{ Post aus meiner Küche } Charlotte für Charlöttchen? Ach, papperlapapp. 1000 x besser: Für Jessica von Törtchenzeit. Jippiyay!

Die Kuchengötter, Bobbi Flitter und die Damen von der Post müssen verrückt sein.

Die schönste, bezauberndste Jessica von Törtchenzeit ist MEINE Tauschpartnerin. Pah! Die tollsten Torten überhaupt zaubert sie und so W U N D E R V O L L fotografiert werden diese dann von Amanda Berens. Ihres Zeichen beste Freundin überhaupt würde ich sagen. Ich drängel’ ja schon ganz lange, dass Jessica doch endlich mal ihr eigenes Blog ins Leben ruft. Was soll ich sagen? Ich habe ein gutes Gefühl!

Clara, Jeanny und Rike haben dieses Mal besonders darauf geachtet, dass sich nicht jeder allein freuen muss, sondern das gemeinsam zu zweit oder auch in größerer Runde die Post aus meiner Küche Runde 3 zelebriert wird. Überall – und nicht nur in ganz Deutschland – wurde gepicknickt. Quasi ein tagelanger Continental-Picnic-Flashmob ohne Mob. Ist das GIGANTISCH FANTASTISCH? Kauende, gefüllte, dicke Bäckchen und strahlende Gesichter mit leuchtenden Augen.

So trafen sich zwei Törtchenverrückte gestern im Café Feynsinn. Zwar ohne Picknickdecke, aber dafür aufgeregt wie vorm ersten Date. In meinen Händen hielt ich das Charlöttchen, als ich Jessica an einem Tisch entdeckte. Ich möchte behaupten, es war Liebe auf den ersten Blick. Jemanden kennenzulernen, der noch törtchenverrückter ist als ich – ich hätte es nicht für möglich gehalten. Hach! Als Ricarda dann mit selbstgebackenen Cookies und zuckersüßem Anhang auftauchte, war es in der Tat das ‘Perfect Picknic’ für mich.

Wie, so ein klitzekleines Törtchen? Nein, nein, das war für den Fotografen, der muss ja auch bei Laune gehalten werden. Jessica hat natürlich die größere Variante bekommen.

Charlotte mit Himbeer-Mascarpone-Mousse und hausgemachten Löffelbiskuits
Ergibt eine Charlotte à 18 cm (+ 3 klitzekleine Charlotten à 7,5 cm)

Für die hausgemachten Löffelbiskuits

Ergibt ca. 48 Stück

6 Eigelb
40 g Puderzucker
4 Eiweiß
100 g Zucker
1-2 Msp Rosa Lebensmittelfarbe
120 g Mehl

Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Schneebesen eines Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine hell und cremig schlagen. Eiweiß schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Lebensmittelfarbe hinzufügen und so lange rühren, bis die Masse Steife Spitzen bildet. Den Eischnee zur Eigelbmasse geben und das Mehl darüber sieben. Alles ganz vorsichtig mit einem Spatel miteinander vermischen. Nicht zu lange, damit die Fluffigkeit nicht verloren geht.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer mittleren Lochtülle (z.B. Wilton 2 A) füllen. Mit ausreichendem Abstand jeweils 7 cm lange Streifen darauf spritzen. Zur Orientierung zeichne ich die Linien mit einem Lebensmittelstift vor. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Sofort vom Papier lösen und mit Puderzucker bestreuen. Den restlichen Teig ebenso portionsweise verbacken.

Für die Füllung

8 Blätter weiße Gelatine
500 g Himbeeren
1 El Limettensaft
3 El Himbeersirup
1 Vanilleschote
4 Eigelb
50 g Puderzucker
500 g Mascarpone
2 El Orangenlikör
400 ml Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
6 EL Zucker

200 g Himbeeren zum Dekorieren
Puderzucker zum Bestäuben

2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 500 g Himbeeren waschen und mit Limettensaft fein pürieren. Das Püree durch ein feines Sieb streichen. Die Gelatine in den Sirup geben und in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur auflösen. Himbeerpüree mit Gelatine verrühren. Die Mischung bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die restliche Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Eigelb, Vanillemark und Puderzucker auf dem Wasserbad etwa 5 Minuten zu einer dicken, hellen Creme aufschlagen. Dabei nehme ich auch gerne den elektrischen Handrüher zur Hilfe. Dabei sollte die Schüssel das Wasser nicht berühren. Es besteht die Gefahr, daß die Masse gerinnt. Kurz abkühlen lassen. Zu der Mascarpone geben und gut verrühren. Den Likör in einem Topf erwärmen. Die Gelatine darin auflösen und unter die Mascarponemasse rühren. Das Himbeerpüree unterheben. Sahne mit Sahnesteif, Vanillezucker und Zucker (nach Anleitung) steif schlagen. 2/3 der Sahne unter die Mascarponecreme rühren und 20 Minuten kalt stellen, bis sie leicht geliert.

Den Boden und den Rand einer Springform (18 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und in den Innenrand der Springform einen Ring spritzen. Biskuits mit der Zuckerseite nach außen in den Ring stellen. Die Löffelbiskuits (evtl. zerbrechen) und auf den Boden der Form legen. Mascarponecreme darauf füllen und glatt streichen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren die restlichen Himbeeren waschen. Die Torte vorsichtig aus der Form lösen, mit den Himbeeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.

Schleifchen drum, fertig!

Da ich noch einige Löffelbiskuits und auch Himbeer-Mascarpone-Creme übrig hatte, wurden noch schnell drei klitzekleine Charlotten gezaubert. Dafür habe ich drei Dessertringe à 7,5 cm mit Backpapier ausgekleidet und sie gefüllt, wie oben beschrieben.

Die Biskuits sind außen knusprig, innen ganz soft und wenn man hineinbeißt, dann sieht man die dezente zartrosa Färbung des Inneren. Das Mousse schmilzt zart auf der Zunge und schmeckt intensiv nach Himbeeren. In Kombination erinnert mich diese Charlotte an eine fruchtige Tiramisu-Variante, die ich vor langer Zeit gegessen habe und in die ich mich hätte reinlegen können. Hierbei erging es mir wahrlich nicht anders, die Bäckerin muß schließlich auch bei Laune gehalten werden.

Die hausgemachten Löffelbiskuits lassen sich übrigens auch ganz wunderbar ohne Füllung knupsern. Eingewickelt in Butterbrotpapier und in eine Schachtel von Small Treasures gesteckt kann man sie auch ausgezeichnet verschenken.

Diesen feinen Shop stelle ich euch beim nächsten Mal vor. Darauf freue ich mich schon wahnsinnig, denn Nicole hat ein tolles Give Away für euch in den Startlöchern.

Und jetzt darf ich euch die Post aus Jessicas Küche zeigen. Ich bin immer noch ganz verliebt – in Jessica, in den Samstagnachmittag und in mein ‘Yummy, Yummy Chocolate Lover Törtchen’ ♥. Das war am Samstag schon so köstlich, dass ich es kaum erwarten konnte es auch am Sonntag zum späten Frühstück zu verputzen.

Achtung, jetzt stark bleiben! Ja, es schmeckt GENAU SO.

Soft, schokoladig, saftig – GRANATE!

Das Jessica das Rezept so hübsch für mich aufgeschrieben finde ich maximal großartig.

ACH!
Vielen Dank für die GIGANTISCHE Teilnahme an der ‘Sweet Paul’-Verlosung. Wie habe ich mich über die vielen, lieben Kommentare gefreut und hatte ganze vier Tage Schokiheißhunger und gute Laune. Ehrlich wahr! Ich glaube, ich habe sogar von Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern geträumt – zum Glück hat Jessica das geahnt.

Die glücklichen Gewinner des Sweet Paul – Magazins sind:

Conny K. – Hot Brownie
Julia Hartmann – www.stempelschwester.blogspot.com
Rebecca – www.verlockendes.de
Barbara Sommer – Sylter Strandküsse
Phoenics – www.phoenics1.wordpress.com

Bitte schickt mir eure Adressen über das Kontaktformular. ‘Klick‘ oder oben in der Leiste auf ‘Kontakt’ klicken.

Ich mache noch ganz schnell eigen artigen Knicks, weil ich bei den 10 deutschen Lieblingsblogs des Magazins Essen & Trinken aufgelistet wurde. Schon etwas her, aber immer noch huiiii!

Fotos der Charlotte_Mein allerbester Herr K.
Fotos des Chocolate Lover Törtchens_Dani
Testesser_Ricarda & Familie

Rustikaler Birnenkuchen mit Muskat & Zimt

und wer es etwas schicker mag, der nennt es einfach Birnentarte.

Den ganzen Garten voller Äpfel und wonach gelüstet es mich?
Nach Birnen.
Ganz gegen meine eigentliche Gewohnheit.
Es gab Tage, da habe ich 5! Äpfel pro Tag gegessen.

Würdest du nicht auch immer zuerst zum Apfel greifen (statt zur Birne), wenn du die Wahl hättest?
Es wird also mal Zeit eine Lanze für die Birne zu brechen.

Da stehe ich nun in der Küche und schnitze an meinem Birnchen rum.
“Birnenkuchen? Ööööh, wer mag denn schon Birnenkuchen?” stellt Herr K. fest und schaut mir dabei über die Schulter.
“Wirst schon sehn’!” sage ich und lege die Birnen in ihr Honigzitronenbad.

Der Teig ist auch schnell gemacht.
Diesen giesse ich in eine schicke Tarteform, die mit Backpapier ausgelegt ist.
Die Birnenspalten werden einfach oben auf den Teig gelegt.
Dieser muss nicht blindgebacken werden, das freut den knurrenden Magen.

Ich öffne den Federweisser und mache es mir, mit einem Glas davon, vor dem Ofen gemütlich.
Die Birnchen brutzeln vor sich hin und schon fängt es im ganzen Haus herrlich an zu duften.
Das lockt selbst Kritiker aus ihren Verstecken.
Ich schaffe es gerade noch die Birnchen mit dem Sud zu bepinseln und schon ist das erste Stückchen stibitzt.

Herr K: “Ohhhhh, aaaah, mmmmh, den machst Du aber jetzt häufiger nicht wahr?”
Ich: “Ne, is’ klar!”

Auch Birnenverächter im Haus?

Für den Kuchen:
3 Abate Birnen, rötlich gefärbt (600g), in Spalten, Kerne entfernt.
140g Tasse Honig, flüssig
2 EL frischer Zitronensaft
184g Butter, weich
116g brauner Zucker
3 Eier
225g Mehl
½ TL Backpulver
¼ TL Zimt
¼ TL frisch geriebene Muskatnuss
80ml Milch

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Tarteform (ca 24cm) mit Backpapier auslegen.
Birnen, Honig und Zitronensaft in einem grösseren Topf erhitzen. 5 Min. köcheln lassen.
Die Birnen auf einem Sieb abtropfen lassen. Den Sud aufbewahren.

Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier hinzufügen und gut verrühren.
Gesiebtes Mehl, Backpulver, Zimt und Muskatnuss in die Buttermischung geben.
Nochmals gut mischen und die Milch hinzufügen.

Die Mischung in die Tarteform füllen und die Birnen fächerförmig darauf arrangieren.
50 Min bei 180°C backen.
Evtl. Alufolie über die Form legen, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.
Stäbchenprobe!

Den Kuchen mit dem Sud bepinseln und mit frisch geschlagener Sahne servieren.

Fotos_Herr Klitzeklein
Gebacken von_Frau Klitzeklein
Testesser_Herr & Frau Klitzeklein, Mama, Papa, die lieben Nachbarn.

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Ein Streuselbeerentraum

- frisch aus dem Ofen.


Da habe ich nicht schlecht gestaunt, als mir die Frau des Bäckers den kleinen Spickzettel geheimnisvoll überreichte. Durch vieeel Augenklimpern und ganz lieb fragen hatte ich endlich das Rezept von diesem UNGLAUBLICH leckeren Kuchen in den Händen.


Wo ist die Geheimzutat? Woher kommt dieser besondere Geschmack?
Vielleicht hat mich auch die Atmosphäre in diesem verwunschenem Schlossgarten irregeführt.

Führen wenige gute Zutaten tatsächlich zum Geschmackserlebnis?
Die buttrigen, karamelligen Streusel, dazwischen eine Beere und die frisch geschlagene Sahne. Das alles auf einer Kuchengabel?
Ein Streuselbeerentraum!

Das Rezept

Die Beeren abbrausen und trocken tupfen.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel füllen und vermischen.
Mindestens 1h kalt stellen.

Für den Mürbeteig Butter und Zucker schaumig rühren.
Nach und nach die Eier, das Mehl und das Backpulver hinzufügen. Ebenfalls 1h kalt stellen.

Ist der Teig danach immer noch zu weich, kann man noch etwas Mehl hinzufügen.


Eine 26er Backform mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig vorsichtig darin ausbreiten.

Die Beeren

und danach die Streusel darüber streuen.

Alles bei 220°C Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Min. backen.
Die Zeit kann wie immer von Ofen zu Ofen variieren.

Auch sehr lecker als Füllmaterial ist die Kombination von Apfel & Himbeere.

Schmeckt zu Hause übrigens genauso gut, wie im Schlossgarten.
Unerlässlich: “Aber bitte mit Sahne!”

Fotos_Herr Klitzeklein

PS: Vielleicht ist Euch aufgefallen, daß wir um die Bilder jetzt keinen Rahmen mehr haben.
Ist das genauso wie bei dem Rezept, ist weniger mehr? Ich mag’s.

Roboti & friends – Roboti Cake Pops erobern die Küche

und mein Herz.

Heute habe ich mir mal Unterstützung in die Küche geholt. Eingeflogen, nein, mehr eingefahren aus Amsterdam. Zum Glück spricht er nicht nur perfekt niederländisch, deutsch und die Robotisprache, sondern auch mit mir.
Darf ich vorstellen “Robooooti!”
Roboti: “Hey, nicht so viel quatschen, ran an die Arbeit!”

Dani: “Huch, ja, ist ja schon gut!”
Roboti: “Hier ist das Material. Ich habe mich bemüht keine extraterrestrischen Zutaten zu vewenden, damit Erdenbürger sie auch problemlos nachbacken können.
Es handelt sich hier bei um

°Haribo Pasta Frutta für den Mund
°Hitschler Apfelschnüre für die Antenne
°Mini Smarties für die Ohren
°Zuckerarmband aus Amsterdam für die Augen und die Antenne *gibt es aber auch in deutschen Supermärkten
°Lifesavers oder Polo fruit aus einem Englandshop in Köln für den Hals
°ca. 800g weisse Glasurlinsen / Candymelts und 2-4 Stück! schwarze Candymelts von cake-pops.de und
°30 Lollisticks von cake-pops.de.”

Roboti: “Das Prozedere ist das Gleiche, wie immer. Verfahre wie bei dem Grundrezept bis zu dem Punkt, an dem die Kugeln geformt werden. Dieses Mal formst du aber keine Kugeln, sondern Quader, die in etwa so groß sind, wie ein Dominostein. Dani, schnapp’ dir die Smoother!”

Roboti: ” Nun ja, für den Anfang schon mal ganz okay. Wie du siehst, bekommt man ca 30 Quader aus einem Kastenkuchen.”

Roboti: “Die Quader packst du jetzt ca. 10 Min. ins Eisfach. In der Zwischenzeit erhitzt du die Candymelts in der Mikrowelle. Die kompletten weissen Candymelts und erstmal zwei schwarze. Wenn dir die Farbe noch nicht gefällt, dann kannst du noch 1-2 schwarze dazu geben.
Danach wird wie immer erst der Lollistiel ca. 1 cm tief in die Candymeltsglasur getunkt und in die Quader gesteckt. *siehe Grundrezept
Ist die Glasur etwas getrocknet, werden die ganzen Quader 1x in die Glasur getunkt und sofort mit allem Klimbim verziert. Augen, Hals, Mund, Antenne und Ohren und fertig sind die Minirobotis!”

Dani: “Puhhh, Roboti, das mit den Candymelts war aber gar nicht so leicht. Die Glasur war so dick…”
Roboti “Mensch Dani, da passt man einmal nicht auf! Hättest Du doch vorher mal in Dein schlaues Bakerella Buch geschaut. Dort steht, daß man die Candymeltsglasur auch verdünnen kann, z.B mit Palmin soft, aber nur ca. einen Esslöffel.”

Roboti: “So Jungs und Mädels, jetzt zum Fotoshooting. In drei Reihen hintereinander aufstellen.”

Roboti: “Ach du meine Güte. Ihr stellt euch aber mal ganz schnell hinten in die Reihe!”
Minirobotis: “Aber #$”%&/§*#!!!”
Roboti: “Keine Wiederrede!”

Miniroboti_1 “Hat schon geblitzzzt?”

Roboti: “Miniroboti_1, sofort in die Reihe! Keiner lächelt, nicht zwinkern.
Herr Klitzeklein an die Kamera.
Eiiiins, zweiiiii, dreiiiii, jetzt!”

Roboti: “Dani, anderer Hintergrund, die Jungs sehen so blass aus!”
Herr Klitzeklein: *blitz
Roboti: ” Hey, Du in der Mitte, seh’ ich da etwa ein Lächeln?”

Roboti:”Ach was soll’s, Paaaaarty!!!”

Cake-Pops-Idee_Bakerella
Fotos_Herr und Frau Klitzeklein