seehr gefehlt in der Schwangerschaft , ebenso wie Mousse au chocolat und weichgekochte Frühstückseier. Jetzt ist der kleine Mann schon acht monate alt – das geht soo schnell – und ich hab einiges aufgeholt 😉 Dein Trifle werd ich aber auch probieten, vielleicht sogar mit Schuss? Danke für das tolle Rezept!
    Alles Liebe und ein bisschen Schlaf wünsch ich dir,
    Ilka

  5. Liebe Dani,
    wie immer: soooooo schön geschrieben, sooooo wunderbare Fotos und ein Rezept, dass auch mal wieder köstlich klingt!!!
    Ich wünsche euch weiterhin alles, alles Gute mit eurem Kleinen!

    Ganz liebe Grüße
    Janet

  6. Ohhh…das sieht sehr gut aus und zum Glück sind deine Gelüste auch für deine Leser mehr als erfreulich und hübsch anzuschauen. Ein Hoch auf den Neuen,

    Nova

  7. Der Trifle hört sich super an, aber da du mehrmals das Wort „Tiramisu“ fallen gelassen hast, könnte ich auf solch eines auch 😉
    Liebe Grüße
    Patricia

  8. Hihi, das kenne ich nur zu gut. Guten Käse habe ich wirklich, wirklich vermisst. Ich wollte mich in die Badewanne legen und dazu gibts eine Käseplatte und Schokobrand. Dazu kam es bis heute nicht. :o)

  9. Das sieht sooooo lecker aus, ich liebe Rhabarber. Habe heute Morgen auch wieder eine Neue Ladung Rhabarbermus gekocht. Ich mische das Morgens immer mit gekochter Hirste, und dann gibt es dazu frische Früchte zum zweiten Frühstück auf der Arbeit.
    Liebe Grüße
    Mone 🙂

  10. Hei meine Liebe
    Etwas spät, da leider im Urlaub, habe ich gesehen, daß der neue Mitarbeiter schon hier ist. Ich wünsche dem neuen Erdenbürger nur das allerallerbeste und viel Glück in seinem Leben. Er schaut total, total süß aus.
    Ich bekomme selbst im August Verstärkung 🙂 und habe mit Dir mitgebammelt.
    Ich kenne die Tiramisúgelüste und bin so glücklich über dieses Dessert. Das wird jetzt jeden Tag umgesetzt!!
    Gruß aus Südtirol
    Siggi

  11. OMG, der 1. Preis sogar!
    Ich dreh durch & brauch jetzt glaub ich erstmal ein LKW-Fahrer-Brötchen (liebevoll von mir genannt für das Mettbrötchen), das war mein Tiramisu in der Schwangerschaft. 😀

    Ich freu mich! Yeah!
    Lieben Dank
    Deine Maria

  12. Liebe Daniela, nein, wie toll hört sich denn dieses Dessert an ! Ich liebe Rhabarber und das werde ich jetzt am Wochenende gleich nachmachen !!! Wenn ich doch schon meine Ball-Mason Gläser hätte….

  13. Hallo Dani!
    Du hast wieder einmal wunderbar witzig geschrieben und die bildliche Untermalung, wie immer ein Traum.
    Mal schauen ob sich dieses leckere Rezept in der heurigen Rhabarbersaison noch ausgeht. Es stehen nämlich ein Blechkuchen und eine Baisertarte ganz oben auf meiner Liste.
    Zuckersüße Grüße, Stephi

  14. Liebe Dani,
    das sieht nicht nur lecker aus, das klingt auch noch unheimlich lecker! Ein durchaus würdiger Tiramisuersatz 🙂
    Liebe Grüße
    Ida

  15. Wow, ein tolles Rezept! Und so lecker! Ich habe nur ein Problem: Ich werde immer nur zu Facebook und nicht zu eurer Seite geleited. So kann ich nicht sehen, ob ich vielleicht gewonnen hab. Wie heißt denn eure Seite?
    Grüße, Marie

  16. Habs grad nachgekocht…..soooooo lecker,aber sehr mächtig.Macht doch recht satt.Habe noch ein paar Erdbeeren unter gemischt,das war auch gut.Vielen Dank für dieses Rezept!

  17. Ein riesiger Post übers Heiraten und Gewinnspiele und dann ganz unten die knaller Nachricht! 🙂 herzlichen Glückwunsch zum neuen Mitarbeiter und alles alles Gute für eure kleine Familie. Die klitzekleine Hand und Fuß sind wahnsinnig entzückend.
    Liebste Grüße, Eva

  18. Dein Trifle ist wirklich köstlich, es wurde schon zwei Mal nachgebastelt und alle waren begeistert!
    Aber was ich eigentlich erzählen wollte: Gerade habe ich ein „Danke-fürs-vom-Flughafen-abholen“-Paket bekommen und erkannte die beiden darin befindlichen Ball-Mason Gläser sofort! Vielleicht weiß das ja schon wieder jeder außer mir, aber wie mir erklärt wurde heißen diese in den USA „Redneck Sippers“. Diese Rednecks trinken aus Einmachgläsern, hihi, daher der Name. Deshalb haben meine auch ein Loch im Deckel und einen Strohhalm drin. Wieder was gelernt *g.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag, dein Blog ist wirklich super schön und lecker!

  19. Ein tolles Rezept! Ich habe noch Erdbeeren unter das Kompott gegeben und einige frische dazu. Die Creme noch mit Quark gestreckt. Ein, zwei Minzblätter obendrauf…. Perfektes Desert! Danke!

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