O Trüffel! My Trüffel!
Januar 2, 2012
“Jetzt bitte einmal die Woche!”
Die erste eigens erworbene Trüffel betrat am 31.12.2011 um 17.13h in den Händen von Signor Cappellacci
das Hause Klitzeklein, um mit Sellerie-Kartoffel-Mousseline und frischen Ravioli eine sagenhafte Verbindung einzugehen.
Ihr zu Ehren wurde sogar ein Trüffelhobel erstanden, womit sie wohl die erste Trüffel in der Geschichte mit eigenem Hobel ist.
Dekoriert, extra für Dich mein Trüffelchen.

Die Vorspeise
Unter fünf Augenpaaren holten wir die Kostbarkeit aus dem etwas unglamourösen Plastikdöschen, wickelten es zunächst aus der Alufolie, dann aus dem Küchenpapier.
“Autoreifen?”
“Krankenhaus?”
Ein etwas undefinierbarer Geruch machte sich in der Küche breit.
So, so, eine Trüffeldiva also…
Mit allergrößter Vorsicht bedient Signor Cappelacci den Hobel (35.- Euro das gute Stück. Selber Schuld! Wer meint sich einen Trüffel leisten zu können…).
Hauchzarte Scheiben mit einer unglaublichen Maserung werden abgeschnitten. Die Konsistenz ist eher fest, fast schon nussartig.
Die frischen, kleinen Ravioli mit Käsefüllung werden im Salzwasser gekocht und in reichlich Butter geschwenkt.
Auf dem Teller garniert man sie mit den Trüffelscheiben, frisch geriebenem Parmesan und etwas schwarzem Pfeffer.
Sobald die Diva mit der Butter in Berührung kommt, entfaltet sich der wahre Trüffelgeruch und in meinem Mund findet eine Geschmacksexplosion statt.
“O Trüffel! My Trüffel!”
Der Hauptgang
Rehrücken mit gertrüffelter Sellerie-Kartoffel-Mousseline an Apfel-Birnen-Cranberry Kompott.
Das Fleisch (1,4kg Rehrücken) wird zunächst vom Knochen abgelöst und von Fett und Sehnen befreit.
Jetzt reibt man die Filets mit einer Marinade aus
Zesten von einer Limette, unbehandelt
8 Wacholderbeeren
5 schwarzen Pfefferkörnern
15g braunem Zucker
5g Meersalz
ein und befestigt sie mit Küchengarn wieder am Knochen.
2 Schalotten werden geviertelt und mit 4 Thymianzweigen
zu dem Rehrücken auf ein Backblech gelegt.
30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Anschliessend bei 80°C Ober/-Unterhitze ca 1 Stunde im Ofen garen, dann
bei ca. 120°C Ober- /Unterhitze 10-15 Minuten garen.
Den Rehrücken aus dem Ofen nehmen, das Fleisch wieder vom Knochen lösen und kurz in der heissen Pfanne in Butterschmalz schwenken.
Zum Servieren wird das Fleisch in Tranchen geschnitten und auf vorgewärmte Teller gelegt (s.o).
Wenn alles gelungen ist und mit Fleisch von hervorragender Qualität gearbeitet wurde, dann
zerfällt das Filet, wie Butter auf der Zunge.
Dazu gab es einen Trüffeljus, eine Sellerie-Kartoffel-Mousseline und
ein Apfel-Birnen-Cranberry Kompott
1 Apfel
1 Birne
2 Schalotten
schälen und fein würfeln. Apfel und Birne in ca. 1cm grosse Stücke.
30 g Butter
2 cl Sherry
200 ml Gemüsefond
Saft von 1 Zitrone
50 g Honig
Apfel- und Birnenwürfel, sowie die Schalotten in der Butter anschwitzen.
Mit dem Sherry und dem Fond ablöschen.
Das Obst bissfest garen und mit Honig und Zitronensaft abschmecken.
60g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer
1 EL Schnittlauch
Die Cranberries hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Schnittlauch kurz vor dem Servieren unterheben.
Zum Dessert
gab es zweierlei Mousse. Das eine als Nocken angerichtet in den Schokischälchen und das andere auf einem Schokoladentaler.
Dazu schmilzt man dunkle Kuvertüre auf dem Wasserbad und streicht sie ca. 3mm dick auf ein mit Oel bestrichenes und dann mit Klarsichtfolie ausgelegtes Backblech.
Jetzt stellt man das Blech an einen kühlen Ort.
Sobald die Kuvertüre ausgehärtet ist, sticht man mit einem Servierring Kreise aus.
Mit dem gleichen Ausstecher sticht man später auch das Mousse aus und legt es kurz vor dem Servieren vorsichtig auf den Taler.
Dazu sollte das Mousse nicht dicker als 3-4 cm sein.
Danach ging NIX mehr!
Und es war doch ganz uneigennützig, als wir Signor Cappellacci dieses wunderbare Buch über Trüffeln schenkten.
Manchmal braucht man einfach Freunde, die einen auf verrückte Ideen bringen und Freunde, die diese dann in die Tat umsetzen UND Freunde, die einfach da sind und das Essen geniessen.
Was für ein wundervoller Abend.
Rezeptideen_Johann Lafer
Jäger des Wildes_Onkel Karl-Heinz
Trüffelauftreiber_Signor Cappellacci
Das beste Outfit des Abends_Signora Cappellacci
Fotos_Herr Klitzeklein und Signor Cappellacci
Mmmascarpone & Himbeeren
August 28, 2011
oder um meine Schwester zu zitieren:
“Das ist der leckerste Nachtisch überhaupt. Oder? Ich überleg’ nochmal.
Nein, es IST der leckerste Nachtisch überhaupt!”
Gestern stieg die eigentliche Geburtstagsfeier meiner besten Mama von der Welt im Klitzeklein Garten.
Von dem irischen Wetter haben wir uns nicht abhalten lassen und zwischendurch hat sich die Sonne sogar immer wieder blicken lassen.
Herr Klitzeklein am Grill und ich durfte mich gemütlich in die Runde setzten, weil wird den größten Teil schon am Morgen vorbereitet hatten.
Nach und nach wurden uns dann Garnelenspiesse in Knoblauchmarinade, Ruccolasalat mit Pinienkernen, Parmesan & getrockneten Tomaten, Hühnerbrust gefüllt mit Ziegenkäse und frischen Kräutern, Ofenkartoffeln mit Sesam, Gemüse vom Grill und die leckeren argentinischen Würstchen gereicht.
Du kannst dir vorstellen, danach ging NIX mehr. Für 10 Min.
Denn dann folgte dieser gigantisch einfache und auf der Zunge schmelzende Nachtisch aus Mascarpone und Himbeeren.
Die Blaubeeren und die Minze habe ich aus rein optischen Gründen mal eben dazu gemogelt, aber gerade die Minze kam besonders gut an.
Trotz des hohen Kaloriengehaltes pro Portion schmeckt dieses Wölkchen aus Mascarpone mit einem Schuss Hochprozentigem so lecker, fruchtig, leicht, daß man es auch nach einem opulenten Mahl geniessen kann.
Hier das Rezept für den Mascarpone-Himbeer-Himmel
Zutaten für 5 Portionen
2 frische Vanilleschoten
350g Mascarpone
100g Zucker
200g Speisequark 40%
300g Himbeeren, gefrohren
150g Himbeeren, frisch
3 EL Himbeergeist
evtl. ein paar Blaubeeren und Minze zum garnieren.
1. Vanilleschoten halbieren, jeweils das Mark herauskratzen.
Mark mit Mascarpone, Quark & 60g Zucker glatt rühren.
2. Die gefrohrenen Himbeeren mit Wasser abbrausen und mit einem Küchentuch abtupfen.
Diese mit dem restlichen Zucker und dem Himbeergeist fein pürieren.
3. In 5 Gläser abwechselnd Himbeermasse, frische Himbeeren (ein paar für die Dekoration übrig lassen) und Mascarpone-Creme schichten, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Dessert mind. 1h kalt stellen.
Nach Belieben mit Himbeeren, Blaubeeren & Minze belegen.
Jetzt geniessen und abheben.
Fotos_Diesmal ich
Da ist sie! Fondanttorte für meine beste Mama von der Welt
August 23, 2011
oder “Wohin mit den ganzen Blümchen?”
Es ist Samstag morgen.
In meinem Kopf existiert schon die fertige Torte.
Die Rezepte dafür habe ich mir am Freitag ergoogelt.
Fündig wurde ich bei Monika, wo ich eine Erdbeer-Schoko-Torte fand.
Eine unschlagbare Kombination, wie ich finde.
Das Rezept für die Erdbeer-Schokoladen-Torte findest Du hier: Tortentante
Ich backe allerdings zwei Böden. Die Torte soll schön hoch werden, das mag ich. Der Durchmesser beträgt nur 18cm.
Von der Ganache und der Käse-Sahne-Mischung stelle ich mehr her. Ausserdem habe ich noch eine Zutat dazugemogelt, Erdbeermarmelade.
Gebacken wird wieder mit der Alu-Zewa-Methode.
Die Kuppel der Böden schneide ich mit einem Messer ab.

Ich lege den Boden auf ein Cake Board und diesen auf eine Drehplatte (von Ikea).
Den erste Boden bestreiche ich mit Erdbeermarmelade

und der Käse-Sahne-Mischung. Genauso, wie die Dritte.

Der zweite Boden wird mit der Käse-Sahne-Mischung und frischen Erdbeeren kalorisch gemacht.

Damit auch kein Zweifel daran bleibt, daß diese Torte richtig auf die Hüften geht und glücklich macht, werden alle vier Böden mit Ganache ummantelt.

Wer keinen Fondant mag, der macht hier Schluss. *wie auch in Tortentantes Rezept Die Torte kommt jetzt in den Kühlschrank.
Hier habe ich für Euch noch eine Dekorationsidee gephotoshopt. *cooli, was alles geht
Nur die Platte müsste noch ausgetauscht werden.

Für alle, die Fondant mögen, geht es hier weiter.
Heute war ich um 7.30h wach. Es ist Sonntag!
Ich bin aufgeregt, die Torte ruft.
Nochmals die Arbeitsplatte fusselfrei machen, auch wenn man sie mit dem blossem Auge sieht.
Meine Hände, den Rollstab und die Arbeitsplatte stäube ich mit Puderzucker ein.
Jetzt wird der Fondant (von www.pati-versand.de) in Anteilen weich geknetet, damit er nicht reisst. Nach 30 Min. stelle ich fest, daß das der Frühsport war. *ganz schön anstrengend
Das erste Ausrollen geht in die Hose, der Fondant klebt an der Arbeitsplatte.
Mit mehr Puderzucker gelingt der zweite Versuch. Der wird nicht fotografisch festgehalten, weil Herr K. so früh noch klitzekleine Augen hat.
Mit den Smoothern drücke ich den Fondant sanft von beiden Seiten an den Kuchen und schneide den Überschuss am Boden mit einem Messer ab.
Die Fondanttorte nimmt langsam Formen an. Von dem kleinen Schokofleck auf der Oberfläche wird niemals jemand erfahren, denn auf ihm prangt später die schönste Blüte.
Die Anspannung verfliegt.
Jetzt beginnt der schönste Teil. Die Blüten kommen zum Einsatz.
Das Rezept für den Zuckerkleber *Rezept auch von Monika / Tortentante:
Die Blüte wird auf der Rückseite mit etwas Kleber benetzt und auf dem Kuchen angebracht.
Das mache ich nach Lust und Laune.

Bis nach und…

nach

ein Muster entsteht.

Ein bisschen stolz bin ich jetzt schon.
Und wer dieses Törtchen bekommen hat?
Natürlich meine beste Mama von der Welt, die hatte nämlich gestern Geburtstag und da ich lange arbeiten musste, bekam sie sie schon am Sonntag. Sonntag ist doch eh der schönere Kuchenesstag.

Und jetzt Luft anhalten und stark bleiben.

Fotos_Herr Klitzeklein
Roboti & friends – Roboti Cake Pops erobern die Küche
Juli 30, 2011
Heute habe ich mir mal Unterstützung in die Küche geholt. Eingeflogen, nein, mehr eingefahren aus Amsterdam. Zum Glück spricht er nicht nur perfekt niederländisch, deutsch und die Robotisprache, sondern auch mit mir.
Darf ich vorstellen “Robooooti!”
Roboti: “Hey, nicht so viel quatschen, ran an die Arbeit!”

Dani: “Huch, ja, ist ja schon gut!”
Roboti: “Hier ist das Material. Ich habe mich bemüht keine extraterrestrischen Zutaten zu vewenden, damit Erdenbürger sie auch problemlos nachbacken können.
Es handelt sich hier bei um
°Haribo Pasta Frutta für den Mund
°Hitschler Apfelschnüre für die Antenne
°Mini Smarties für die Ohren
°Zuckerarmband aus Amsterdam für die Augen und die Antenne *gibt es aber auch in deutschen Supermärkten
°Lifesavers oder Polo fruit aus einem Englandshop in Köln für den Hals
°ca. 800g weisse Glasurlinsen / Candymelts und 2-4 Stück! schwarze Candymelts von cake-pops.de und
°30 Lollisticks von cake-pops.de.”
Roboti: “Das Prozedere ist das Gleiche, wie immer. Verfahre wie bei dem Grundrezept bis zu dem Punkt, an dem die Kugeln geformt werden. Dieses Mal formst du aber keine Kugeln, sondern Quader, die in etwa so groß sind, wie ein Dominostein. Dani, schnapp’ dir die Smoother!”
Roboti: ” Nun ja, für den Anfang schon mal ganz okay. Wie du siehst, bekommt man ca 30 Quader aus einem Kastenkuchen.”
Roboti: “Die Quader packst du jetzt ca. 10 Min. ins Eisfach. In der Zwischenzeit erhitzt du die Candymelts in der Mikrowelle. Die kompletten weissen Candymelts und erstmal zwei schwarze. Wenn dir die Farbe noch nicht gefällt, dann kannst du noch 1-2 schwarze dazu geben.
Danach wird wie immer erst der Lollistiel ca. 1 cm tief in die Candymeltsglasur getunkt und in die Quader gesteckt. *siehe Grundrezept
Ist die Glasur etwas getrocknet, werden die ganzen Quader 1x in die Glasur getunkt und sofort mit allem Klimbim verziert. Augen, Hals, Mund, Antenne und Ohren und fertig sind die Minirobotis!”
Dani: “Puhhh, Roboti, das mit den Candymelts war aber gar nicht so leicht. Die Glasur war so dick…”
Roboti “Mensch Dani, da passt man einmal nicht auf! Hättest Du doch vorher mal in Dein schlaues Bakerella Buch geschaut. Dort steht, daß man die Candymeltsglasur auch verdünnen kann, z.B mit Palmin soft, aber nur ca. einen Esslöffel.”
Roboti: “So Jungs und Mädels, jetzt zum Fotoshooting. In drei Reihen hintereinander aufstellen.”

Roboti: “Ach du meine Güte. Ihr stellt euch aber mal ganz schnell hinten in die Reihe!”
Minirobotis: “Aber #$”%&/§*#!!!”
Roboti: “Keine Wiederrede!”

Miniroboti_1 “Hat schon geblitzzzt?”

Roboti: “Miniroboti_1, sofort in die Reihe! Keiner lächelt, nicht zwinkern.
Herr Klitzeklein an die Kamera.
Eiiiins, zweiiiii, dreiiiii, jetzt!”
Roboti: “Dani, anderer Hintergrund, die Jungs sehen so blass aus!”
Herr Klitzeklein: *blitz
Roboti: ” Hey, Du in der Mitte, seh’ ich da etwa ein Lächeln?”

Roboti:”Ach was soll’s, Paaaaarty!!!”

Cake-Pops-Idee_Bakerella
Fotos_Herr und Frau Klitzeklein
Ist das groooßartig!
Juli 26, 2011
Als hätten wir ihn auf gewartet.
Hier werden jeden Monat fünf Food-Blogs von der Jury vorgestellt und DU kannst dort dann für Deinen Favoriten
voten.
NOCH BESSER, Du kannst der Jury sogar einen Food-Blog vorschlagen, der ins Rennen geschickt werden soll. Am Ende des Monats wird der Gewinner gekürt, den Du mitbestimmst.
Das passiert ab jetzt JEDEN Monat und am Ende des Jahres wird der Jahressieger gekürt, der zusammen mit den Koch- und Backexperten der BRIGITTE eine Rezeptstrecke gestalten kann, die im Heft gedruckt wird.
Allein die Tatsache das dort lesens- und liebenswerte Blogs vorgestellt werden finde ich GRANATE!
Denn da schwirrt doch der ein oder andere Blog durchs Netz, den man schon immer gesucht hat und den man auf Grund der rieeesigen Auswahl einfach noch nicht gefunden hat.
Durch diesen Award wir die Chance doch etwas größer DEINEN Lieblingsblog zu finden.
ALSO, fleissig voten und vorschlagen.
Liebsten Gruß,
Eure Dani
Cappellacci zubereiten
Februar 1, 2011
oder kurbeln bis der Arzt kommt.
Jaahaha, ich habe ja im letzen Artikel versprochen euch zu zeigen, wie’s geht mit diesen
Ravioli. Und: “Was versprochen wird, das wird auch gehalten!”
Auf geht’s!
Wenn man in Italien Cappellacci sagt, weiß jeder, was damit gemeint ist: eine Art Ravioli mit einer leicht süßlichen Kürbisfüllung. Cappellacci sind eine Spezialität der Stadt Ferara im Nordosten der Emillia-Romagna. Der dafür verwendete Kürbis heißt Zucca Barucca ist süß und saftig und hat ein seidenweiches Fleisch.
Kein anderer Kürbis kommt ihm gleich.
Falls man diesen gerade nicht zur Hand hat, funktioniert auch ein orangefleischiger heimischer Kürbis unter Zugabe einer Prise Zucker.
Von keinem Geringerem zubereitet als (“Na klar, von wem wohl!”) Signor Cappellacci.
Ich durfte die Maschine kurbeln.
Für die Füllung
750g Kürbis
ein paar italienische Amaretti-Kekse
1 Eigelb
3 Esslöffel gehackter Prosciutto
170g frisch geriebener Parmigiano Reggiano
3 Esslöffel sehr fein gehackte glatte Petersilie
frisch geriebene Muskatnuss
Salz
1 Den Kürbis schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
In einen Topf füllen, den Boden mit Wasser bedecken und so lange kochen bis der Kürbis weich ist.
2 Die Amaretti im Mörser zerstossen.
3 Den Kürbis durch ein Sieb passieren.
Amaretti, Eigelb, Prosciutto, geriebenen Parmesan, Petersilie und eine winzige Menge Muskatnuss sowie Salz hinzufügen.
4 Alle Zutaten vermischen.
Für die Pasta
150g Mehl
2 große Eier
ergeben ungefähr 350g hausgemachte Pasta, genug für zwei normale Portionen oder vier von Vorspeisengröße.
1 Häufe das Mehl auf der Arbeitsfläche und drücke eine tiefe Mulde in die Mitte. Die Eier in die Mulde schlagen. Die Eier etwa 1 Minute mit einer Gabel verrühren. Häufe ein wenig Mehl auf die Eier, und arbeite es mit der Gabel nach und nach unter, bis die Eier nicht mehr flüssig sind.
Bearbeite die Eier und das Mehl mit den Handflächen, bis eine glatte Masse entstanden ist. Sollte Sie klebrig sein arbeite mehr Mehl unter.

4 Reinige nun die Arbeitsfläche und mache dich bereit für das Kneten.
Das richtige Kneten des Teiges ist wahrscheinlich die wichtigste Phase bei der Herstellung guter Pasta mit der Maschine (es gibt auch noch die Nudelholzmethode, die ist aber was für Eingefleischte!).
Noch einmal tief durchatmen. Los geht’s!
Schiebe die Eier-Mehl-Mischung mit den Handballen vor dir weg.
Schlage die Masse zur Hälfte übereinander, drehe sie um 90 Grad, presse sie mit dem Handballen wieder nach unten und wiederhole den Vorgang.
Achte darauf, daß du die Teigkugel immer in dieselbe Richtung rollst.
Wenn Du den Teig auf diese Weise volle 8 Min. geknetet hast, sollte er glatt wie Seide sein.
Jetzt ist er bereit für die Maschine (z.B. von Atlas).
5 Schneide jede Teigkugel, die Du mit 2 Eiern und der entsprechenden Mehlmenge zubereitest hast, in 6 gleiche Teile.

6 Ran ans Maschinchen!
Dadurch das diese Methode
nicht funktioniert hat, sind wir schnell zu einer anderen Methode
übergegangen.
Setze dazu beide Walzen zum Ausrollen ein.
Starte mit der weitesten Öffnung.
Drücke ein Teigstück (die anderen am besten so lange in Klarsichtfolie aufbewahren) mit der Handfläche platt, schick’ es durch die Maschine, falte die Enden des Teigstreifens zu je einem Drittel über die Mitte und schicke dieses Teigstück vom schmalen Ende her wiederum durch die Maschine. Den Vorgang 3-4 x wiederholen und die nächst schmalere Öffnung einstellen.
Hier erneut den Vorgang starten.
So durchläufst Du alle Einstellungen bis Du bei der schmalsten Öffnung angekommen bist.
Der Teig ist jetzt sehr dünn und hoffentlich ohne Risse.
7 Lege den ausgerollten Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und steche mit einer Ravioliform die Kreise aus.
Der Teigkreis wird nun auf die Ravioliform gelegt und mit der Kürbismischung gefüllt.
Die Ravioliform schliessen und die Cappellacci ist vollbracht.
Zum Kochen der Pasta 1 EL Olivenöl und Salz ins Kochwasser geben.
Da die Pasta schon soo eine besondere Füllung hat, bleibt es bei der Sauce ganz simpel.
50 g allerbeste frische Markenbutter (Die Gute!)
115 g frisch geriebener Parmigiano
Die heiße frisch gekochte Pasta in eine vorgewärmte Servierschüssel geben.
Etwa 4 EL Käse hinzufügen und das Ganze vorsichtig und gründlich vermischen.
Die Hälfte der Butter und weitere 4 EL Käse hinzufügen und wiederum vermischen.
Den restlichen Käse dazugeben und die Pasta noch drei- viermal wenden.
Die restliche Butter hinzufügen , wenden , bis die Butter geschmolzen ist, und sofort servieren.
Wenn Du magst, dann kannst du noch geriebenen Käse extra reichen.
Nein, davon gibt es leider klein Bild, denn Herr Klitzeklein und ich saßen schon mit dem Besteck in der Hand am
Tisch.
Gut dazu hat uns der Idiom Viognier geschmeckt.
In Kombination mit Parmigano & Butter waren diese Cappellacci ein absoluter Gaumenschmaus.
Wenn es nicht so aufwändig wäre sie zuzubereiten, gäbe es sie ab jetzt jede Woche im Hause Klitzeklein.
Göttlich!
Naaa, noch Platz für die weiteren Gänge?











































