watch more tv! Suess und lecker Teil 4 und eine DIY-Anleitung für ein paar schicke Sternanhänger aus Modelliermasse.

Dieses Mal gibt es mal nichts für die Figur, sondern für den Baum.

Ja Mensch, hätte ich das mal früher gewusst, dass das so einfach ist.

“Wie Ofen? Das trocknet so!” strahlt mich die etwas verschnupfte Bastelladendame an.
“Ach was?”
“Einfach trocknen lassen. Moment, da steht es: LUFTHÄÄÄRTEND.”
“Wahnsinn! Toll! Nehm’ ich!”

Modelliermasse hört sich natürlich etwas besser an als Fimo, ist aber in diesem Fall das Gleiche.
Fimo erinnert mich an wilde, bunte, misslungene Figuren (noch schlimmer: Broschen) aus meiner Kindheit.
Aber hier hat sich wohl einiges getan.
Neu ist, daß das Ganze nicht mehr gefühlte Stunden in den Backofen soll, sondern einfach an der Luft trocknen darf.
Bunt muss es auch nicht mehr sein, aber kann. Wer mag, der darf seine Werke sogar mit Acrylfarbe bepinseln.
Hier habe ich mich für das Bestempeln entschieden. Keine Sorge, die Stempel funktionieren danach einwandfrei.

Hier eine klitzekleine Anleitung für die Sternänhänger

Zutaten
Fimo air Basic von Staedtler
Rollstab
Stempel nach Wahl (ein Spitzendeckchen von der Oma ist auch toll)
Ausstecher
Holzstäbchen

Wichtig! Vorher mit einem feuchten Tuch über die Arbeitsplatte wischen, damit sich auch ja kein Fussel in die Modelliermasse mogelt.
Die Masse dünn ausrollen und den Stempel vorsichtig in die Modelliermasse drücken.

Nun den Ausstecher deiner Wahl in die Masse pressen und vorsichtig hochheben. Falls du den Stern aufhängen möchtest, dann steche mit einem Holzstäbchen ein kleines Loch für den Faden hinein.

Wenn die Masse trocknet wird sie heller. Spätestens am nächsten Tag kann der Baum geschmückt werden.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Geschenkanhänger, Namensschildchen, Christbaumschmuck, eine Ringschale mit Datum – was das Herz begehrt.

Die Ringschale mag ich ganz besonders. Ab sofort im Einsatz.

Ach, bevor ich es vergesse!
Morgen wird in der “Suess & lecker”-Küche wieder gebacken, was das Zeug hält. Was wir dieses Mal aus der gewagten Kombination Orange, Marone und Schokolade zaubern, seht ihr morgen am 03. Dezember 2011 um 17.50h im WDR.
Ich kann mir die Sendung leider erst am Sonntag anschauen und ich bin auch mal wieder gespannt, wie ein Flitzebogen. *obwohl ich das Ergebnis kenne
Für alle, die auch “nachschauen”, ist hier der Link. *klick

Am Rollstab_ich
Fotos_Herr Klitzeklein

Nagellack_Butter London Saucy Jack
Stempel für den Stern: Stampin Up
Anhänger & Stempel “Ich wollte Dir nur sagen”: Der kleine Sperling. Hier geht’s zum Dawanda-Shop *klick

watch more tv! Suess & lecker Teil 3. Diesmal mit oberleckeren Schokoladen-Who(ooo)pie Pies in den Händen und danach auf den Hüften.

Allein der Name macht schon gute Laune.

Und wenn man dann hineingebissen hat, ist man völlig irritiert.

Du erwartest bei diesem Anblick eine knusprige Kekskonsistenz? Weit gefehlt.
Hier versteckt sich ein fluffiger Schokokuchen mit Vanillecremefüllung im Keksmäntelchen.

Whoopie Pies passen auch nicht locker in eine Hand, dabei ist voller Körpereinsatz gefragt.
Na klar, Du darfst ihn Dir auch schick auf einem Tellerchen drapieren, mit einer Kuchengabel essen und dabei einen Tee trinken. Freie Wahl.

Mehr als einen schaffen nur die Könner.
Mir reicht einer.
Zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendessen und als Betthupferl.

Whoppie Pies lassen sich auch hervorragend verschenken. Vorzugsweise am Backtag.

Rezept für 8-10 Stück

Für den Teig

1 Ei
150g Zucker
125 g Vanillejoghurt (z.B. Nestle LC 1 Vanille)
25 ml Milch
1/2 TL Vanilleessenz
75 g Butter, geschmolzen
200g Mehl
80 g Kakaopulver
3/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver

1. Ei und Zucker in eine Rührschüssel geben und vermischen, bis die Masse hell und cremig ist.
Joghurt, Milch und Vanilleessenz in einem Gefäß verquirlen und zu der Zuckermischung geben.
Die geschmolzene, abgekühlte Butter hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verarbeiten.
2. Kakaopulver, Mehl, Natron und Backpulver sieben und in zwei Anteilen zu der cremigen Masse geben und mindestens 3 Minuten verrühren.
Die Teigmischung für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
3. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
4. Den gekühlten Teig mit zwei grossen Löffeln auf dem Backpapier in Häufchen verteilen.
Pro Blech ergibt das 8-10 Stück (ca. 4cm breit) im Abstand von 3-4 cm.
Sobald beide Backbleche bestückt sind, schiebt man sie für ca 12-13 Minuten in den Ofen. Stäbchenprobe!
Die Whoopie Pie-Hälften auf einem Gitter abkühlen lassen.

5. Während die Hälften backen wird die Füllung zubereitet.

Für die Füllung

170 g Butter, weich
280 g Puderzucker, gesiebt
213 g (ein Glas) Marshmallow Fluff Vanille

Puderzucker und Butter cremig rühren.
Marshmallow Fluff in Anteilen dazu geben.
Mindestens 3 Minuten mit dem Handrührgerät vermischen und
danach ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
6. Jetzt werden die Whoopie Pies zusammengesetzt.
Auf eine Hälfte spritzt man ca. einen Esslöffel der Füllung und setzt die andere Hälfte vorsichtig darauf.
Nun leicht andrücken.

Nicht vergessen
Heute Abend um 17.50h wirbel ich wieder durch die Suess & lecker Küche.
Vielleicht zum letzten Mal? Ein wahrer Backkrimi.
Dieses Mal werden Plätzchen fabriziert und ich kann Euch sagen: “Das duftet!”

Der bezaubernde Stempel ist von “DerkleineSperling”. Hier geht’s zum Shop. *klick
Marshmallow Fluff Vanille: gekauft bei Real
Sendung verpasst? Hier der Link zum “nachschauen”: Suess & lecker
Fotos_Herr Klitzeklein “Was wär’ ich ohne Dich.”

Der perfekte Basteltag? Elf Frauen, Unmengen Papier, Carrot Cake zum Dahinschmelzen und eine hinreissende Gastgeberin

oder “Du, ich kann jetzt nicht, ich bin hier gerade im Bastelmodus!”

Basteln und langweilig?

Das passt nicht mehr zusammen.
Vorbei die Zeiten in denen man einsam im dunklen Kämmerlein an seinem Scherenschnitt herumwurschtelte und ihn irgendwann vor lauter Verzweiflung in die Ecke schmiss.

Heute ist basteln salonfähig.
Genau wie stricken, sticken und schneidern. Kommt alles wieder, nur NOCH besser.
Viel mehr Möglichkeiten bieten sich an, was auch unter Umständen zu Entscheidungsschwierigkeiten oder einer permanent leeren Geldbörse führen kann. *”Hier, hallooo, iiiich!”
Das nimmt man jedoch in Kauf, weil es einfach immer wieder das Herzchen hüpfen lässt, wenn sein eigens zusammengebautes Wunderwerk vor einem auf dem Tisch steht.

Schöner als allein ist es, sich in Gemeinschaft dem Papierkrieg zu stellen.
Und noch viel schöner ist es, wenn man dabei so unglaublich begastwirtet wird, wie gestern bei Steffi.
Sie und Ihr Mann Andrew könnten doch glatt eine Herberge für Bastelwütige eröffnen.

Ich wäre dann jedes Wochenende dort, vorausgesetzt es gibt immer diesen deliziösen Carrot Cake oder auch die Kartoffelsuppe mit krossen Speckwürfelchen.
Hiermit ein grosses Lob an den Hausherren, der ungefähr 75 Kilogramm Kartoffeln für das Süppchen geschält hat.
ABER! Das noch größere Lob geht an die perfekte Gastgeberin Steffi.
10 Punkte mit Sternchen.

Hier das samstägliche Bastelprogramm, um sich von seinem ersten Fernsehauftritt abzulenken.

Noch mehr zum Workshop findest Du auf dem bezaubernden Blog von Steffi.
Ganz begeistert bin ich von den Flaschenanhängern mit Amicelli-Inhalt.
Und Du?

Bastelfotos_Herr Klitzeklein
Gruppenbild_Der junge Mann mit dem gewagten Schnurrbart
Gastgeberin_Steffi von Scrapwerk
Material_Stampin Up

Die “O du fröhliche”- Edition

oder “Ein neuer Stempel im Klitzekleinsortiment”.

Kennst du das?
Einen neuen Stempel im Haus und du überlegst sofort “Was, wie und wo drauf?
Lange hat es dieses Mal nicht gedauert, es sprudelte nur so.
Ich musste mich schwer beherrschen, es keinem auf die Stirn zu stempeln, das “oh du fröhliche”.
Hätte aber garantiert nett ausgesehen und ein Lächeln würde man damit bestimmt auch geschenkt bekommen.

Soweit ist es dann doch nicht gekommen.
Brav habe ich mich an meinen Schreibtisch gesetzt und selig vor mich hingestempelt.
Das ein schönes Stempelergebnis Glücksgefühle hervorrufen kann?
Wunderbar für die sonnenfreien Tage.

Herausgekommen ist die “O du fröhliche-Edition”

und ein mein erstes Weihnachtskärtchen.

Zum Glück verholfen hat mir übrigens Der kleine Sperling.
Der Dawanda Shop von Christia Sperling-Baecker birgt nicht nur viele wundervolle Stempelchen,
sogar die lange gesuchten Papierlochverstärker habe ich dort gefunden und sofort bestellt.
Unglaublich finde ich, daß Christia (eigentlich Architektin) neben ihrer Tochter und pure home design noch Zeit hat einen so liebevoll gestalteten Dawanda Shop zu wuppen.
“Christia, hat Dein Tag 48 Stunden?”
Respekt!

Stempel “o du fröhliche” & Blankoanhänger_Der kleine Sperling
Stempel Schneeflocken_Muji
Stempel Christbaumkugel & Papier für Karte_Stampin Up
Fotos_me

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Was man aus klitzekleinen Stoffrestchen machen kann? Wie wäre es mit wunderschönen, einzigartigen Geschenkanhängern?

Und das ganz ohne Nähmaschine.

Wie? Weihnachten ist noch lange hin? Das naht doch jetzt mit riesigen Schritten.
Wie jedes Jahr, plötzlich steht es vor der Tür und alles was noch fehlt sind Geschenkanhänger (im besten Falle).

Sich dafür nochmal in die Weihnachtsshoppingmeute stürzen? Ohne mich dieses Jahr! *darauf gebe ich keine Garantie
Ich bastel’ mir welche.

Hier die Zutaten:

Der Kreisausstanzer lässt sich natürlich auch durch einen anderen Stanzer z.B. einen Stern ersetzen.
Das Schleifchen vom “Schleifchenstempel” lässt sich auch locker mit einem Lineal und einer ruhigen Hand nachzeichnen.
Die Eyelets und der Eckenabrunder müssen nicht unbedingt sein.
Geschenkband statt Kordel geht auch.
Keine Stoffrestchen im Haus? Da hängt doch noch eine alte Bluse im Schrank, die du nicht mehr anziehst.
Und der Spruch? Der sieht doch bestimmt noch schöner aus, wenn du ihn mit der eigenen Handschrift geschrieben hast.

Ich mag sie so sehr, vielleicht hänge ich sogar ein paar davon an unseren zukünftigen Weihnachtsbaum.

Seit ihr auch schon im Weihnachtsbastelwahn? Was bastelt ihr? Wo kann ich mir das ansehen?
Dieses Jahr habe ich mal vor, gut vorbereitet zu sein.
Mal sehen, ob es klappt…

Fotos_Herr Klitzeklein
Stempel, Stanzer, Papier_Stampin Up
Stoffdealer_Mama

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Ein Stoffherzchen

Klein, aber oho.

Hab’ ich ein Glück!

Als ich letztens bei meinen Eltern war lag’ es da, frisch genäht.
Ein kleines Herzchen aus einem tollen Stöffchen mit einem außergewöhnlichem Knopf (auf dem Bild kann man es leider nicht so gut erkennen, er ist mit Garn umwickelt).

Natürlich bin ich die ganze Zeit um das Herzchen herumgeschlichen, habe es begutachtet und für wunderschön befunden, aber meine Mama wollte sich irgendwie nicht davon trennen…

Am Samstag war meine Familie bei uns zu Hause und was hat mir meine Mama in einem klitzekleinen Schächtelchen überreicht?
Jaaaa, genau!

Fotos: Herr Klitzeklein