Nein? Och, so nette Visitenkärtchen kann man doch immer gebrauchen.

Die verschwinden auch nicht so schnell in der Jackentasche oder der Geldbörse des Gegenübers, wie die üblichen Verdächtigen.
Ein schönes Bändchen hier, ein schickes Papierklebeband da

und “Ohhh, dort hat sich auch noch etwas unten rechts in der Ecke versteckt!”

Gestalte Dir deine eigenen Visitenkarten mit Liebe zum Detail, nur wenigen Zutaten und einem klitzekleinen bisschen Geschick.

Bei Visitenkarten gibt es kein Standardmaß. Ich habe mich für 8,5 cm Länge und 5,5 cm Breite entschieden.
Die Schriftart für das “Klitzeklein” kannst Du hier kostenlos herunterladen: klick

Was Du brauchst:

1. Das Ding vor dem du gerade sitzt und einen Drucker
2. DIN A4 Kartonpapier, das in deinen Drucker passt
3. Masking Tape oder andere schöne Klebebänder
4. Ein schickes Bändchen
5. Wer mag: Eckenabrunder oder einen kleinen Kreisstanzer (ein Locher müsste es auch tun)
6. Schere oder Schneidemaschine
7. Lineal

Bei der Schrift habe ich die Letterpress Variante angewendet: klick

Das tolle Masking Tape und das Borten-Set gibt es übrigens bei Bertine *klick

Dort gibt es auch noch ganz viele andere wundervolle Dinge.
Das Anti-Monsterspray und der Pusteäffchen Nageltrockner stehen ganz oben auf meiner Habenwollenliste. Nicht zu vergessen die Etagere, das Keksdosenset, der Tee (allein schon wegen der schicken Verpackung) und der Eulenstempel, hach.

Ach!
Fällt Euch etwas auf?
Wir haben aufgerüstet, jucheee. Ein neues Objektiv musste her, damit wir Euch noch schönere und genauere Bilder zeigen können. Ein neues Handrührgerät war auch noch drin. Der Vorgänger hat nach langer, erfolgreicher Zusammenarbeit zum Ende des Jahres das Zeitliche gesegnet. Bye Bye Mixie.

Idee & Design_MintDesignBlog
Fotos_Herr Klitzeklein
An Schere und Papier_Frau Klitzeklein
Eckenabrunder und Kreislocher_Stampin Up
Geschenk Box_Bertine
Bändchen_Die Schoenhaberei

Moussefront? Ich kann euch sagen…

In den letzten Tagen habe ich soviel Mousse gezaubert, wie noch nie zuvor in meinem ganzen Leben.
Unmengen an Wasserbädern wurden in der Klitzekleinküche aufgesetzt.
Zum Glück musste ich nicht immer mit der Schoki ins Wasserbad, dann wäre ich bestimmt im neuen Jahr immer noch ganz schrumpelig.

Heute wird den Gästen zweierlei Mousse serviert. Die mussten natürlich vorher geübt werden.
Vollmilchschokolademousse an Heidelbeersauce und frischen Heidelbeeren
& weisse Schokolademousse mit Passionsfrucht an Himbeersauce und frischen Johannisbeeren.

Das Schokimousse soll später in diese Schälchen aus weisser Kuvertüre.
Dazu wird die Kuvertüre auf dem Wasserbad geschmolzen und ein kleiner Ballon aufgepustet.
Dieser wird zwei bis drei Mal bis zur Hälfte in die Kuvertüre getunkt und auf ein Stück Backpapier gestellt . Zwischendurch sollte man den Ballon immer wieder in den Kühlschrank stellen, damit die Kuvertüre schneller fest wird.
Die Schälchen platziert man über Nacht an einem kühlen Ort.
Am nächsten Tag lässt man vorsichtig die Luft aus den Ballon und entfernt diesen. Fertig.

Ich gebe zu, einen Schönheitspreis gewinnen meine Schälchen nicht
ABER: Der Abwasch entfällt.

Lasst es krachen!

Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Nagellack_Esprit Rosewood

Dieses Mal gibt es mal nichts für die Figur, sondern für den Baum.

Ja Mensch, hätte ich das mal früher gewusst, dass das so einfach ist.

“Wie Ofen? Das trocknet so!” strahlt mich die etwas verschnupfte Bastelladendame an.
“Ach was?”
“Einfach trocknen lassen. Moment, da steht es: LUFTHÄÄÄRTEND.”
“Wahnsinn! Toll! Nehm’ ich!”

Modelliermasse hört sich natürlich etwas besser an als Fimo, ist aber in diesem Fall das Gleiche.
Fimo erinnert mich an wilde, bunte, misslungene Figuren (noch schlimmer: Broschen) aus meiner Kindheit.
Aber hier hat sich wohl einiges getan.
Neu ist, daß das Ganze nicht mehr gefühlte Stunden in den Backofen soll, sondern einfach an der Luft trocknen darf.
Bunt muss es auch nicht mehr sein, aber kann. Wer mag, der darf seine Werke sogar mit Acrylfarbe bepinseln.
Hier habe ich mich für das Bestempeln entschieden. Keine Sorge, die Stempel funktionieren danach einwandfrei.

Hier eine klitzekleine Anleitung für die Sternänhänger

Zutaten
Fimo air Basic von Staedtler
Rollstab
Stempel nach Wahl (ein Spitzendeckchen von der Oma ist auch toll)
Ausstecher
Holzstäbchen

Wichtig! Vorher mit einem feuchten Tuch über die Arbeitsplatte wischen, damit sich auch ja kein Fussel in die Modelliermasse mogelt.
Die Masse dünn ausrollen und den Stempel vorsichtig in die Modelliermasse drücken.

Nun den Ausstecher deiner Wahl in die Masse pressen und vorsichtig hochheben. Falls du den Stern aufhängen möchtest, dann steche mit einem Holzstäbchen ein kleines Loch für den Faden hinein.

Wenn die Masse trocknet wird sie heller. Spätestens am nächsten Tag kann der Baum geschmückt werden.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Geschenkanhänger, Namensschildchen, Christbaumschmuck, eine Ringschale mit Datum – was das Herz begehrt.

Die Ringschale mag ich ganz besonders. Ab sofort im Einsatz.

Ach, bevor ich es vergesse!
Morgen wird in der “Suess & lecker”-Küche wieder gebacken, was das Zeug hält. Was wir dieses Mal aus der gewagten Kombination Orange, Marone und Schokolade zaubern, seht ihr morgen am 03. Dezember 2011 um 17.50h im WDR.
Ich kann mir die Sendung leider erst am Sonntag anschauen und ich bin auch mal wieder gespannt, wie ein Flitzebogen. *obwohl ich das Ergebnis kenne
Für alle, die auch “nachschauen”, ist hier der Link. *klick

Am Rollstab_ich
Fotos_Herr Klitzeklein

Nagellack_Butter London Saucy Jack
Stempel für den Stern: Stampin Up
Anhänger & Stempel “Ich wollte Dir nur sagen”: Der kleine Sperling. Hier geht’s zum Dawanda-Shop *klick

Ist das groooßartig!

Juli 26, 2011

Der

ist da.

Als hätten wir ihn auf gewartet.

Hier werden jeden Monat fünf Food-Blogs von der Jury vorgestellt und DU kannst dort dann für Deinen Favoriten
voten.
NOCH BESSER, Du kannst der Jury sogar einen Food-Blog vorschlagen, der ins Rennen geschickt werden soll. Am Ende des Monats wird der Gewinner gekürt, den Du mitbestimmst.

Das passiert ab jetzt JEDEN Monat und am Ende des Jahres wird der Jahressieger gekürt, der zusammen mit den Koch- und Backexperten der BRIGITTE eine Rezeptstrecke gestalten kann, die im Heft gedruckt wird.

Allein die Tatsache das dort lesens- und liebenswerte Blogs vorgestellt werden finde ich GRANATE!
Denn da schwirrt doch der ein oder andere Blog durchs Netz, den man schon immer gesucht hat und den man auf Grund der rieeesigen Auswahl einfach noch nicht gefunden hat.
Durch diesen Award wir die Chance doch etwas größer DEINEN Lieblingsblog zu finden.
ALSO, fleissig voten und vorschlagen.

Liebsten Gruß,
Eure Dani

Amsterdam

Juli 19, 2011

Viel sehen, viel erleben und ein klitzekleines bisschen verlieben.

Ist es tatsächlich möglich eine ganze Stadt in nur drei Tagen zu erkunden?
Nein, wahrscheinlich nicht! ABER wir haben unser Bestes gegeben, soviel mitzunehmen, wie nur irgendwie geht.
Amsterdam hat so vieles mehr zu bieten, als Coffeeshops und das Rotlichtviertel.
Der Artikel sollte ursprünglich nur 15 Fotos beinhalten, geworden sind es 25.
Ich hoffe, der klitzekleine Reisebericht kann das Amsterdamgefühl ein wenig vermitteln und Amsterdam dein Herz auf dem Fahrrad erobern.

Auf geht’s!

Du denkst, du bist ein schlauer Fuchs und fährst mit dem Auto nach Amsterdam, direkt vor das Hotel.

Da wird es schon ein Parkhaus geben.
Weit gefehlt. Nach 2 1/2 Stunden Fahrt und einer vollen Blase bekommst du einen Wegweiser zu einem Parkplatz ausserhalb in die Hand gedrückt. Der Hotelboy erläutert nochmal die wichtigsten Punkte.
Jetzt schnell (15 Min.) zum Parkplatz düsen, den Wagen parken, dem Parkplatzwächter mitteilen, daß man drei Tage bleiben mag – somit die Preisvergünstigung mitnehmen – und in die Bahn springen.
Ratz fatz einchecken und im Hotelzimmer die Toilette stürmen.
Danach aufs Bett schmeissen und
“Ahhhh, endlich Urlaub!” seufzen.

Fünf Minuten später ruft die Neugier.
Ab auf die Strasse und das schwarze Büchlein gezückt.
In dem stehen alle wichtigen und unwichtigen Geheimtipps.

Einer befindet sich keine 200 Meter neben dem Hotel.
Melly’s Cookie Bar .

Nach einer Alfajores de Maizena und einem wirklich gutem Cappuccino fühlst du dich gleich angekommen.

Die Grachten, die wunderschöne Architektur und das Wetter verzaubern dich noch mehr.


Am liebsten möchte man ein Bötchen kapern und auf dem Wasser entlangschippern.

Wenn man sich dann doch nicht traut, dann kauft man sich einfach einen
Canal Bus Hop on Hop off Day Pass und kann mit diesem den ganzen Tag Amsterdam erkunden.
Das geht selbstverständlich auch mit dem Fiets, dem Hauptverkehrsmittel der Amsterdamer.
Hiermit werden im Wechsel Kinder, Handtaschen, Einkäufe und Möbel transportiert.

Sind die Autos noch so urig, werden sie doch meistens stehen gelassen.


Spätestens jetzt überlegt man ernsthaft, warum man nicht mit der Bahn in dieses Städtchen, das auf Holzpfählen steht, gefahren ist.
Doch schnell wirst du abgelenkt und zwar durch die unglaublich liebevoll eingerichteten Shops, die an jeder Ecke lauern.


“Hach, die Etageeeere!!!”

Selbst den kleinen UND grossen Kindern geht bei A space Oddity das Herz auf.

Wenn man ganz genau hinschaut, dann findet man sogar original verpackte Vintage Star Wars Figuren.
Falls gerade mal wieder der Papa vom Inhaber auf den Laden aufpasst, dann sollte man sich ruhig ein paar Minütchen oder auch gerne mal eine halbe Stunde Zeit nehmen. Hier lernt man Weisheiten für’s Leben!

Abends bevor man ins Bett geht, kehrt man noch bei Humphreys ein.
Das Mädel am Nachbartisch mit der extreeeeeem hellen, kreischigen Stimme wird nach dem ersten Glas Wein immer leiser.
Überhaupt hat man jetzt ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen, obwohl die Füsse qualmen.

Der nächste Morgen beginnt im Letting.
Hier ist es richtig schön gezellig.
“Gezellig” ist überhaupt das schönste Kompliment, daß du einem Niederländer machen kannst.
Und wo wir schon dabei sind – er auch nicht beleidigt, wenn du ihn Holländer nennst, obwohl das nur eine Provinz in den
Niederlanden ist.

Im Letting wird dann erst mal in sehr netter, heimeliger Atmosphäre gefrühstückt.

Dadurch, daß von den Gästen nur die Landessprache gesprochen wird, hat man das Gefühl, man gehört dazu.
Das Viertel um das Letting herum bleibt in besonders schöner Erinnerung. Den Donnerstag, an dem die Strasse voller Säcke steht, weil die Müllabfuhr kommt, blendet man völlig aus.

Ein kurzer Blick auf den Stadtplan.

Es warten das Rembrandthuis, das Rijksmuseum, das Anne Frank Haus oder das van Gogh Museum.
Überall sollte man so früh, wie möglich sein.

Der Regen macht dir nichts aus. Es gibt nur schlechte Kleidung, kein schlechtes Wetter.
Ausserdem kann man jetzt endlich mal die makkelijke Regenjacke tragen.

Die Tülpchen giessen sich heute mal von selber.

Nach soviel Kunst und Kultur brauchst du jetzt etwas, das deinen Insulinspiegel in die höhe treibt und du wieder Energie für den restlichen Tag bekommst.

Wie könnte das besser gehen, als mit phantastischer Schokolade von Pimm & Marcel van der Donk. Der Espresso ist auch mehr als gelungen und als du nachfragst, ob man die Espressotassen käuflich erwerben kann, bietet dir Marcel persönlich an Boot Koffie zu kontaktieren und dir ein paar Tässchen zuschicken zu lassen. Man fühlt sich hier wie im Paradies.

Der letzte Tag bricht an.
Ein bisschen wehmütig ist man schon, denn irgendwie mag man noch ein wenig bleiben.

Die letzten wichtigen Dinge werden noch eingekauft.
Und man spielt kurzfristig mit dem Gedanken sich hier so ein nettes Hausboot zu zulegen.

Die Stadt hat dich fasziniert. Die vielen Menschen aus aller Herren Länder, das offene gezellige Miteinander, die wunderschönen Häuser mit den kleinen Geschäften, die Grachten.

Dein Lieblingsbild ist dieses hier, weil es die Stadt irgendwie wiederspiegelt.

Eins ist auf jeden Fall klar!

Fotos_Herr und Frau Klitzeklein

Pinterest

Juni 23, 2011

Achtung Suchtgefahr!

Womit ich seit vorgestern beschäftigt bin, in jeder freien Minute?
Mit pinnen!
Pinterest ist eine virtuelle Pinnwand, an die du alles pinnen kannst, was gefällt.
Hier tummeln sich wunderschöne Bilder von allen Blogs und Homepages dieser Welt in geballter Ladung.

Ab jetzt müssen keine externen Festplatten mehr gekauft und es muss nicht mehr lange im Netz gestöbert werden.
Alle genialen Ideen, Bilder, DIY-Anleitungen, Klamotten, Frisuren, Partydekorationen, Karten UND SOOO vieles mehr findest du dort.
In nur kürzester Zeit habe ich 17! klitzekleine Pinnwände erstellt.
Das macht Freude.

Zum Beispiel von oben -
Ich konnte es natürlich nicht lassen ein “Board” mit Klitzekleinbildern zu bestücken.

Happy Pinning!

Eine Sommerlektüre

Mai 21, 2011

von meinem aktuellen Lieblingsautor.

Jan Weiler lese ich unheimlich gerne. Vor dem Einschlafen, kurz nach dem Aufwachen, mal eben zwischendurch, im Frühling, im Sommer, im Herbst, im Winter, im Zug, im Auto (natürlich als Beifahrer), im stehen, im liegen, quasi – immer!

Was habe ich mich gefreut, als mir Herr Klitzeklein sein neustes Werk “Das Buch der 39 Kostbarkeiten” von einer Dienstreise mitgebracht hat.
Guter Ehemann.
Das kam gerade richtig, denn einen Tag zuvor habe ich die letzten Seiten von “Mein Leben als Mensch” zum zweiten Mal verschlungen.

Ich gehöre zu der Sorte Leser, die ein Buch nach 30 Seiten auch mal weglegen und nie wieder in die Hand nehmen können, wenn es nicht gefällt.
Ist mir bei ihm bisher noch nicht mal im Ansatz passiert.
Nicht nur das dieses Buch ein entzückendes Cover hat, heute wäre ich fast bei Kurzgeschichte Nr. 5 vor lauter Lachen aus der Hängematte gefallen.
Ich mag’s!

Genauso wie meine neue Sonnenbrille.

Einen schönen Sommer!

Fotos_Frau Klitzeklein

und sie kommen ganz groß raus.

Man braucht nur eine gute Bohrmaschine, einen schönen Stein, eine Menge Geschick und los geht es.
ODER man schlendert bei Sonnenschein mit einem Eis in der Hand über den Töpfermarkt,
stoppt bei den WUNDERSCHÖNEN Gräsersteinen von Hanna Küttner und schlägt zu.
Auf dem Heimweg dann noch schnell ein paar Wiesenblumen pflücken und “Tataaaa!”.
Unglaublich, dass diese Steine aus Ton geformt sind, da muss man wirklich dreimal! hinschauen.

Viel Spaß beim shoppen!

Fotos_Herr & Frau Klitzeklein

“Wie man schnell ein paar Pfunde mehr auf die Waage bringen kann”

Da habt ihr wohl gedacht mit den Ostercakepops ist es für dieses Jahr getan. Nee, ich hab’ da noch was!
Schon ein paar Tage schlummern auf der Kamera ein paar Bilder, aber die Sonnenstrahlen und der Garten haben einfach zu sehr gelockt.

Da keine Osterstempel zur Hand waren und meine (eigentlich unerschöpfliche Stempelquelle) Mama gerade im Urlaub war, wurde es dann ein Stoffosterei. Eben habe ich noch ein paar weitere an der Nähmaschine zusammengebastelt. Ging ganz fix, wenn man einmal die Schablone für’s Ei ausgeschnitten hat. Nur abpausen, ausschneiden, auf der Karte mit doppelseitigem Klebeband fixieren und auf’s Pedal treten. Ratz Fatz fertig.

Jetzt wo ich stolze Besitzerin einer Big Shot bin (Wahnsinns Teil!), MUSS ich wieder mehr basteln. Das schicke Ding kann schon eine ganze Menge, wenn man das entsprechende Zubehör hat.
Man kann z.B. so eine nette Schokoladenostereierverpackung zaubern.
Ist bereits an den lieben Nachbarn verschenkt, der unsere Mülltonnen immer nach dem Entleeren wieder an ihren Platz stellt.

Unsere Neffen sehen wir an Ostern leider nicht, aber der Osterhaste war so nett und hat schon letzten Samstag einige Dinge im Garten versteckt. Mühe hat er sich auch gegeben, denn er hat extra kleine Anhängerchen gebastelt. Anscheinend steht er auch auf Stampin Up.

Und für alle die, die gerade an ihrer Bikinifigur arbeiten “JETZT wegklicken!”
Heute waren Steffi und ich schlemmen und staunen bei Madame Miammiam.

Ein absolut putziger Laden im Belgischen Viertel, in dem man selbstgebackene Kuchen, Kekse und andere süsse Leckereien kaufen kann.
Oder man macht es einfach wie der kleine Oskar. Turnt ein bisschen im Laden herum und kriegt zur Ablenkung, damit sich Mami und Papi eine Torte aussuchen können, einen Keks geschenkt.

Hier mein Stück Kuchen. Wieviele Kalorien das wohl hat hatte?
Egal, es hat sich gelohnt.

Und hier das von Steffi. Ein Schokotraum.

Nix wie hin!

Madame Miammiam
Antwerpener Str. 39
50672 Köln

Di-Do 11h-19h
Fr, Sa 11h-20h
So 13h-17h

Fotos_Herr & Frau Klitzeklein

an der Mosel.

Das Wetter wie bestellt und verliebt wie am ersten Tag.

Am ersten April hatten Herr Klitzeklein und ich nicht nur unseren zweiten Hochzeitstag, sondern auch unseren 16ten Jahrestag.
Ja, richtig gerechnet, ich war 15 und Herr Klitzeklein 14 3/4. Ist das verrückt?
In dem Alter denkt man ja nicht wirklich daran, den Mann seines Lebens kennenzulernen.

Das er DER Mann meines Lebens ist, hat er am Freitag mal wieder bewiesen.
Ich wusste nur, daß sich in meinem Reisegepäck ein Paar Wanderschuhe und ein etwas schickeres Outfit befinden sollten.
Als ich dann von der Arbeit kam ging es los. Richtung unbekannt.

Nach ca. zwei Stunden Fahrt betraten wir den “Trabener Hof” im wunderschönen Moseltal und speisten kurze Zeit später in der Cavallerie.

Neben Steinpilzcappuccino, Eifler Ur-Lammrücken mit Minzjoghurt und gefüllter Zwiebel mit Babaganoush (für mich), gebratenem Forellenfilet mit schwarzer Pasta und Fenchel (für Herr Klitzeklein) und zum Nachtisch Apfel in Riesling pochiert mit Vanille beurre blanc und Calvados Eiscreme gab es noch einen Gruß aus der Küche und seeeehr leckeren Wein und Wasser. *gleich mehr dazu
Satter konnte ich nicht sein.
Geleitet wird das Restaurant übrigens von Luise Rohner, die uns einige Tipps über die Region für den nächsten Tag gab und durch Ihre herzliche Art den Abend noch netter machte, als er ohnehin schon war.

Der nächste Morgen begann mit warmen, knusprigen Brötchen, einem Gläschen Sekt und strahlend blauem Himmel.
Wie bestellt.

Nach dem Frühstück machten wir ausfindig, wo man das Wasser und den Wein kaufen kann, den wir am Abend zuvor getrunken hatten.

Sind das nicht die wohl schönsten Wasserflaschen, die ihr je gesehen habt?

Im Mai 1974 lief die letzte Flasche “Trarbacher Felsenquelle” vom Abfüllband. Eine lange Tradition ging damals zu Ende, und niemand hätte damals gedacht, dass das beliebte und schmackhafte Quellwasser noch einmal eine Renaissance erfährt. Vor acht Jahren wurden anlässlich der Einweihung des Wellness-Centers in der Moseltherme noch einmal 1500 Flaschen gefüllt. Inzwischen beträgt die Abfüllmenge rund 80 000 Flaschen pro Jahr.
Quelle www.volksfreund.de

Kein Wunder! Uns hat dieses Etikett auch sofort verzaubert.

Danach ging es dann zum Weingut von Thorsten Melsheimer.
Ein Familienbetrieb, der seit rund 200 Jahren feine Rieslingweine in den Steilhängen rund um Reil anbaut. Seit 1995 betreiben sie ökologischen Weinbau.
Seine Frau Stefanie machte mit uns dann spontan eine kleine Weinprobe.
Wir waren total begeistert von der Herzlichkeit und als sie uns dann noch ein Stück Speckkuchen (ich brauche das Rezept!) anbot, war es um uns geschehen.
Geordert wurden ein Riesling Kabinett feinherb 2009 vom Weingut Melsheimer und ein Riesling Kabinett trocken 2008 welcher ein Erzeugnis der “Bergrettung” ist.
Die Bergrettung ist ein Projekt der Winzergemeinschaft Der klitzekleine Ring. Dieser ist ein Zusammenschluss von elf Weingütern in der Umgebung von Traben-Trarbach. Sie befassen sich mit der Rettung und Pflege von wertvollen Weinbergen in Steil- und Steilstlagen, die sonst nicht mehr bewirtschaftet würden.
Das Weingut Melsheimer ist Teil dieser Gemeinschaft.
Da uns nicht nur der Name der Winzergemeinschaft, sondern auch das Projekt und vorallendingen der Wein sehr gefallen haben, hüpften natürlich auch ein paar Flaschen davon ins Körbchen.

Gegen Mittag erklommen wir bei herrlichstem Wetter den Berg zu der Grevenburg Ruine.
Oben angekommen zauberte Herr Klitzeklein ein paar Leckereien aus seinem Rucksack.

Mit Blick auf die Ruine, die Mosel und das kleine Städtchen, das unter uns lag, genossen wir unsere Brotzeit.
Weltklasse.

Auf dem Heimweg entdeckte ich dann den Traum jeder Frau. Schuhe die auf Bäumen wachsen.

Ich hoffe, unser klitzekleiner Ausflug hat euch gefallen.
Liebste Grüße,
Dani

Fotos_Herr Klitzeklein

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