Cappuccino Mousse

10 Punkte!

Das hier im Hause Klitzeklein gerne vorzüglicher Cappuccino und Espresso getrunken wird ist ja schon bekannt.
Natürlich wird auch kein Rezept ausgelassen -das Tiramisu von einer waschechten Italienerbraut steht jetzt gaaaaanz oben auf der Liste-, welches in irgendeiner Form damit versehen ist.

Normalerweise brauche ich für dieses Dessert ZWEI Anläufe, denn irgendetwas geht beim ersten Versuch immer schief. Das führt sogar dazu, daß ich immer die doppelte Menge einkaufe.
Entweder der Espresso ist noch zu heiss oder die Sahne zu steif geschlagen oder…
Der wahre Grund ist aber, daß mich Herr Klitzeklein jedes Mal während der Zubereitung ablenkt und das Cappuccinomousse deswegen misslingt.
DIESES Mal habe ich ihn der Küche verwiesen und siehe da!

Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.
Ich habe schon Freundinnen erlebt, die das Mousse mit großen Löffeln aus der Schüssel schnabuliert haben und dabei stöhnende Geräusche von sich gaben.
So schlecht kann es also nicht gewesen sein.

Das Rezept

Zutaten

7 Blatt Gelatine
200ml heisser Espresso
175g Zucker
250g Mascarpone
500g Schlagsahne
Kakao, Amaretti und geröstete Haselnüsse zum dekorieren.

Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen.
Den etwas abgekühlten Espresso in eine Rührschüssel geben.
Zucker und die ausgedrückte Gelatine zufügen und darin auflösen.
Mascarpone unter die noch heisse Masse rühren.
Kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt.

Sahne steif schlagen. Zuerst einige Esslöffel unter die Mascarponemasse schlagen, danach
den Rest vorsichtig unterheben.

Dieses Mal habe ich versucht Nockerln zu formen. Ich muss noch üben.
Ansonsten sieht das Mousse auch sehr nett in Espressotassen aus.

Noch was
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Apropos Fotos! Wie immer von Herr Klitzeklein

Cappuccino

zu Hause geniessen.

Der Weg zum perfekten Cappuccino beginnt definitiv mit einer guten Siebträgermaschine. Diese hat den Vorteil das man alles manuell steuern kann.
Der Mahlgrad, die Füllmenge des Siebträgers, der Anpressdruck beim verdichten des Kaffeemehls und die Extraktionszeit spielen alle eine entscheidende Rolle beim Zubereiten des perfekten Cappuccinos.

Ein weiteres Muss ist eine eigene Kaffeemühle, in der die Espressobohnen kurz vorher frisch gemahlen werden. Somit hat man das volle Aroma der Espressobohne.

Die Bohne.
Bei der Auswahl der Espressobohne sollte man es tunlichst vermeiden auf eine der großen Röstereien zurückzugreifen. Diese Bohnen werden oft bei zu hohen Temperaturen und zu kurzen Verweilzeiten geröstet. Das vernichtet leider oft das feine Aroma der Bohne.

In fast jeder Region gibt es allerdings kleine, aber feine Kaffee-Röstereien, die qualitativ sehr guten Espresso anbieten.

Caffee-Rösterei Maassen
Caffé Fausto
Espresso Perfetto

Familie klitzeklein bevorzugt den India Monsooned Malabar von Caffé Fausto.

Ablauf
Einschalten der Maschine.
Hierbei ist darauf zu achten, dass die Maschine komplett durchgeheizt ist bzw. alle Bauteile die Betriebstemperatur erreicht haben. Die Cappuccino-Tassen müssen ebenfalls vorgewärmt sein. Dadurch erleidet der Espresso keinen Temperaturschock, denn das würde ihn sauer schmecken lassen.

Jetzt werden die Bohnen gemahlen.

Das Espressomehl darf weder zu grob noch zu fein sein, denn dieses ist verantwortlich für die gewünschte Crema des Espressos.

Das Espressomehl wird nun mit Feingefühl in den Siebträger gepresst.
Das Ziel ist es, das Kaffeemehl so zu verdichten das in 25 Sekunden 25ml Wasser durch den Siebträger laufen.



Den Bezug starten.


Ohne Milch kein Cappuccino.

Die Milch sollte einen hohen Fettgehalt (ideal wären 3,8%) haben, damit der Milchschaum schön cremig wird. Das Aufschäumen der Milch besteht aus zwei Phasen.

Das Ziehen.
Hierbei wird der Milchschaum produziert.

Das Rollen.
Hierbei wird der Milchschaum mit der heißen Milch vermischt, so daß der Milchschaum eine sahnige Konsistenz erhält.

Die Milch darf dabei die 60°C keinesfalls übersteigen, ansonsten gerinnt das Eiweiß.

Achtung! Keinen Bauschaum produzieren.
Dies sind die badeschaumartigen Gebilde, die sich leider zu oft auf Cappuccinos befinden.

Nun die Milch unter die Crema bringen.
Hast Du einen guten Barista erwischt (oder Du bist selber einer), malt er Dir mit Leichtigkeit
ein Latte-Art-Motiv auf Deinen Cappuccino.



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Barista und Fachwissen: mM
Fotos: Diesmal ich