DIY: Dein eigenes Geschirr.

Oder: Jeden Tag ein anderes Lieblingsstück auf dem Frühstückstisch.

In der letzten Zeit bin ich auf der Suche nach schickem Geschirr, damit ihr nicht immer die gleichen ollen Sachen anschauen müsst. Sogar Hilfe habe ich mir geholt. Die weltbeste Jeanny hat sich extra eine ganze Zugfahrt lang den Kopf für mich zerbrochen.

Hinreissend und herzallerliebst finde ich das, genau wie ihren Blog. Unbedingt ansehen!
Viele wunderschöne Dinge haben wir gefunden und ganz unabhängig voneinander waren wir begeistert von Roerstrand.
Einmal “ALLES!” bitte.

Völlig im Geschirrhimmel bin ich dann auf Porzellanmalstifte gestossen. Keine fünf Minuten später wurde der nächste Bastelladen angesteuert. “Den roten, den hell- und dunkelblauen UND den schwarzen Stift bitte. Schnell!”
Auf dem Heimweg habe ich noch Geschirr aufgegabelt und zu Hause wurde direkt losgelegt.

Nachdem mir die blauen Wölkchen auf dem weissen Becher nicht gefallen haben, konnte ich sie mit Nagellackentferner problemlos entfernen und meinen neuen Lieblings-Lieblingsbecher beschriften. Jetzt habe ich ihn drei Tage trocknen lassen und nun ist er sogar spülmaschinenfest.

Da ich abends immer eine Tasse heisse Milch mit Honig trinke (ja, auch im Hochsommer), durfte dieses Tässchen natürlich auch nicht fehlen.

Und hier beide zusammen. Hach!

Und, was würdest Du auf Deine Tasse schreiben/malen?
Tschüssi & “Ran an die Stifte!”

Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Am Stift_Frau Klitzeklein

Neuer Job, neue Aufgabe, neues Projekt?

Nein? Och, so nette Visitenkärtchen kann man doch immer gebrauchen.

Die verschwinden auch nicht so schnell in der Jackentasche oder der Geldbörse des Gegenübers, wie die üblichen Verdächtigen.
Ein schönes Bändchen hier, ein schickes Papierklebeband da

und “Ohhh, dort hat sich auch noch etwas unten rechts in der Ecke versteckt!”

Gestalte Dir deine eigenen Visitenkarten mit Liebe zum Detail, nur wenigen Zutaten und einem klitzekleinen bisschen Geschick.

Bei Visitenkarten gibt es kein Standardmaß. Ich habe mich für 8,5 cm Länge und 5,5 cm Breite entschieden.
Die Schriftart für das “Klitzeklein” kannst Du hier kostenlos herunterladen: klick

Was Du brauchst:

1. Das Ding vor dem du gerade sitzt und einen Drucker
2. DIN A4 Kartonpapier, das in deinen Drucker passt
3. Masking Tape oder andere schöne Klebebänder
4. Ein schickes Bändchen
5. Wer mag: Eckenabrunder oder einen kleinen Kreisstanzer (ein Locher müsste es auch tun)
6. Schere oder Schneidemaschine
7. Lineal

Bei der Schrift habe ich die Letterpress Variante angewendet: klick

Das tolle Masking Tape und das Borten-Set gibt es übrigens bei Bertine *klick

Dort gibt es auch noch ganz viele andere wundervolle Dinge.
Das Anti-Monsterspray und der Pusteäffchen Nageltrockner stehen ganz oben auf meiner Habenwollenliste. Nicht zu vergessen die Etagere, das Keksdosenset, der Tee (allein schon wegen der schicken Verpackung) und der Eulenstempel, hach.

Ach!
Fällt Euch etwas auf?
Wir haben aufgerüstet, jucheee. Ein neues Objektiv musste her, damit wir Euch noch schönere und genauere Bilder zeigen können. Ein neues Handrührgerät war auch noch drin. Der Vorgänger hat nach langer, erfolgreicher Zusammenarbeit zum Ende des Jahres das Zeitliche gesegnet. Bye Bye Mixie.

Idee & Design_MintDesignBlog
Fotos_Herr Klitzeklein
An Schere und Papier_Frau Klitzeklein
Eckenabrunder und Kreislocher_Stampin Up
Geschenk Box_Bertine
Bändchen_Die Schoenhaberei

watch more tv! Suess und lecker Teil 6 und endlich, endlich der klitzekleine Adventskranz.

Geraaade noch rechtzeitig.

Ist das unglaublich, Morgen wird die letzte Kerze angezündet.
Wenn ich hier aus dem Fenster schaue, sehe ich ganz tapfer die letzte Margerite verblühen. Verrückt.
Ich höre Jamie Cullum “If I ruled the world”, esse Mövenpick Apfelstrudel Joghurt “Verdammt ist der gut!”, Herr K. faltet die Wäsche – “Ja, er wäscht sie auch!” – und neben mir steht der wohl schönste Weihnachtsbaum, den wir je hatten.
Das sagen wir übrigens jedes Jahr.

Die letzten Tage waren sehr aufregend für uns. Es müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden.
Ablenken konnten wir uns ganz wunderbar mit dem Coldplay Konzert. War das grossartig!

Bevor ich jetzt ganz abschweife…
Hier noch ein bisschen Kranz. Fotografiert von dem wundervollen Herrn Klitzeklein.

Heute läuft übrigens die letzte Folge “Suess und lecker“.
Wirklich schade, irgendwie habe ich mich schon daran gewöhnt.
Ich kann jetzt schon aus sicherer Quelle verraten, dass es die wohl aufregendste Folge überhaupt wird.
Barbara und Wolfgang werden wieder die Küche rocken und am Ende steht der Gewinner oder die Gewinnerin fest.
Na, wem drückst Du ein klitzekleines Bisschen mehr die Daumen?
Hier geht’s zu Nachschaulink. *klick

Einen schönen vierten Advent,
Dani

Adventskranzzutaten: Depot

watch more tv! Suess und lecker Teil 4 und eine DIY-Anleitung für ein paar schicke Sternanhänger aus Modelliermasse.

Dieses Mal gibt es mal nichts für die Figur, sondern für den Baum.

Ja Mensch, hätte ich das mal früher gewusst, dass das so einfach ist.

“Wie Ofen? Das trocknet so!” strahlt mich die etwas verschnupfte Bastelladendame an.
“Ach was?”
“Einfach trocknen lassen. Moment, da steht es: LUFTHÄÄÄRTEND.”
“Wahnsinn! Toll! Nehm’ ich!”

Modelliermasse hört sich natürlich etwas besser an als Fimo, ist aber in diesem Fall das Gleiche.
Fimo erinnert mich an wilde, bunte, misslungene Figuren (noch schlimmer: Broschen) aus meiner Kindheit.
Aber hier hat sich wohl einiges getan.
Neu ist, daß das Ganze nicht mehr gefühlte Stunden in den Backofen soll, sondern einfach an der Luft trocknen darf.
Bunt muss es auch nicht mehr sein, aber kann. Wer mag, der darf seine Werke sogar mit Acrylfarbe bepinseln.
Hier habe ich mich für das Bestempeln entschieden. Keine Sorge, die Stempel funktionieren danach einwandfrei.

Hier eine klitzekleine Anleitung für die Sternänhänger

Zutaten
Fimo air Basic von Staedtler
Rollstab
Stempel nach Wahl (ein Spitzendeckchen von der Oma ist auch toll)
Ausstecher
Holzstäbchen

Wichtig! Vorher mit einem feuchten Tuch über die Arbeitsplatte wischen, damit sich auch ja kein Fussel in die Modelliermasse mogelt.
Die Masse dünn ausrollen und den Stempel vorsichtig in die Modelliermasse drücken.

Nun den Ausstecher deiner Wahl in die Masse pressen und vorsichtig hochheben. Falls du den Stern aufhängen möchtest, dann steche mit einem Holzstäbchen ein kleines Loch für den Faden hinein.

Wenn die Masse trocknet wird sie heller. Spätestens am nächsten Tag kann der Baum geschmückt werden.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Geschenkanhänger, Namensschildchen, Christbaumschmuck, eine Ringschale mit Datum – was das Herz begehrt.

Die Ringschale mag ich ganz besonders. Ab sofort im Einsatz.

Ach, bevor ich es vergesse!
Morgen wird in der “Suess & lecker”-Küche wieder gebacken, was das Zeug hält. Was wir dieses Mal aus der gewagten Kombination Orange, Marone und Schokolade zaubern, seht ihr morgen am 03. Dezember 2011 um 17.50h im WDR.
Ich kann mir die Sendung leider erst am Sonntag anschauen und ich bin auch mal wieder gespannt, wie ein Flitzebogen. *obwohl ich das Ergebnis kenne
Für alle, die auch “nachschauen”, ist hier der Link. *klick

Am Rollstab_ich
Fotos_Herr Klitzeklein

Nagellack_Butter London Saucy Jack
Stempel für den Stern: Stampin Up
Anhänger & Stempel “Ich wollte Dir nur sagen”: Der kleine Sperling. Hier geht’s zum Dawanda-Shop *klick

watch more tv! Suess & lecker Teil 3. Diesmal mit oberleckeren Schokoladen-Who(ooo)pie Pies in den Händen und danach auf den Hüften.

Allein der Name macht schon gute Laune.

Und wenn man dann hineingebissen hat, ist man völlig irritiert.

Du erwartest bei diesem Anblick eine knusprige Kekskonsistenz? Weit gefehlt.
Hier versteckt sich ein fluffiger Schokokuchen mit Vanillecremefüllung im Keksmäntelchen.

Whoopie Pies passen auch nicht locker in eine Hand, dabei ist voller Körpereinsatz gefragt.
Na klar, Du darfst ihn Dir auch schick auf einem Tellerchen drapieren, mit einer Kuchengabel essen und dabei einen Tee trinken. Freie Wahl.

Mehr als einen schaffen nur die Könner.
Mir reicht einer.
Zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendessen und als Betthupferl.

Whoppie Pies lassen sich auch hervorragend verschenken. Vorzugsweise am Backtag.

Rezept für 8-10 Stück

Für den Teig

1 Ei
150g Zucker
125 g Vanillejoghurt (z.B. Nestle LC 1 Vanille)
25 ml Milch
1/2 TL Vanilleessenz
75 g Butter, geschmolzen
200g Mehl
80 g Kakaopulver
3/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver

1. Ei und Zucker in eine Rührschüssel geben und vermischen, bis die Masse hell und cremig ist.
Joghurt, Milch und Vanilleessenz in einem Gefäß verquirlen und zu der Zuckermischung geben.
Die geschmolzene, abgekühlte Butter hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verarbeiten.
2. Kakaopulver, Mehl, Natron und Backpulver sieben und in zwei Anteilen zu der cremigen Masse geben und mindestens 3 Minuten verrühren.
Die Teigmischung für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
3. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
4. Den gekühlten Teig mit zwei grossen Löffeln auf dem Backpapier in Häufchen verteilen.
Pro Blech ergibt das 8-10 Stück (ca. 4cm breit) im Abstand von 3-4 cm.
Sobald beide Backbleche bestückt sind, schiebt man sie für ca 12-13 Minuten in den Ofen. Stäbchenprobe!
Die Whoopie Pie-Hälften auf einem Gitter abkühlen lassen.

5. Während die Hälften backen wird die Füllung zubereitet.

Für die Füllung

170 g Butter, weich
280 g Puderzucker, gesiebt
213 g (ein Glas) Marshmallow Fluff Vanille

Puderzucker und Butter cremig rühren.
Marshmallow Fluff in Anteilen dazu geben.
Mindestens 3 Minuten mit dem Handrührgerät vermischen und
danach ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
6. Jetzt werden die Whoopie Pies zusammengesetzt.
Auf eine Hälfte spritzt man ca. einen Esslöffel der Füllung und setzt die andere Hälfte vorsichtig darauf.
Nun leicht andrücken.

Nicht vergessen
Heute Abend um 17.50h wirbel ich wieder durch die Suess & lecker Küche.
Vielleicht zum letzten Mal? Ein wahrer Backkrimi.
Dieses Mal werden Plätzchen fabriziert und ich kann Euch sagen: “Das duftet!”

Der bezaubernde Stempel ist von “DerkleineSperling”. Hier geht’s zum Shop. *klick
Marshmallow Fluff Vanille: gekauft bei Real
Sendung verpasst? Hier der Link zum “nachschauen”: Suess & lecker
Fotos_Herr Klitzeklein “Was wär’ ich ohne Dich.”

Der perfekte Basteltag? Elf Frauen, Unmengen Papier, Carrot Cake zum Dahinschmelzen und eine hinreissende Gastgeberin

oder “Du, ich kann jetzt nicht, ich bin hier gerade im Bastelmodus!”

Basteln und langweilig?

Das passt nicht mehr zusammen.
Vorbei die Zeiten in denen man einsam im dunklen Kämmerlein an seinem Scherenschnitt herumwurschtelte und ihn irgendwann vor lauter Verzweiflung in die Ecke schmiss.

Heute ist basteln salonfähig.
Genau wie stricken, sticken und schneidern. Kommt alles wieder, nur NOCH besser.
Viel mehr Möglichkeiten bieten sich an, was auch unter Umständen zu Entscheidungsschwierigkeiten oder einer permanent leeren Geldbörse führen kann. *”Hier, hallooo, iiiich!”
Das nimmt man jedoch in Kauf, weil es einfach immer wieder das Herzchen hüpfen lässt, wenn sein eigens zusammengebautes Wunderwerk vor einem auf dem Tisch steht.

Schöner als allein ist es, sich in Gemeinschaft dem Papierkrieg zu stellen.
Und noch viel schöner ist es, wenn man dabei so unglaublich begastwirtet wird, wie gestern bei Steffi.
Sie und Ihr Mann Andrew könnten doch glatt eine Herberge für Bastelwütige eröffnen.

Ich wäre dann jedes Wochenende dort, vorausgesetzt es gibt immer diesen deliziösen Carrot Cake oder auch die Kartoffelsuppe mit krossen Speckwürfelchen.
Hiermit ein grosses Lob an den Hausherren, der ungefähr 75 Kilogramm Kartoffeln für das Süppchen geschält hat.
ABER! Das noch größere Lob geht an die perfekte Gastgeberin Steffi.
10 Punkte mit Sternchen.

Hier das samstägliche Bastelprogramm, um sich von seinem ersten Fernsehauftritt abzulenken.

Noch mehr zum Workshop findest Du auf dem bezaubernden Blog von Steffi.
Ganz begeistert bin ich von den Flaschenanhängern mit Amicelli-Inhalt.
Und Du?

Bastelfotos_Herr Klitzeklein
Gruppenbild_Der junge Mann mit dem gewagten Schnurrbart
Gastgeberin_Steffi von Scrapwerk
Material_Stampin Up

DIY: Türkranz aus Wolle & Filz

Den ersten Versuch erfolgreich absolviert.

Eine Stunde geschenkt?
Na, perfekt um endlich mal den Türkranz zu basteln, der mir schon länger im Kopf herumschwirrt.

Jaa, ich geb’s zu, es hat etwas länger gedauert, aber das Ergebnis prangt jetzt fix und fertig an der Klitzeklein’schen Eingangstür. Ich kann gar nicht genug davon bekommen ihn anzustarren und mich daran zu erfreuen.

Was du brauchst

Den Uhu habe durch Heisskleber ersetzt.
Wie funktioniert’s?
Den Rohling umwickele ich mit dem Kreppband.
Wenn du einen Styroporrohling erworben hast, dann kannst du diesen Part auslassen.

Ich verwende Filzwolle, die ist etwas dicker.

Darüber freue ich mich bereits nach den ersten Umdrehungen *huiii, mir wird schwindelig, denn bei dieser Wolle reicht eine Runde um den Rohling.

Nach einer längeren Diskussion im Filzladen konnten wir uns auf dieses Trio einigen.

Den passenden Nagellack zur Wolle auftragen, die Schablone auf den Filz legen und mit einem Edding abzeichnen.

Die Rauten auf dem Rohling platzieren.

Heissklebepistole anschmeißen und die Rauten auf der Rückseite mit dem Kleber benetzen.
Zügig festkleben. Den Rohling mit der helleren Wolle umwickeln.

Für die Blümchen schneide ich eine Spirale aus einem Filzkreis.
Aussen wird ein Stück doppelseitiges Klebeband befestigt, damit die Mitte stabil bleibt.

Den Filzstreifen rolle ich komplett auf. Das etwas dickere Ende dient als Blütenboden.
Dieser wird mit ordentlich Heisskleber befestigt.
Die Blüte kann man direkt (auch mit Heisskleber) auf dem Kranz fixieren.

Noch schnell das Aufhängeband befestigen und SOFORT an die Tür hängen.
Hach, schön!

Weitere Kranzideen findet ihr auf dem Klitzeklein Pinterest Board

Fotos_der grossartige Herr Klitzeklein
Nagellack sponsored by Fini_Essie Chinchilly
Filz_Filz-Gnoss Köln

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Also wenn ich irgendwann einmal auf einer skandinavischen Hochzeit eingeladen wäre,

dann bekommt das Brautpaar diese Torte von mir.

Nein, nicht genau DIESE, denn die ist schon halb vernichtet.
Sie war das Ergebnis vom Tortenworkshop mit Monika.
Ach so, bin ich zu schnell?
Na gut, ich fange dann mal von vorne an…

Die Tortenstory
Der Kuchenrohling hatte mich am Tag zuvor schon einige Nerven gekostet.
Warum kann ich auch nicht einfach mal einen NORMALEN Kuchen backen und muss mir immer etwas neues, meist kompliziertes heraussuchen? TYPISCH ich, nie zweimal das Gleiche.
Farbig musste es sein, natürlich mehrere Schichten und dazwischen weisse Ganache. *nö, is’ klar!
Am Samstag kam ich dann (natürlich mit 20 Min. Verspätung, blöde A1!) mit meinem Eierlikörkuchenrohling in den Kursraum.

Rückblende
Monika erzählt bereits etwas über die Herstellung von Fondanttorten.
Alle Kursteilnehmer hören gespannt zu und vor ihnen steht der meist perfekte Kuchenrohling.
Ich setze mich.
Meinen Kuchenrohling, der ein wenig aussieht wie der schiefe Turm von Pisa, lasse ich erstmal unterm Tisch verschwinden.

Nach der Theorie geht es dann zur Praxis.
Jetzt komme ich nicht mehr drumherum, der Rohling muss auf den Tisch.
“Den müssen wir aber noch zurechtschneiden!” stellt Monika alias die Tortentante passend fest.
“Mit Buttercreme können wir das nicht ausgleichen!”
Ich würde am liebsten dorthin versinken, wo der Kuchen vorher stand.

Zuerst wird der Fondant von Callebaut (duftet lecker nach Vanille) mit Pastenfarben von Sugarflair eingefärbt.
Ich blättere wild durch meine vorher ausgedruckten Fondanttortenideenblätter und entscheide mich gegen das Einfärben. Irgendwie mag ich weisse Torten doch am liebsten.
Die anderen Teilnehmer färben den Fondant ein und stecken ihn wieder in den Platikbeutel.

Nach fleissigem Herumgeschnitze mit Monikas Hilfe und überziehen mit Buttercreme sieht das Törtchen schon gar nicht mehr so übel aus.
Ich werde etwas entspannter.

Der Fondant wird dünn ausgerollt und über den Kuchen gelegt.
Plötzlich verliebe ich mich. “Mei’ ist der schön!”
Ich lasse den so.
Einfach so, klein und weiss. Vielleicht noch ein Bändchen drum und fertig.
Nur, dafür bin ich nicht hier.

Meine ausgedruckte Vorlage ist eine vierstöckige Torte. Ich beschliesse einen Mix aus der ersten und dritten Lage zu versuchen.
Irgendwie ist mir schon vorher klar, daß ich das in der Zeit gar nicht schaffen kann. EGAL!
Etwas anderes kommt nicht in Frage.
Ich male die Schablone für die Vögelchen, schneide sie aus. Ebenso die Schablone für die große Blüte in der
Mitte.
Blütenpaste und Fondant werden zu gleichen Teilen gemischt und mit den Sugarflair Farben gefärbt.
Das Ganze nennt sich dann Modelierfondant lerne ich von Monika.
Dieser wird hauchdünn ausgerollt. Ich lege die Schablone drauf, schneide das Vögelchen mit einem scharfen Messer aus und befestige es auf dem Kuchen mit Zuckerkleber.
Okay, es läuft.
Die Zeit rennt mir trotzdem davon.
In Sachen Blüten habe ich ja schon Übung, die fluppen.
Die grünen Bänder für die Blütengirlande rollt mir Monika. Die ist übrigens super.
Keine Frage bleibt offen, keine “HILFE!” unbemerkt.
Viele kleine Einzelteile liegen vor mir.
Die letzten Minuten arbeite ich in Vorspulgeschwindigkeit.
Alles wird mit Zuckerkleber an dem Törtchen befestigt, der Turm wild auf der Tortenplatte hin und hergedreht.
Die anderen Kursteilnehmer beginnen schon ihren Platz zu aufzuräumen. Ich rotiere.
“PUHH, fast fertig.”
Einige Kleinteile fehlen noch, aber die befestige ich dann zu Hause.
Die Uhr schlägt vier.

Der nächste Tag
Ein paar Feinheiten werden noch korrigiert. Die Pünktchen auf den Vögeln hätte ich besser mit Royal Icing gemacht. Nun ja, trotzdem bin ich mit meiner dritten Fondanttorte mehr als glücklich. Nein, ich liebe sie.


Ich fange an zu träumen. Meine Torte auf einem Buchtitel.

Okay, okay, ich drehe durch. Trotzdem: Kann das Buch bitte jemand schreiben? Ich würde es kaufen!
Der Buchtitel hätte mich sofort überzeugt.

Ich freue mich auf’s Anschneiden und bin gespannt wie ein Flitzebogen.
Hoffentlich hat sich der ganze Aufwand gelohnt.
Noch schnell bastel’ ich ein passendes Kärtchen und einen Serviettenanhänger, damit mein Törtchen nicht so alleine ist.

Jetzt wird angeschnitten.
Der spannenste Moment im Leben einer Fondanttorte.

“Halleluja!”

“Das erste Stück gehört mir!”

Der Kuchen, die Buttercreme und die weisse Ganache zerschmelzen auf meiner Zunge.
Seeliges Glücksgefühl.
Es hat sich gelohnt!

Fotos_Herr Klitzeklein und ich
Stempel_selbstgemacht & von Stempel Malter herstellen lassen
Kurs_Monika alias Tortentante
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Wie man phänomenale Nektarinen-Marmelade selber macht? Steffi zeigt es Euch!

Und ich darf sie danach verputzen. Göttlich.

Wie es dazu kam

Vor ein paar Tagen habe ich von Steffi ein Glas selbstgemachte! Nektarinen-Marmelade geschenkt bekommen.
Was ein Glück, ich liebe Marmelade.
Vorallendingen zum Frühstück, denn das MUSS bei mir süß sein.
Nach dem Probieren war klar: “Steffi, her mit dem Rezept!”

Nicht nur, daß sie das Mitbringsel hinreißend dekoriert hat,

nein, sie hat sogar angeboten sich extra nochmal für den Klitzeklein-Blog in die Küche zu stellen und uns den Herstellungsprozess zu zeigen. Granate!
Was für ein Einsatz.

Na, ordentlich neugierig? Jetzt gehe ich ein wenig an meiner Marmelade naschen und überlasse Steffi das Wort.
Los geht’s!

Uiuiui, was für eine Ehre. Ich darf auf dem bezaubernden Blog von Frau Klitzeklein einen Guest Post schreiben!
Ich bin Steffi von Scrapwerk – auf meinem Blog findet ihr eine bunte Mischung von Dingen die mich begeistern.
Was begeistert mich?

Heute im Speziellen: Marmelade!
Marmelade kochen ist kinderleicht und selbstgemachte Marmelade schmeckt sooo viel besser als ihr gekauftes Pendant.
Neben dem eigenen Verzehr (oder in meinem Fall dem Verzehr durch meinen Mann – der ist nämlich ganz großer Liebhaber meiner Marmelade) eignet sie sich auch vorzüglich als kleine Kleinigkeit, als Geschenk, Mitbringsel, Dankeschön.
Ich glaube seitdem ich Marmelade koche, werden wir häufiger zum Essen eingeladen… es hat also auch noch andere Vorteile!

Mein momentanes Saisonhighlight ist die Nektarinen-Marmelade, ohne viel Schnickschnack.
Wollt ihr es vielleicht selbst mal ausprobieren?

Einkaufsliste
gut 2 kg Nektarinen
1 Packung (2 Beutel) Gelfix Super 3:1
Zucker
2 Päckchen Zitronensäure
Gläser mit Schraubverschluss

Als erstes müsst ihr natürlich Nektarinen kaufen.
Hier ganz wichtig: Kauft gute Früchte! Schön süß müssen sie sein. Je besser das verwendete Obst schmeckt, desto besser wird die Marmelade.

Außerdem benötigt ihr ein Geliermittel, ich benutze “Gelfix Super” 3:1 Gelierpulver von Dr. Oetker oder ein entsprechendes Pendant anderer Marken – das funktioniert alles gleich gut.
Das Schöne an diesen kleinen Beutelchen im Vergleich zur mit Zucker vorgemischten Version in Paketen ist, dass man ganz individuell bestimmen kann, wie viel Zucker man hinzugeben will.
Ich gebe immer deutlich weniger Zucker zu meiner Marmelade als vorgegeben – denn ich mag meine Marmelade lieber fruchtig und nicht zu süß.
An dieser Stelle vielleicht noch eine kleine Anmerkung.
Um genau zu sein mache ich wohl eher Fruchtaufstrich – Definitionsgemäß haben Konfitüren oder Marmeladen eigentlich mehr Zucker.

Fangt damit an, eure Nektarinen abzuwaschen und grob zu würfeln.

Das Ganze kommt in einen großen Topf und wird mit einem Pürierstab bearbeitet.
Wer lieber Stückchen in seiner Marmelade hat, kann auch nur die Hälfte pürieren und die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Ich habe mich für die “faule” Methode entschieden.

Zu dem Fruchtpüree gebt ihr nun das Geliermittel, die Zitronensäure und den Zucker. Laut Packungsbeschreibung sollen auf 1000 g Früchte 350 g Zucker gegeben werden.
Ich gebe 200-250 g Zucker auf 1000 g Früchte – je nachdem wie süß die Früchte sind.
Das Ganze wird gut gemischt und dann unter rühren aufgekocht.
Sobald es blubbert könnt ihr die Temperatur ein kleines bisschen runter stellen, sie sollte aber weiterhin blubbern. So muss die Marmelade ein paar Minuten vor sich hin köcheln.

Währenddessen solltet ihr die Gläser und Schraubverschlüsse mit kochendem Wasser ausspülen.
Ich habe mir vor langer Zeit mal Topflappen aus Silikon gekauft. Mit diesen kann man die Gläser gut anfassen und das heiße Wasser ausschütten ohne sich zu verbrennen.
Deckel nicht vergessen!
Die Gläser, die ich verwende sind übrigens recycelt (z.B. von Pesto).
Diese werden dann gespült und aufgehoben bis ich das nächste Mal Marmelade mache.
Darauf achten, dass der Deckel luftdicht schließt.
Ihr könnt aber natürlich auch hübsche Einmachgläser kaufen!

In der Zwischenzeit müsste die Marmelade fertig sein.
Macht eine Gelierprobe.
Für alle, die das noch nicht gemacht haben und genauso verwirrt von dem Ausdruck sind wie ich es das erste Mal war: Dazu nehmt ihr einen kleinen Löffel und setzt einen kleinen Klecks Marmelade auf ein Schüsselchen oder einen kleinen Teller. Wartet eine halbe bis 1 Minute.
Wenn die Marmelade fest wird, am besten so fest, dass sie beim hin und her schwenken des Tellers nicht mehr oder nur ganz wenig verläuft, ist eure Marmelade fertig.
Manchmal schäumt die Marmelade stark – in dem Fall solltet ihr den Schaum vor abschöpfen.
Nun könnt ihr eure Marmelade vorsichtig in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Setzt den Schraubverschluss drauf und dreht die Gläser fest zu.
An dieser Stelle wasche ich sie immer nochmal unter kaltem Wasser ab – so kriegt ihr kleine Klekse die daneben gegangen sind ratzfatz ab.
Dann stellt sie für 15-30 Minuten auf den Kopf. Wenn sie ein bisschen kühler geworden ist könnt ihr sie wieder umdrehen und ganz abkühlen lassen.

Zum Schluss müsst ihr noch ausprobieren, ob eure Gläser auch Vakuum-verschlossen sind. Wenn ihr bei der abgekühlten Marmelade oben auf den Deckel drückt, sollte dieser nicht mehr nachgeben und kein “Knack!” Geräusch mehr machen.
In dem Fall könnt ihr die Marmelade nun bis zu einem Jahr lagern und auch im Winter eure Nektarienmarmelade genießen.
Gibt euer Deckel aber nach, ist das Glas leider nicht luftdicht.
In dem Fall bleibt euch nichts anderes übrig als sie schnell aufzuessen.

Und schon ist eure Marmelade fertig.
Das war doch wirklich leicht, oder?
Nun könnt ihr euer Glas noch ein bisschen aufhübschen, verschenken oder doch lieber gleich selbst geniessen.
Guten Appetit!

Ich wieder
Wahnsinn oder?
Ich hätte nie gedacht, daß man Marmelade oder Fruchtaufstrich so einfach selber herstellen kann.
Besonders lecker schmeckt die Marmelade mit leicht gesüßtem Sahnequark und ein paar frischen Scheiben
von einer saftigen Nektarine. Zum reinlegen.

Ich geniesse das lecker Marmelädchen momentan jeden Tag
und denke dabei an die liebe Steffi.
Schaut doch mal auf Ihrem Blog Scrapwerk vorbei, da findet Ihr noch eine Menge anderer toller Ideen zum nachmachen
und staunen.

Fröhliches schnabulieren!

Fotos_Herr Klitzeklein & Scrapwerk
Idee und Umsetzung Animation_Herr Klitzeklein

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Banner, Fähnchen, Fahnen, Fähnlein, Flaggen, Wimpel

Wie nennt man das nochmal?

Egal! Sie sehen immer toll aus.
Auf der Karte, auf dem Kuchen, über der Candybar, genäht, geklebt und aus Fondant.

Da mein neustes Hobby jetzt ja keine Fragen mehr offen lässt, habe ich auch direkt eine tolle Kartenidee bei kwernerdesign
stibitzt.

Den zucki Blümchenstempel habe ich aus dem Dawanda Shop von Felixdermueller.
Da kommt aber noch ein Beitrag, weil natürlich noch ein paar mehr Stempelchen im Umschlag waren.

Nagellack_Catrice LE – Der passt genau zu der Blüte von dem Kleid, welches ich auf der Hochzeit meiner lieben Kollegin trage.*froi Bin halt doch ein Mädchen…
Papier_Stampin Up
Fotos_Herr Klitzeklein