Schokoriegelliebe: Hausgemachtes Snickers
April 23, 2012
für “Post aus meiner Küche“.
Briefträger befördern gerade in DIESEM Moment (und auch in den nächsten Tagen) gehaltvolle Päckchen durch das launische Aprilwetter. Etwa 300! an der Zahl. Große und kleine, bunte, unifarbene und bestimmt immer nett verpackte.
Zwei Dinge haben sie alle gemeinsam:
LIEEEBE & Schokolade
Glaubste nicht? Doch, wirklich wahr!
Die drei Mädels von der Post haben da etwas verrücktes Schönes ausgeklügelt. Alle zwei Monate wird ein neues kulinarisches Thema (diesmal: Schokolade) vorgegeben. Jeder, der Lust hat, meldet sich auf dem “PostausmeinerKueche-Blog” an und erhält einen Tauschpartner. Diesem schickt man dann seine eigens fabrizierte Köstlichkeit zu.
Glaubste immer noch nicht?
Ich hab’ Beweise!
Die Köstlichkeiten werden vor dem Verschicken geknipst, gebloggt (kann, muss nicht) und auf einer virtuellen Pinnwand (Pinterest) gesammelt.
Da sieht man dann die Leckereien, die gerade op jöck sind und auf ihren großen Auftritt warten.
Das machen übrigens ebenfalls Clara, Jeanny & Rike. Also nicht das Knipsen, aber das Pinnen.
Huiii, ist das alles aufregend!
Ich bin so gespannt, auf all die Schokoladenvarianten, die ich mir in meinen kühnsten Träumen wahrscheinlich nicht hätte vorstellen können. Ein wahres Schokoladenfeuerwerk wird diese Pinnwand sein und bestimmt ganz gefährlich für die noch nicht vorhandene Bikinifigur.
Mein klitzekleiner Beitrag, den ich an Frau Dr. Uli (jepp, tatsächlich D-O-K-T-O-R!) schicken darf, ist mein allerliebster Lieblingsschokoriegel. Mein Schokoriegel Number One. Mein Nonplusultranachdemmittagessen-Snack.
Ich kenne Menschen, die Snickers frühstücken, eine top Figur haben und Augenärztin sind. Ich frage mich bis heute, ob es an diesem Schokoriegel lag, daß das Medizinstudium so fluppte…
Das dieses Riegelchen Glück & Energie liefert ist für mich aber tatsächlich nachvollziehbar. Jedes Mal auf’s Neue.
Da ich ganz inständig hoffe, daß Doktor Uli ein ebenso leidenschaftliches Verhältnis zu diesem Schokoriegel hegt, wie ich, habe ich mich dann mal in die Kueche gestellt und ganz tief Luft geholt.
Natürlich wäre es um einiges leichter gewesen, eine Packung Schokoriegel im Supermarkt zu kaufen, aber das war nicht der Deal. Selbstgemacht, mit Liebe & schön verpackt lautet hier die Devise.
Abgemacht ist abgemacht.
Homemade Snickers – Hausgemachter Schokoriegel No.1
(in Anlehnung an ein Rezept von howsweetitis)
Los geht’s!
Schicht 1
220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach stellen.
Schicht 2
60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (z.B. bei Real)
60 g Erdnussbutter
1 TL Vanilleextrakt
200 g Ernüsse, gesalzen
Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen.
Schicht 3
400 g Karamelltoffees (z.B. “Durchbeißer”, bei Real)
55 45 g Sahne
Beide Zutaten in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.
Schicht 4
220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)
Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und die finale Schokoschicht über das Karamell gießen.
Ein letztes Mal 15 Minuten ins Eisfach stellen.
Das Ganze sollte jetzt in etwa soo aussehen. Den Rand habe ich etwas zurecht geschnitten.
Dieses verdammt große Snickers lässt sich im gekühlten Zustand wunderbar mit einem scharfen Messer zerteilen. Die Portionsgröße bestimmst du. Sagte ich schon, wie GIGANTISCH lecker dieser hausgemachte Schokoriegel ist?
Mein hausgemachtes Snickers trat die Reise in Alufolie und Papier gehüllt in diesem Tütchen an.

Ich habe es mit Tafelfarbe (aus dem Baumarkt) bemalt, über Nacht trocknen lassen und dann mit Kreide beschriftet. Der Stempel ist von BastisRike *große Liebe
Auch andere Gegenstände, wie z.B. die Dose von den Erdnüssen lassen sich verschönern. Überhaupt, eine tolle Erfindung, diese Tafelfarbe. Bin schon am überlegen, was ich noch so anmalen könnte.
Aber die nächsten Tage wohl nicht. Das Frollein (quasi ich) hat einen Hexenschuss allererster Sahne.
Nun ist es also offiziell: “Ich bin alt!”. Was ich gemacht habe? Geniesst. Tatsache. Heute Morgen um 8.10 Uhr habe ich geniesst und konnte mich danach nicht mehr bewegen.
Das Snickers wurde zum Glück bereits gestern hergestellt und die akute Lumboischialgie habe ich bestimmt nur, damit ich nicht sofort in die Küche rennen kann, um die ganzen anderen schokoladigen Leckereien nachzubacken.
Genug gejammert, hier die Erdnussdose:
Ich wünsche euch Mitmachern ganz viel Vergnügen mit der Schoki und ein großes Dankeschön an die Mädels von der Post.
♥ Dani
Fotos_Herr Klitzeklein
Cupcake Pops
Mai 15, 2011
vielleicht für Deine Feier?
Diese kleinen Leckereien schlagen immer wieder ein wie eine Bombe und es bleibt garantiert kein einziger übrig. Versprochen!
Gebacken habe ich sie dieses Mal auf Wunsch unserer Praktikantin, die uns leider nächste Woche verlässt. Ich bin ganz traurig, denn in dem halben Jahr habe ich sie wirklich ins Herz geschlossen.
Beim Cakepop-Design hatte ich freie Hand und geworden sind es Cupcake Pops.
Anleitung
Verfahren wird wie im Grundrezept bis zu dem Punkt an dem die Kugeln geformt werden.
Diese sollten nun etwas größer ausfallen.
Mit dem Grundrezept bekommt man ca. 15 Cupcake Pops.
Die Kugeln werden nun ca 15 Min. ins Eisfach gestellt.
Was du zusätzlich brauchst
15 Lollistiele (statt 35 im Grundrezept)
Mini Smarties
Zuckerperlen
kleiner Ausstecher in Blumenform (z.B. von Zenker)
Die Kugeln werden zylindrisch geformt und vorsichtig bis zur Hälfte in den Keksausstecher gesteckt.

Eventuell den Cupcakeboden auf der Arbeitsplatte ebnen und danach den Keksausstecher abziehen.

Nun hast du die fertige Cupcakeform.
Die Cupcakes kommen jetzt nochmal für ca. 10 Min. ins Eisfach.
Die Schokoladenglasur schmelzen (mach’ ich immer in der Mikrowelle) und den Cupcake bis zur Hälfte eingetauchen.
Jetzt kommt der Lollistiel zum Einsatz.
Damit dieser besser hält, tunkt man ihn kurz vorher in die Glasur und steckt ihn in den Cupcake.
Ist die Schokoglasur vollkommen ausgehärtet, geht es mit der weissen Glasur weiter.
Die Zuckerperlen und der Smartie werden am besten kurz nach dem Eintauchen in die Glasur dekortiert.

Yummy!
An den Förmchen_Frau Klitzeklein
Literatur_Cake Pops von Bakerella
Fotos_Herr & Frau Klitzeklein
Ostereiercakepops, etwas schokoladiges
April 10, 2011
und drei kleine Freunde.
Ei, ei, ei was seh’ ich da!
Heute wollte ich “mal eben” ein paar Cakepops backen.
Is’ klar, daß DAS nicht funktioniert hat.
Die Küken habe ich schon länger auf meiner Machenwollenliste und zack sind auch ein paar Ostereier dazu gekommen.
Aber die Schokipurcakepops kamen bei unseren Neffen gaaanz besonders gut an.
Und hier die drei kleinen Freunde
Die machen richtig gute Laune!
Das Grundrezept für die Cakepops findest du hier auf dem Blog.
Für die Ostereier brauchst Du
Zucker-Konfetti (Rewe Streudekor Konfetti)
Zuckerkleber (Grafschafter Heller Sirup) zum fixieren des Konfettis
rosa Kuchenglasur oder Candymelts (Pickerd Glasur Himbeere)
Für die Schokipur-Cakepops brauchst Du
Schokiglasur
rosa Kuchenglasur (Pickerd Glasur Himbeere) zum verzieren
Für die Küken brauchst Du
gelbe Kuchenglasur oder Candymelts (Schwartau Muffin Glausur Gelb, erhitzt und mit Puderzucker etwas fester gemacht)
gelbe Herzchen für den Schnabel und die Flügelchen (Pickerd Dekor Zucker-Herzen)
rote Zucker-Blumen für die Füßchen (Pickerd Dekor Zucker-Blüten)
schwarze Lebensmittelfarbe (Sugarflair)
Fotos_Herr & Frau Klitzeklein
Cake Pops, Kuchenlolli, Kalorienbombe
März 13, 2011
Endlich, endlich! Ich habe sie gebacken, geformt und mit Schoki überzogen, diese unglaublich leckeren Cakepops. Das Buch von Bakerella habe ich ja bereits im Dezember geschenkt bekommen und so langsam wurde es ja Zeit.
Herr Klitzeklein (mein Held) stand mir zur Seite, hat nebenbei den Garten auf Vordermann gebracht und hat ein paar wunderschöne Bilder von meinem Cakepopabenteuer geschossen.
Mensch, ich bin ja dann doch ein klitzekleines bisschen stolz auf mich, denn sie sind soo schön geworden und vorallendingen “Lecker!”
Was du brauchst
1 Kuchenbackmischung für eine Kastenform (z.B. Ruf Schokokuchen & Glasur)
ca. 35 Lollipop Sticks (z.b. von
MeinCupcake.de )
Evtl. Speisefarbe (z.B. von Sugarflair)
400g Kuchenglasur (z.B. von Backfee, Bourbon Vanille)
Styroporblock
Dekomaterial nach Wahl
Frosting
Frosting *siehe Update unten
175 g Butter (Raumtemperatur)
Vanillearoma (Finesse Natürliches Bourbon-Vanille Aroma)
360 g Puderzucker, gesiebt
evtl. etwas Milch
Butter und Aroma cremig rühren.
Puderzucker einrühren und evtl. etwas Milch dazugeben, so daß eine cremige Masse entsteht.
Los geht’s
Den Kuchen nach Packungsbeilage zubereiten und abkühlen lassen. Die Kruste rundherum abschneiden.
Nun wird der Kuchen vorsichtig mit den Händen zerbröselt. Es sollten keine größeren Stücke mehr vorhanden sein.
In Anteilen das Frosting hinzufügen. Ich habe nur 3/4 des Frostings benötigt. Wenn du einen größeren Kuchen gebacken hast, dann brauchst du vielleicht das ganze Frosting.
Die Mischung sollte so feucht sein, daß man die Kugeln formen kann ohne das sie auseinander bröseln.

Einen Teil des Teiges abnehmen und eine Kugel formen.
Durch die Glasur wir die Kugel voluminöser, also sollte der Cakepop so groß sein, daß er mit zwei Happen im Mund verschwunden ist.
Die fertigen Kugeln nun ca 15 Min. ins Eisfach stellen.

In der Zwischenzeit die Glasur schmelzen und etwas herunterkühlen lassen.
Die Glasur in eine möglichst tiefe Schüssel füllen, damit man die Kuchenkugel gut eintauchen kann.
Wer mag, kann die Glasur jetzt mit der Lebensmittelfarbe einfärben. Das geht allerdings nur, wenn man eine weiße Glasur verwendet hat.
Jetzt kann gedippt werden!
Die Spitze des Lollipop Sticks etwa 1cm tief in die Glasur halten und den Stiel direkt in die Kuchenkugel stecken. Etwas mehr als bis zur Hälfte.


So verfährt man erstmal mit allen Kuchenkugeln. Jetzt kann die Kugel nicht mehr so schnell vom Stick rutschen.

Ist die Glasur etwas angetrocknet taucht man die ganze Kugel in die Glasur und wartet bis der Überschuss abgetropft ist. Zum trocknen wird der Cakepop in einen Styroporblock gesteckt. Die Löcher im Styroporblock mit einem Zahnstocher vorstechen, sonst bohrt man um sein Leben.
Falls die Glasur nicht ganz gedeckt hat, kann man den Vorgang nochmal wiederholen.
Die Cakepops können nun nach Herzenslust verziert werden.
Hier habe ich die Glasur vom Schokokuchen verwendet.
Das Tütchen mit der Glasur im heissem Wasser schmelzen, eine kleine Ecke abschneiden und über die Cakepops laufen lassen. Eleganter wäre es (wenn zur Hand) die Glasur in Kunststofffläschchen zu füllen und dann auf den Cakepops zu verteilen.
Hier das fertige Ergebnis.
Da ich noch Schokoglasur übrig hatte ist hier noch eine andere Variante.
Dazu einen Cappuccino von Herr Klitzeklein und der Tag ist gerettet.
UPDATE 30. Juli 2011
Bei den letzten Cake Pops bin ich immer mit der Hälfte des Frostings ausgekommen. Ich habe den frisch gebackenen, noch lauwarmen Schokokuchen sofort weiterverarbeitet. Du musst einfach schauen, wie saftig dein Kuchen ist und dann in Anteilen das Frosting hinzufügen. Du kannst die Kugeln auch wunderbar einen Tag zuvor zubereiten, sie in den Kühlschrank (nicht ins Eisfach) stellen und am nächsten Tag glasieren.




















































