Oder “Sag’ mal, wie bekommst du die Buttercreme auf den Cupcake?”
Sagen? Mmmh, da ich der Welt schlechteste Erklärerin bin…
Aber zeigen: “Ton an und Film ab!”
Ich bin da auch nicht wirklich geübt drin, aber nach ein paar Versuchen ging es ganz gut. Sinnvoll ist es auf jeden Fall in eine gute Spritztülle zu investieren. Diese hier ist von Wilton (Nr. 2D + passenden Adapter). Da läuft es fast wie von selbst.
Gestern wurde ausgiebig genascht. Schooon wieder.
Ich hätte gedacht, dass mir spätestens nach der Hälfte der zu backenden Rezepte der Süsshunger vergeht. Das Gen scheint aber deutlich ausgeprägter zu sein, als vermutet. Vieles habe ich ja vorher noch nie, nie gebacken und da muss man natürlich auch mal zwei bis drei Pröbchen nehmen ODER vier.
Am Freitag war das zum wiederholten Male der Fall. Ich habe eigentlich ganz gut gefrühstückt, später nach 15 Jahren mal wieder Fischstäbchen (Papa, bringst du mir am Sonntag ein paar deiner frisch gefangenen Heringe mit?) gegessen und festgestellt, dass die nächste Portion weitere 15 Jahre auf sich warten lassen kann und DANN volle Motte bei den Cupcakes reingehauen. Mit dem Wissen, dass ja Sonntag Muttertag ist und es da WIEDER was zum Schnabulieren gibt. Natürlich könnte ich standhaft bleiben, will ich aber gar nicht. *bekennende Zuckerschnute Da düse ich beim Backen lieber ein bisschen schneller durch die klitzeklein(e) Küche und bilde mir ein, daß das bestimmt UNMENGEN an Kalorien verbrennt. Ganz sicher.
Was wirst du denn morgen deiner weltbesten Mama kredenzen? Kuchen, Cupcakes oder doch etwas Herzhaftes?
Bist du die Mama und backst für deine Liebsten? Hast du es ganz komfortabel und die Mama lädt ein?
Einen schönsten Sonntag.
♥ Dani
Fotos & Video_Herr Klitzeklein
DIY: Türkranz aus Wolle & Filz
Oktober 30, 2011
Den ersten Versuch erfolgreich absolviert.
Eine Stunde geschenkt?
Na, perfekt um endlich mal den Türkranz zu basteln, der mir schon länger im Kopf herumschwirrt.
Jaa, ich geb’s zu, es hat etwas länger gedauert, aber das Ergebnis prangt jetzt fix und fertig an der Klitzeklein’schen Eingangstür. Ich kann gar nicht genug davon bekommen ihn anzustarren und mich daran zu erfreuen.
Was du brauchst
Den Uhu habe durch Heisskleber ersetzt.
Wie funktioniert’s?
Den Rohling umwickele ich mit dem Kreppband.
Wenn du einen Styroporrohling erworben hast, dann kannst du diesen Part auslassen.

Ich verwende Filzwolle, die ist etwas dicker.

Darüber freue ich mich bereits nach den ersten Umdrehungen *huiii, mir wird schwindelig, denn bei dieser Wolle reicht eine Runde um den Rohling.
Nach einer längeren Diskussion im Filzladen konnten wir uns auf dieses Trio einigen. 
Den passenden Nagellack zur Wolle auftragen, die Schablone auf den Filz legen und mit einem Edding abzeichnen.
Die Rauten auf dem Rohling platzieren.

Heissklebepistole anschmeißen und die Rauten auf der Rückseite mit dem Kleber benetzen.
Zügig festkleben. Den Rohling mit der helleren Wolle umwickeln.
Für die Blümchen schneide ich eine Spirale aus einem Filzkreis.
Aussen wird ein Stück doppelseitiges Klebeband befestigt, damit die Mitte stabil bleibt.

Den Filzstreifen rolle ich komplett auf. Das etwas dickere Ende dient als Blütenboden.
Dieser wird mit ordentlich Heisskleber befestigt.
Die Blüte kann man direkt (auch mit Heisskleber) auf dem Kranz fixieren.
Noch schnell das Aufhängeband befestigen und SOFORT an die Tür hängen.
Hach, schön!
Weitere Kranzideen findet ihr auf dem Klitzeklein Pinterest Board
Fotos_der grossartige Herr Klitzeklein
Nagellack sponsored by Fini_Essie Chinchilly
Filz_Filz-Gnoss Köln
Und ich darf sie danach verputzen. Göttlich.

Wie es dazu kam
Vor ein paar Tagen habe ich von Steffi ein Glas selbstgemachte! Nektarinen-Marmelade geschenkt bekommen.
Was ein Glück, ich liebe Marmelade.
Vorallendingen zum Frühstück, denn das MUSS bei mir süß sein.
Nach dem Probieren war klar: “Steffi, her mit dem Rezept!”
Nicht nur, daß sie das Mitbringsel hinreißend dekoriert hat,
nein, sie hat sogar angeboten sich extra nochmal für den Klitzeklein-Blog in die Küche zu stellen und uns den Herstellungsprozess zu zeigen. Granate!
Was für ein Einsatz.
Na, ordentlich neugierig? Jetzt gehe ich ein wenig an meiner Marmelade naschen und überlasse Steffi das Wort.
Los geht’s!
Uiuiui, was für eine Ehre. Ich darf auf dem bezaubernden Blog von Frau Klitzeklein einen Guest Post schreiben!
Ich bin Steffi von Scrapwerk – auf meinem Blog findet ihr eine bunte Mischung von Dingen die mich begeistern.
Was begeistert mich?
Heute im Speziellen: Marmelade!
Marmelade kochen ist kinderleicht und selbstgemachte Marmelade schmeckt sooo viel besser als ihr gekauftes Pendant.
Neben dem eigenen Verzehr (oder in meinem Fall dem Verzehr durch meinen Mann – der ist nämlich ganz großer Liebhaber meiner Marmelade) eignet sie sich auch vorzüglich als kleine Kleinigkeit, als Geschenk, Mitbringsel, Dankeschön.
Ich glaube seitdem ich Marmelade koche, werden wir häufiger zum Essen eingeladen… es hat also auch noch andere Vorteile!
Mein momentanes Saisonhighlight ist die Nektarinen-Marmelade, ohne viel Schnickschnack.
Wollt ihr es vielleicht selbst mal ausprobieren?
Einkaufsliste
gut 2 kg Nektarinen
1 Packung (2 Beutel) Gelfix Super 3:1
Zucker
2 Päckchen Zitronensäure
Gläser mit Schraubverschluss
Als erstes müsst ihr natürlich Nektarinen kaufen.
Hier ganz wichtig: Kauft gute Früchte! Schön süß müssen sie sein. Je besser das verwendete Obst schmeckt, desto besser wird die Marmelade.
Außerdem benötigt ihr ein Geliermittel, ich benutze “Gelfix Super” 3:1 Gelierpulver von Dr. Oetker oder ein entsprechendes Pendant anderer Marken – das funktioniert alles gleich gut.
Das Schöne an diesen kleinen Beutelchen im Vergleich zur mit Zucker vorgemischten Version in Paketen ist, dass man ganz individuell bestimmen kann, wie viel Zucker man hinzugeben will.
Ich gebe immer deutlich weniger Zucker zu meiner Marmelade als vorgegeben – denn ich mag meine Marmelade lieber fruchtig und nicht zu süß.
An dieser Stelle vielleicht noch eine kleine Anmerkung.
Um genau zu sein mache ich wohl eher Fruchtaufstrich – Definitionsgemäß haben Konfitüren oder Marmeladen eigentlich mehr Zucker.
Fangt damit an, eure Nektarinen abzuwaschen und grob zu würfeln.
Das Ganze kommt in einen großen Topf und wird mit einem Pürierstab bearbeitet.
Wer lieber Stückchen in seiner Marmelade hat, kann auch nur die Hälfte pürieren und die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Ich habe mich für die “faule” Methode entschieden.
Zu dem Fruchtpüree gebt ihr nun das Geliermittel, die Zitronensäure und den Zucker. Laut Packungsbeschreibung sollen auf 1000 g Früchte 350 g Zucker gegeben werden.
Ich gebe 200-250 g Zucker auf 1000 g Früchte – je nachdem wie süß die Früchte sind.
Das Ganze wird gut gemischt und dann unter rühren aufgekocht.
Sobald es blubbert könnt ihr die Temperatur ein kleines bisschen runter stellen, sie sollte aber weiterhin blubbern. So muss die Marmelade ein paar Minuten vor sich hin köcheln.
Währenddessen solltet ihr die Gläser und Schraubverschlüsse mit kochendem Wasser ausspülen.
Ich habe mir vor langer Zeit mal Topflappen aus Silikon gekauft. Mit diesen kann man die Gläser gut anfassen und das heiße Wasser ausschütten ohne sich zu verbrennen.
Deckel nicht vergessen!
Die Gläser, die ich verwende sind übrigens recycelt (z.B. von Pesto).
Diese werden dann gespült und aufgehoben bis ich das nächste Mal Marmelade mache.
Darauf achten, dass der Deckel luftdicht schließt.
Ihr könnt aber natürlich auch hübsche Einmachgläser kaufen!
In der Zwischenzeit müsste die Marmelade fertig sein.
Macht eine Gelierprobe.
Für alle, die das noch nicht gemacht haben und genauso verwirrt von dem Ausdruck sind wie ich es das erste Mal war: Dazu nehmt ihr einen kleinen Löffel und setzt einen kleinen Klecks Marmelade auf ein Schüsselchen oder einen kleinen Teller. Wartet eine halbe bis 1 Minute.
Wenn die Marmelade fest wird, am besten so fest, dass sie beim hin und her schwenken des Tellers nicht mehr oder nur ganz wenig verläuft, ist eure Marmelade fertig.
Manchmal schäumt die Marmelade stark – in dem Fall solltet ihr den Schaum vor abschöpfen.
Nun könnt ihr eure Marmelade vorsichtig in die vorbereiteten Gläser abfüllen.
Setzt den Schraubverschluss drauf und dreht die Gläser fest zu.
An dieser Stelle wasche ich sie immer nochmal unter kaltem Wasser ab – so kriegt ihr kleine Klekse die daneben gegangen sind ratzfatz ab.
Dann stellt sie für 15-30 Minuten auf den Kopf. Wenn sie ein bisschen kühler geworden ist könnt ihr sie wieder umdrehen und ganz abkühlen lassen.
Zum Schluss müsst ihr noch ausprobieren, ob eure Gläser auch Vakuum-verschlossen sind. Wenn ihr bei der abgekühlten Marmelade oben auf den Deckel drückt, sollte dieser nicht mehr nachgeben und kein “Knack!” Geräusch mehr machen.
In dem Fall könnt ihr die Marmelade nun bis zu einem Jahr lagern und auch im Winter eure Nektarienmarmelade genießen.
Gibt euer Deckel aber nach, ist das Glas leider nicht luftdicht.
In dem Fall bleibt euch nichts anderes übrig als sie schnell aufzuessen.
Und schon ist eure Marmelade fertig.
Das war doch wirklich leicht, oder?
Nun könnt ihr euer Glas noch ein bisschen aufhübschen, verschenken oder doch lieber gleich selbst geniessen.
Guten Appetit!
Ich wieder
Wahnsinn oder?
Ich hätte nie gedacht, daß man Marmelade oder Fruchtaufstrich so einfach selber herstellen kann.
Besonders lecker schmeckt die Marmelade mit leicht gesüßtem Sahnequark und ein paar frischen Scheiben
von einer saftigen Nektarine. Zum reinlegen.
Ich geniesse das lecker Marmelädchen momentan jeden Tag
und denke dabei an die liebe Steffi.
Schaut doch mal auf Ihrem Blog Scrapwerk vorbei, da findet Ihr noch eine Menge anderer toller Ideen zum nachmachen
und staunen.
Fröhliches schnabulieren!
Fotos_Herr Klitzeklein & Scrapwerk
Idee und Umsetzung Animation_Herr Klitzeklein
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Da ist sie! Fondanttorte für meine beste Mama von der Welt
August 23, 2011
oder “Wohin mit den ganzen Blümchen?”
Es ist Samstag morgen.
In meinem Kopf existiert schon die fertige Torte.
Die Rezepte dafür habe ich mir am Freitag ergoogelt.
Fündig wurde ich bei Monika, wo ich eine Erdbeer-Schoko-Torte fand.
Eine unschlagbare Kombination, wie ich finde.
Das Rezept für die Erdbeer-Schokoladen-Torte findest Du hier: Tortentante
Ich backe allerdings zwei Böden. Die Torte soll schön hoch werden, das mag ich. Der Durchmesser beträgt nur 18cm.
Von der Ganache und der Käse-Sahne-Mischung stelle ich mehr her. Ausserdem habe ich noch eine Zutat dazugemogelt, Erdbeermarmelade.
Gebacken wird wieder mit der Alu-Zewa-Methode.
Die Kuppel der Böden schneide ich mit einem Messer ab.

Ich lege den Boden auf ein Cake Board und diesen auf eine Drehplatte (von Ikea).
Den erste Boden bestreiche ich mit Erdbeermarmelade

und der Käse-Sahne-Mischung. Genauso, wie die Dritte.

Der zweite Boden wird mit der Käse-Sahne-Mischung und frischen Erdbeeren kalorisch gemacht.

Damit auch kein Zweifel daran bleibt, daß diese Torte richtig auf die Hüften geht und glücklich macht, werden alle vier Böden mit Ganache ummantelt.

Wer keinen Fondant mag, der macht hier Schluss. *wie auch in Tortentantes Rezept Die Torte kommt jetzt in den Kühlschrank.
Hier habe ich für Euch noch eine Dekorationsidee gephotoshopt. *cooli, was alles geht
Nur die Platte müsste noch ausgetauscht werden.

Für alle, die Fondant mögen, geht es hier weiter.
Heute war ich um 7.30h wach. Es ist Sonntag!
Ich bin aufgeregt, die Torte ruft.
Nochmals die Arbeitsplatte fusselfrei machen, auch wenn man sie mit dem blossem Auge sieht.
Meine Hände, den Rollstab und die Arbeitsplatte stäube ich mit Puderzucker ein.
Jetzt wird der Fondant (von www.pati-versand.de) in Anteilen weich geknetet, damit er nicht reisst. Nach 30 Min. stelle ich fest, daß das der Frühsport war. *ganz schön anstrengend
Das erste Ausrollen geht in die Hose, der Fondant klebt an der Arbeitsplatte.
Mit mehr Puderzucker gelingt der zweite Versuch. Der wird nicht fotografisch festgehalten, weil Herr K. so früh noch klitzekleine Augen hat.
Mit den Smoothern drücke ich den Fondant sanft von beiden Seiten an den Kuchen und schneide den Überschuss am Boden mit einem Messer ab.
Die Fondanttorte nimmt langsam Formen an. Von dem kleinen Schokofleck auf der Oberfläche wird niemals jemand erfahren, denn auf ihm prangt später die schönste Blüte.
Die Anspannung verfliegt.
Jetzt beginnt der schönste Teil. Die Blüten kommen zum Einsatz.
Das Rezept für den Zuckerkleber *Rezept auch von Monika / Tortentante:
Die Blüte wird auf der Rückseite mit etwas Kleber benetzt und auf dem Kuchen angebracht.
Das mache ich nach Lust und Laune.

Bis nach und…

nach

ein Muster entsteht.

Ein bisschen stolz bin ich jetzt schon.
Und wer dieses Törtchen bekommen hat?
Natürlich meine beste Mama von der Welt, die hatte nämlich gestern Geburtstag und da ich lange arbeiten musste, bekam sie sie schon am Sonntag. Sonntag ist doch eh der schönere Kuchenesstag.

Und jetzt Luft anhalten und stark bleiben.

Fotos_Herr Klitzeklein
Hineiiiiin in das nächste Experiment – Fondantblüten
August 20, 2011
Schon seit einiger Zeit umtreibt mich der Gedanke, mich endlich mal an Fondantblüten heranzutrauen.
Das Werkzeug dafür liegt schon seit EINIGER Zeit bereit.
Mit großen Augen habe ich mich bisher auf diversen Tortenseiten herumgetrieben und mich immer gefragt (und tue es noch!), wie die das hinkriegen.
Wahnsinns Torten sieht man dort mitunter. Obendrauf Blumen, die so aussehen, als wären sie gerade frisch gepflückt.
Nein, ich meine nicht diese Marzipanröschen vom Bäcker nebenan. Ich meine unglaubliche filigrane Gebilde aus Blütenpaste, in zarten Farben, bei deren Anblick einem das Herzchen hüpft vor lauter Begeisterung. Bei mir kommt dann immer dieser “Willdasauchkönnen!-Gedanke”. *den ich sehr häufig habe
Nun ja, ich habe es also gewagt. Zwar nur im klitzekleinen Stil, aber immerhin ein Anfang, der mir die Scheu vor weiteren Zuckerblumen genommen hat.
Ich nehme Euch mit in “Das Fondantblütenexperiment“
14.30h
Das Werkzeug liegt bereit.
Da wären
ein Ball Tool zum Formen der Blüte, ein Rollstab,
Blütenausstecher, Teaspoons zum formen der Blüte (muss nicht), Palmin soft zum einfetten der Hände, Zewa, eine Schaumstoffmatte (Packmaterial) und evtl. Lebensmittelfarbe (hier von Sugarflair in Christmas red & Dusky Pink).

Ich bin in weiss gekleidet.
Nein, ich habe nicht vor nochmal zu heiraten. Das ist wichtig, damit sich keine fiesen, kleinen, dunklen Fussel in die Blütenpaste schleichen. Die liegt übrigens seit 2 Tagen im Kühlschrank bereit. Selbstgemacht und ohne Komplikationen gelungen. Kann man aber auch bestellen.
Für Selbermacher kommt hier das Rezept.
Blütenpaste (nach Nicholas Lodge)
Zutaten
1 Eiweiss Gr. L
225 gr. Puderzucker, gesiebt
4 gestr. TL CMC (jetzt nicht erschrecken! CMC = Kukident Haft-Pulver super extra stark)
1 TL Palmin soft
1. Das Eiweiss mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe ca. 10 Sek. anschlagen. Vom Puderzucker zwei EL abnehmen und zur Seite stellen.
Die Küchenmaschine auf niedriger Geschwindigkeit laufen lassen und den restlichen Puderzucker einrieseln lassen. Jetzt die Geschwindigkeit erhöhen und die Maschine ungefähr 2 Min. laufen lassen, bis die Masse seidig glänzend aussieht und eine Konsistenz hat, bei der “weiche Spitzen” zu erkennen sind. D.h., die Masse wird fest, ist aber noch nicht so steif, dass die Spitzen aufrecht stehen bleiben.
2. Die Geschwindigkeit der Maschine drosseln und das CMC im Abstand von jeweils 5 Sekunden nach und nach in die Puderzucker-Eiweiss-Masse einrieseln lassen.
Dann die Maschine für einige Sekunden auf höchster Stufe laufen lassen, die Masse wird nun fester.
3. Den zu Beginn abgenommenen Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben, die Blütenpaste aus der Schüssel kratzen, mit Palmin soft die Hände leicht einfetten und den Puderzucker unter die Masse kneten.
Die fertige Paste in einem Gefrierbeutel luftdicht verschließen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
4. Vor der Verarbeitung die Paste auf Zimmertemperatur kommen lassen, die gewünschte Menge entnehmen, mit leicht eingefetteten Händen geschmeidig kneten und nach Wunsch einfärben.
Weiter geht’s.
Die Arbeitsplatte ist blitzeblank. Die Hände mit Palmin soft eingefettet.
14.35h
Ich knete die Paste geschmeidig.
Fühlt sich an wie Fimo. Sobald das Palmin von meinen Händen verschwindet, klebt die Paste. Schnell nachfetten, den Rollstab und die Arbeitsplatte auch.
Ich nehme einen kleinen Teil der Paste, den Rest packe ich in eine Platiktüte.
Das Ausrollen klappt wunderbar.

14.40h
“Was ist das, ein Fussel??”
Nochmal neu.
14.45h
Ich steche die Blüte aus und transportiere sie vorsichtig auf die Schaumstoffmatte.
“Ohhh nein, ein Loch in der Blüte?”
Nochmal neu.
14.50h
“Eine ganze Blüte, oleeolee!”
Das Ball Tool wird an der dicken Spitze eingefettet. Jetzt streiche ich vorsichtig von der Mitte die Blütenblätter nach aussen.

“Herr K. hol’ doch mal das Makro-Objektiv!”

“Ha, ich glaube es funktioniiiiert!”

“Jetzt noch hier und da und dort…”

Damit die Blüte noch etwas mehr nach Blüte aussieht, presse ich sie in einen Teaspoon. *amerikanischer Messlöffel
“Ich glaub’s nicht. Da ist sie, meine erste Blüte!”
15h-16.30h
Es gibt kein Halten mehr. Blütengrossproduktion in der Klitzekleinküche, wundervoll!

Was damit passiert? “Lass Dich überraschen!”
Werkzeuge_www.torten-kram.eu
Fotos_Herr Klitzklein
Letterpress
Juli 10, 2011
für zu Hause.
Hast du auch keine Druckerpresse zu Hause und niemanden um die Ecke der eine besitzt?
Dann versuche es doch mit Letterpress für zu Hause.
Na klar, “in echt” ist natürlich nicht zu toppen, aber Not macht nun mal erfinderisch.
Ein sehr nettes und gut erklärtes Photoshop Tutorial findest Du bei puglypixel.
Das Maskingtape zum computerbasteln ist von creaturecomforts.
Ein toller Blog übrigens.
Das Herz kannst du bei dafont kostenlos herunterladen.
Fröhliches drucken!
Ach so, ganz entzückende “echte” Letterpress Karten findest Du übrigens hier.
Macaro(oooo)ns
Januar 23, 2011
bis zum umfallen.
Heute war es endlich soweit!
Macarons backen mit und bei Jenni.
Ich gebe es zu, nach einigen Recherchen im Internet kamen mir diese kleinen
Gaumenkitzler vor wie ein Mysterium auf einem Füsschen. So nennt man die Stelle bei den Macarons, die so richtig schön aufgeht. (Ahhh!)
Zum Glück konnte Jenni mir heute die Ehrfurcht vor der Zubereitung nehmen und sie werden von nun an bestimmt häufiger im Hause Klitzeklein zubereitet.
Allerdings nicht in deeer Vielfalt wie heute!
Hier das Rezept für Euch:
Für die Macaronhälften (ca 30 Stck)
90g Eiweiss (3 Eier)
1 Prise Salz
30g Kristallzucker
200g Puderzucker
110g gemahlene Mandeln (am besten ohne Schale, damit die Farbe intensiver wird)
Lebensmittelfarbe nach Wahl (möglichst in Gelform z.B von Sugarflair oder als Pulver)
Mandeln durch ein Sieb streichen.
Die Mandeln, die nicht durch das Sieb passen z.B. mit einer Kaffeemühle feiner mahlen.
Den Puderzucker ebenfalls durch das Sieb streichen und mit den Mandeln vermischen.
In einer anderen Schüssel das Eiweiss gaaanz steif schlagen.
Eine Prise Salz, den Kristallzucker einrieseln lassen.
Den Eischnee nun mit der Lebensmittelfarbe einfärben.
Jetzt das Eiweiss unter die Mandelmischung heben bis sie glänzt.
Die Konsistenz ist jetzt “lavaartig”.
Nach ca. 2 Min. wird die Masse in einen Plastikbeutel gefüllt.
Tipp von Jenni: “Den kann man nämlich danach einfach wegwerfen und muss ihn nicht spülen!”
Eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden, damit man die Masse auf das Backpapier spritzen kann.
Das Blech wird jetzt ca 30 Min. stehen gelassen, bevor es in den Ofen kommt. Dadurch trocknen die Macarons etwas und zerfließen nicht beim backen.
Etwas beschleunigen kann man diesen Prozess in dem man das Blech vor die Heizung stellt oder im Sommer bei 25°C backt.
Das Ganze sollte jetzt in etwa so aussehen.

Die Macaronhälften werden nun ca 12 Min. bei 140°C gebacken.
Das kann natürlich von Ofen zu Ofen variieren.
Einfach ausprobieren!
Falls sich die Macarons nicht so gut vom Backpapier lösen…
Die Arbeitsplatte leicht anfeuchten und das Backpapier samt Macarons darauf legen.
Kurz warten und dann nochmal probieren.
Jetzt müsste es klappen.

Während die Macaronhälften abkühlen, kann man wunderbar die Füllung zubereiten:
Vanillebuttercreme (schmeckt göttlich, auch ohne Macaronhälften):
1 Tasse Butter (ca 200g)
1 Tasse Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Tasse Milch
5 TL Mehl
Milch und Mehl in einem Topf unter rühren erhitzen bis eine puddingartige Masse entsteht.
Diese im Wasserbad kalt rühren.
In einer anderen Schüssel wird die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker ordentlich verrührt.
Nun die Mehlmischung in die Butter einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Möglichst so lange, bis sich der Zucker gelöst hat.
Falls Euch eine Vanillebuttercreme zu langweilig ist, könnt Ihr auch Fruchtpulver unterrühren.
Wir haben z.B. eins mit Heidelbeergeschmack genommen und das hat tatsächlich ganz wunderbar nach Heidelbeeren geschmeckt, gar nicht künstlich.
Jenni hat es beim Pati-Versand bestellt.
Dort gibt es übrigens noch gaaanz viele andere tolle Sachen.
Die Buttercreme wird ebenfalls in einen Plastikbeutel gefüllt.
Nun einfach einen Klecks Buttercreme auf eine Macaronhälfte spritzen und
mit einer anderen Hälfte bedecken.
Fertig!
Besonders gut schmecken Macarons am zweiten Tag.
Mit Buttercreme halten sie ca. 3-4 Tage.
Die Hälften ohne Buttercreme halten ca 3-4 Wochen, also gut zum vorbereiten.
Und wo wir dann schon mal dabei waren und es uns soviel Spaß gemacht hat…

Ganz lieben Dank auch an Helga!
Ohne Dich wäre die Marmeladenfüllung nur halb so gut geworden.
Fotos: Diesmal ich
Ofen und besondere Zutaten: Jenni











































