Rhabarber-Crème fraîche-Trifle { im Glas } – Fruchtig, leicht und ( jetzt ) genau das Richtige!

Rhabarber Trifle 1

Anmerkung der Redaktion
Es folgt ein Artikel voller kulinarischer Vorsätze, den ich kurz vor der Ankunft des Neuen verfasste. Und jetzt – 20 Tage später – stelle ich fest: NIX davon habe ich bisher in die Tat umgesetzt. Da siehste mal, der hat uns voll im Griff…

Sobald der neue Mitarbeiter eingetrudelt ist werde ich direktemente eine Käsetheke überfallen und mir danach noch ein übergroßes Stück Tiramisu einverleiben. PAH!

Seit etwa 36 Wochen habe ich einen derartigen Heisshunger auf Rohmilchkäse und besagten italienischen Nachtisch, dass es mich fast in den Wahnsinn treibt. Ich habe das Gefühl es wird auch jedes Mal schlimmer, wenn das Dessert mir in diversen Zeitschriften, Foodblogs und Restaurants über den Weg läuft.

Mir kommt es so vor, als existiere diese Welt nur noch aus Tiramisu. Sogar diese eingeschweißten und ewig lange haltbaren Fertigportionen winken mir aus der Kühlung des Supermarktes zu. Im Wahn denke ich manchmal sie flüstern ‘Daaani, nimm’ mich mit!’, wenn ich meinem Einkaufswagen an ihnen vorbei schlender’. Noch haben die mich aber nicht gekriegt und ich überbrücke die noch verbleibenden Tage mit anderen Lückenfüllern. Ach was, Lückenfüllern!

Mein Herzchen explodierte fast, als ich auf der Lecker-Seite dieses Trifle entdeckte, das doch im ersten Moment aussah, wie ein fruchtiges Tiramisu. Dieses Dessert kommt allerdings vollkommen ohne Bumms – es sei denn man verwendet den vorgeschlagenen Orangenlikör – und ohne Ei aus. Das Ganze serviere ich mir dann in einem schicken Ball-Mason Glas, binde ein Schleifchen drum. Schon ist alles nur noch halb so wild.

Rhabarber Trifle-006-1

‘Tiramisu, was ist das?’

Rhabarber-Crème fraîche-Trifle im Glas In Anlehnung an das Rhabarber-Quark-Trifle von Lecker.de

Zutaten für 4 Personen

Rhabarber Trifle-008-3

500 g Rhabarber
1 Päckchen Soßenpulver Vanille (zum Kochen; für 1/2 l Milch)
2 EL Erdbeermarmelade
1 Vanilleschote
7–9 EL Zucker
375 g Crème fraîche
150 g Vollmilch-Joghurt
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
4–6 EL Orangensaft
evtl. 2 EL Orangenlikör
16 Löffelbiskuits
1–2 EL gehackte Pistazien

Außderdem: 4 große Gläser

1. Rhabarber putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Vanilleschote halbieren und das Mark auskratzen. Die Hälfte des Vanillemarks mit Rhabarber, 5 EL Wasser und der Erdbeermarmelade im Topf aufkochen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln. Soßenpulver und 2–3 EL kaltes Wasser glatt rühren. In die Rhabarbermischung rühren, nochmals kurz aufkochen. Mit etwa 4-5 EL Zucker abschmecken. Kompott auskühlen lassen.

2. Crème fraîche mit Joghurt, Zitronenschale, 3–4 EL Zucker und dem Rest des Vanillemarks glatt rühren.

3. Orangensaft und Likör (oder auch nich’) mischen. *) Die Biskuits halbieren und vier Hälften auf dem Boden des Glases platzieren. Mit der Hälfte des Orangensaftes beträufeln. Die Hälfte des Kompotts auf die Gläser verteilen. Die Hälfte Creme darauf streichen. *) Und das Gleiche nochmal. Mit den Pistazien bestreuen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Ich tauche durch die cremige Joghurtmasse, in das Rhabarberkompott und erwische ein Stück Löffelbiskuit. Dazu die knackigen Pistazien auf dem Löffel und wenige Sekunden später jubiliert mein Gaumen.

Rhabarber Trifle-011-4

Das Leben ist schön.

♥ Dani

Fotos_Herr K.
Gläser_Blueboxtree Parties
Löffel_zierratundgold

Ach!
Weil ich nicht wusste, wann ich den nächsten Artikel veröffentlichen kann, wollte ich die Gewinner auf der FB-Seite posten. Aber jetzt bin ich ja doch rechtzeitig dran und darf sie euch hier präsentieren:

‘TATaaaaa!’

Set Nr. 1 geht an: Maria vom Blog Villa ❤ Stoff
Set Nr. 2 geht an: Jules vom Blog Jules kleines Freudenhaus

Herzlichen Glückwunsch euch beiden und ganz viel Freude mit diesen tollen Gewinnen.
Bitte schickt mir eure Adressen über das Kontaktformular. *klick

Übrigens finde ich es immer SO schön, wenn ihr klitzekleine Rezepte backt und mir die Bilder oder den Link zum Blog schickt.

Über diese hier habe ich mich in den letzten Tagen ganz besonders gefreut:

avecamis.de *klick
nom-nom.de *klick
Dinchensworld *klick

{ GIVE AWAY } Holy moly und merci sag’ ich! Jetzt zwei Buchpakete mit ‘Sweet Vegan’, ‘Süßes’ & ‘Das beste Eis der Welt’ – abstauben.

Buchpaket

DANKE.

Wofür?

Na dafür, dass ihr die komplette erste Auflage von ‘Klitzekleine Glücklichmacher‘ erstanden habt. WAHNSINN! Die zweite Auflage ist bereits im Druck und wir können es WIRKLICH kaum fassen.

Irgendwie haben die Amis davon Wind bekommen und haben die Lizenz für unser Buch erworben. Das bedeutet, dass wir bald auch in New York im Buchladen liegen. ABGEFAHREN. Die klitzekleene Dani neben Martha? Ich raste aus!

Und das ‘nur’ wegen ♥ Euch ♥.

Deswegen habe ich auch ein klitzekleines Dankeschön dabei, dass mir der weltbeste Verlag *haaa, welcher wohl? aller Zeiten zur Verfügung gestellt hat. Zwei sehr gelungene Buchpakete, die das süße Leben noch süßer machen. Wunderschöne Literatur zum Stöbern, Nachmachen und Staunen.

Ganz besonders überrascht hat mich ‘Sweet vegan’, das auch hoffentlich sehr bald in meinen Besitz übergeht. Nein, ich ernähre mich nicht vegan, aber die Rezepte haben mich derartig angelacht, das ich gar keine andere Wahl habe.

Sweet Vegan von Emily Mainquist

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In Emilys Werk befinden sich 70 abwechslungsreiche und einfach erklärte Rezepte mit wunderschönen Fotos. Kuchen, Kekse und Desserts, alle Zutaten natürlich frei von jeglichen tierischen Zutaten. Und da Bilder ja mehr sagen, als 1000 Worte:

Zimtschnecken
Sweet Vegan Zimtschnecken
Crème-de-Menthe-Brownies

Sweet Vegan Brownies

Erdnuss-Marmeladen-Cupcakes
Sweet Vegan Cupcakes

und Schokoladenmousse.

Sweet Vegan Schokoladenmousse

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Außerdem ein sehr feines Buch von einem der berühmtesten Köche weltweit.

Süßes von Michel Roux

Suesses von Michel Roux

Hier findet ihr Torten, Baisers, Parfaits, Eiscremes, Sorbets oder Pralinés, die dank Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Sicherheit gelingen. Auf den 288 Seiten präsentieren sich unter anderem Quark-Mousse mit Thymian-Pfirsichen, Blutorangen-Sorbet, Warme Schokoladen-Fondants, Tiramisu im Glas mit kandierten Maronen, sowie Schokoladen-Mousse mit Lavendel-Sahne und Beerenkompott. ‘Einmal alles bitte!’

Suesses von Michel Roux Rezept

© Umschau 2012, Foto: Martin Brigdale
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Und damit es so richtig Freude macht, ein New-York-Times-Bestseller, der bereits mein Bücherregal ziert.

Das beste Eis der Welt von Jenni Britton Bauer

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Amerikas Eiscremequeen Jeni Britton Bauer verrät in diesem Buch über 100 ihrer besten und leckersten Eiscremerezepte. Jennis Kreationen sind alles andere als gewöhnlich, sie schafft es jeden zu verführen – beispielsweise mit ihren Lieblingssorten wie Salziges Karamell, Koriandereis mit gerösteten Kirschen oder Bananeneis mit karamellisierten weißen Schokoladenstückchen. Weißte noch, wir sind hier ja dem Rhabarber-Joghurt-Eis verfallen.

Nicht umsonst besitzt sie mehrere Läden in den USA, denn ihre Eiscreme wird als die beste Amerikas gefeiert. Hier geht’s übrigens zu ihrer Homepage: *klick

Und schnell noch ein paar Impressionen aus dem Buch, denn

Das beste Eis der Welt Push Art Push Ups

Das beste Eis der Welt - Eiscreme-Terrinen

jetzt geht es rein in den Lostopf!

Hinterlasse mir bis Sonntag, den 28. April 2013 einen Kommentar unter diesem Artikel – auf die kleine Sprechblase klicken – und verrate mir, welches Buch (muss kein Koch- oder Backbuch sein) ganz oben auf deiner Wunschliste steht. Die beiden Gewinner werde ich wieder mit meinem Losmaschinchen ziehen.

Viel Glück!

Bis dahin lehne ich mich zurück und freue mich auf Eure Buchtipps.

Bellyshoot & Zimmer 5

❤ Dani

Foto vom Osterei_Herr K.

´Give away` Das neue { Sweet Paul } Magazin – ab 31. August erhältlich. Spinksen und gewinnen? Hier biste richtig!

Und überhaupt, wer ist eigentlich Paul?

Die Augen leuchten, das Herzchen hüpft und die Fantasie spielt verrückt. Aufgeregt? Und wie! Morgen erscheint doch die neuste Ausgabe des Sweet Paul Magazins. Die Füchse unter uns haben es bereits abonniert und viele von uns lieben den Nervenkitzel, die Jagt und den Moment in dem sie die Lektüre selig in die Arme schließen können. ♥ “Hach, meine!” ♥.

Nachdem die vorherige Zeitschrift so schnell vergriffen war frage ich mich doch ernsthaft, ob vor den Zeitschriftenläden des Vertrauens kampiert wird. Wird? Ich liebe dieses Magazin und kann es kaum glauben, daß es endlich auch auf dem deutschen Markt erscheint. Bisher habe ich immer mit offenem Mund und großen Augen im e – Mag geblättert und es mir sehnlichst gewünscht. Sie in den Händen halten, sich mit ihr und einer Tasse besten Cappuccinos auf die Couch verkrümeln, ankreuzen, staunen, toll finden und vor Begeisterung ausflippen. *passierte bereits gestern

Wunderschöne DIY-Ideen, unglaublich tolle & kreative Rezepte und immer atemberaubend schön in Szene gesetzt. Willste mal in die neue Ausgabe spinksen?

Mmmh…es wird schokoladig!

Ohhh…Braun und Pink?

Ahhh…meinem allerliebsten Getränk wird sogar eine ganze Rubrik gewidmet!!

Ach ja, wer ist eigentlich Paul?

Hinter Sweet Paul steckt der aus Norwegen stammende Foodstylist und Blogger Paul Lowe, der einen riesigen Batzen Liebe in dieses Magazin steckt. Er ist nicht nur der kreative Kopf und Namensgeber, sondern auch mit ganz viel Herz bei der Sache. Ein kleines & feines Team unterstützt ihn dabei seine Ideen umzusetzen. Hier in Deutschland ist das zum Beispiel die Redakteurin Kathrin Hoberg, die sich (genau wie ich) in das Gesamtkonzept von Sweet Paul verknallt hat und ganz wesentlich daran beteiligt ist, daß es nun auch hier erscheint.

Ich war ganz schön aufgeregt, als sie und ihre Kollegin Julia mich vor ein paar Wochen zu sich nach Kiel eingeladen haben und ich sogar einen Blick auf das zukünftige Cover werfen durfte. Paul war kurz nach mir dort Ob er wohl im gleichen Bettchen geschlafen hat? und konnte sich davon überzeigen, was für einen tollen Job Kathrin macht.

Nachdem ich die beiden und den Verlag kennenlernen durfte freue ich mich jetzt noch mehr, denn ich darf hier 5 Exemplare dieses gigantischtollen Magazins verlosen. Wer gewinnen möchte, der hinterlässt bitte bis Sonntag, den 02. September um 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und verrät mir, für welche schokoladige Köstlichkeit er/sie alles stehen und liegen lässt. Die Teilnahmebedingungen sind die gleichen wie hier. *klick

Allen schlauen Füchsen, Jägern und Teilnehmern wünsche ich viele Ohhhs, Ahhhs und Mmmmhs und ganz viel Freude beim Blättern.

♥ Dani

Fotos_Sweet Paul

Ratzifatzi kochen und dann in aller Ruhe geniessen. Wie das geht? Mit { Gorgonzola-Sahne-Pasta } und Tomätchen aus dem klitzekleinen Garten

Oder Soulfood, Klappe die Zweite.

Satt und glücklich kann so mancher Sonntag auf der hauseigenen Couch verbracht werden. Auch mal mit sich allein, einem guten Buch und Regenschauern dann und wann. Die bequeme Lieblingsklamotte ist dabei Pflicht. Handgestrickte Socken mit durchgescheuerten Sohlen sieht ja keiner und auch der viel zu große Kuschelpulli kann keinen Preis gewinnen. Egal.

An diesen seltenen aber herrlichen Tagen wird das Haus nicht verlassen. Maximal huscht du mal kurz zur Mülltonne oder in den Garten zum Ernten, wenn keiner vor der Tür ist. Die Haare auf halb acht und keine Farbe im Gesicht, will man ja niemanden erschrecken – auch wenn der Mann sagt “Ohne biste viel schöner!”. *Is’ klar.

Manchmal entscheidest du dich spontan der Welt für einen Tag zu entfliehen. Den ewigen Kreislauf zu entschleunigen tut manchmal Not und gut. Was ein Glück, daß der Kühlschrank da voraus gedacht hat und noch ein Stück Gorgonzola, Eier, Sahne, Butter und eine geöffnete Flasche Weißwein birgt.

Pasta ist eh eine feste Größe im Vorratsschrank und zudem warten die klitzekleinen Tomatenstauden schon sehnsüchtig darauf abgepflückt zu werden.


Das schreit nach einem Ratzifatzi-Gericht. Ratzifatzi schnell wieder auf der Couch. Das passt dir gerade gut, denn das Buch ist einfach zu spannend, um es lange liegen zu lassen.

Wie wär’s also mit Gorgonzola-Sahne-Pasta und Tomätchen aus dem klitzekleinen Garten? *kannst natürlich auch die aus deinem Garten nehmen oder die vom Gemüsehändler deines Vertrauens

Los geht’s!

Zutaten für zwei große oder vier kleine Portionen

Die Tomaten waschen, trocken tupfen, den grünen Stielansatz entfernen und in Spalten schneiden.

Die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze zerlassen. Den Weißwein und die Sahne dazugeben. Das Gorgonzolastück in kleine Stücke zerteilen und in die Sahnemischung geben. Rühren bis sich der Käse vollständig gelöst hat. Die Flüssigkeit durch ein Sieb streichen. Die aufgefangene Sauce in den Topf zurück gießen und kurz aufkochen lassen. Von der Herdplatte ziehen.

Die Eier trennen.

Die Eigelbe in die Sauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomatenspalten hinzufügen und unterheben.

Währenddessen 250 g Penne nach Packungsbeilage in gesalzenem Wasser al dente kochen und mit der Sauce servieren.

Buon appetito!


Ach!
Die Tömatchen lassen sich auch wunderbar gegen Blattspinat austauschen.
Dazu passt ein 2010er Kabinett Riesling vom Weingut Klostermühle in Ockfen an der Saar.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein et moi
Tomatenstauden_In weiser Voraussicht von der Schwägerin geschenkt bekommen. Merci!

Duhu Jan Weiler, wie wär’s? Ich koch’ dir auch Lasagne, Tag & Nacht!

Oder: Ein Leibgericht.

Es gibt Rezepte, die probierst du aus, weil sie dich auf dem schicken Foto im Kochbuch maximal angelacht haben. Vielleicht sogar zweimal, weil beim ersten Mal die beste Freundin angerufen hat und du vor lauter wichtiger Neuigkeiten vergessen hast, die Herdplatte auszuschalten. Das Gericht schmeckt dann auch, sieht sehr nett aus und du bist froh und stolz, daß du etwas Neues ausprobiert hast.

Dann gibt es Rezepte, die sehen nicht so schön aus. Du kochst sie aber IMMER, IMMER und IMMER wieder, weil sie dein Herzchen glücklich machen, wenn du dir davon einen großen Löffel in den Mund steckst.

Sie lassen dich von einer gedeckten Tafel unterm Olivenbaum träumen. Vom lauen Sommerabend mit Grillenzirpen. Von glühenden Bäckchen, wegen des köstlichen Weins und den lustigen Gesprächen mit der italienischen Nonna. Ja genau, die mit dem sonnengegerbten Gesicht und dem strahlenden Lächeln, während sie dir eine weitere Portion ihrer hausgemachten Lasagne mit der größten Kelle auf den Teller transportiert. Dazu spielt der Nonno ein kleines Liedchen auf seiner Mandoline und der Hund der Familie liegt zu deinen Füssen. Hach!

Kennste eigentlich “Maria, ihm schmeckt’s nicht!”? Bestimmt. Da geht es doch auch um Italien, Essen und eine wahnsinnig sympathische Familie. Das liest das Frollein K. zum Beispiel vor dem Zubettgehen. Jetzt schon zum dritten Mal. Auch “Antonio im Wunderland” wurde verschlungen. Ebenfalls zwei Mal.

Will sagen: “Ich brauche Nachschub Herr Weiler! Meinste, das kriegste hin?” Ich koch’ dir auch Lasagne, Tag und Nacht und rund um die Uhr, wennste magst. Musst mich nur wecken und zack steh’ ich in der Küche. Dazu brauche ich auch kein Rezept, nur ein paar gute Zutaten, viel Liebe beim Umrühren und ein großes Messer für den Sellerie.

Dieses Rezept wurde schon mehr als des Öfteren im Hause K. serviert. Es wurde JEDES Mal, bis auf den letzten Bissen verputzt, hochgelobt und erneut verlangt.

Lasagna al tipo di piccola (auf die kleine Art) *ich hoffe, der Googleübersetzer war lieb zu mir

Fleischfüllung
Oel und Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Karotte schälen und ich feine Stücke hacken. Den Sellerie waschen, schälen und in dünne Ringe schneiden.

Zwiebel, Karotte und Sellerie in die Pfanne geben und bei niediger Temperatur weich dünsten. Die Temperatur höher stellen. Die Würfel aus Nusschinken (kann man fertig kaufen) und das Hackfleisch zu dem Gemüse geben und unter ständigem Rühren anbraten.

Die Petersilie waschen, vom Stiel befreien und fein hacken. Tomatenmark, Wein und Petersilie hinzufügen. Das Ragout nach eigenem Gusto salzen und pfeffern und bei niediger Temperatur etwa 40 Minuten köcheln lassen.

Béchamelsauce
Die Butter in einem kleinen Topf bei niediger Temperatur zerlassen. Das Mehl hinzufügen und gut – vorzugsweise mit einem Schneebesen – mit der Butter verrühren. Die Milch einrühren und die Sauce aufkochen lassen, bis sie eindickt. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Ist das Ragout noch nicht bereit, decke ich die Béchamelsauce mit einem Stück Frischhaltefolie (direkt auf die Oberfläche legen) ab, damit dich keine Haut bildet.

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
In der Lasagneform (etwa 26 cm x 18 cm) einen Schöpflöffel Béchamelsauce und 4 EL Ragout auf dem Boden verteilen. Drei Lasagneplatten darüber legen.
Auf diese Weise abwechselnd die Schichten aus Béchamelsauce, Ragout und Lasagneplatten bilden und mit einer Lage Béchamelsauce abschließen. Den Parmesan reiben, auf der Lasagne verteilen und diese im Ofen etwa 30 Minuten (bis der Parmesan goldbraun ist) backen.

Tutto Amore & buona fame,
♥ Dani

PS: Und was kochst du im Schlaf und immer wieder?

Fotos_Signor Piccolo
Am Löffel_Signora Piccola

Nougat Heaven mit Pistazien, Cranberries & Mandeln und ein { Very berry } Fondant-Cookie

mit klitzekleinen Erdbeeren.

Die drei Mädels von der Post meinen es wirklich ziemlich gut mit mir. Die hinreißendsten Tauschpartner werden mir zugelost und diesmal gleich zwei an der Zahl. Fine (5 Jahre) und ihre Mama Steffi vom wundervollen Onlineshop Decorize.

Ich kann euch sagen, ich bin schon so gespannt, was die kleene Hamburger Deern in Mama’s Küche für mich fabrizieren wird. Bestimmt steckt ganz viel Liebe drin und das ein oder andere Zuckerperlchen – die sind für Fine das Größte. *Insiderinformation

Auch hier wurde fleißig ausprobiert und getestet. Gar nicht so leicht das Post aus meiner Küche-Thema “Very berry”.
Denn: Sind Beeren in ihrer Originalfassung nicht eigentlich schon unschlagbar phantastisch? Ganz ohne Zucker, Klimbim und großen Aufwand. Einfach so vom Strauch? *oder vom Obsthändler
Diese sind aber schwierig zu verschicken. Außerdem hätte ich es mir ja auch mehr als einfach gemacht und das Wesentliche würde dann ja auch fehlen – die Liebe. *hach

Diese kriegt man nur in Verbindung mit ausgiebiger Recherche, möglichem Scheitern (hier siehst du Nougat Charge Nr. 2) und einer gut gelaunten Küchenfee, die im Schürzchen zu ihrer Lieblingsmusik *bei Charge Nr. 1 hat das Frolleinchen wohl vergessen den CD-Player einzuschalten den Kochlöffel/die Teigrolle schwingt in das Endergebnis.

Also: Ab in die Küche!

Der Steckbrief meiner Wahl-Beere liest sich wie ein Abizeugnis mit einem 0,8er Durchschnitt. Volle Punktzahl bei Heilwirkung und Inhaltsstoffen. Herausragend in Sachen Vielseitigkeit.
Fruchtaufstrich, Likör, Kekse, Kuchen, Cupcakes, Chutney, Salate, Müslis, Pralinen, Scones, Pasta, Curry, Pilaw, Gelee, Sorbet – die Cranberry schreit hier. “Tausendsassa du!”.

Da muss ich ihr doch ein gebührendes Kleidchen verpassen – in Rosa. “Huiii, heiß soll es sein!” *315 °C Nicht zuletzt ein paar Nüsschen, für den knackigen Look. Was das wohl gibt?
Das köstlichste, liebevollste, softeste, hausgemachte Nougat für zuckersüße Zuckerschnuten.

Nougat Heaven

(in Anlehnung an ein Rezept von Melangery.com)

Die Zutaten

1 EL Sonnenblumenöl für die Form
425 g Zucker
450 g heller Rübensirup (z.B. von Grafschafter)
120 g Honig
¼ TL Salz
50 ml Wasser
2 Eiweiß
2 TL Vanilleextrakt
1 Msp. Rosa Lebensmittelfarbe in Pastenform (z.B. von Sugarflair)
70 g Butter, Raumtemperatur
1 TL Rosenwasser (Apotheke)

80 g Tasse getrockneter Cranberries
100 g Tasse ganze Mandeln mit Schale
60 g Tasse ganze Pistazien ohne Schale

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auskleiden. Diese mit Sonnenblumenöl bepinseln.

Die Mandeln bei 150 °C 10 Minuten im Backofen rösten.

Zucker, Sirup, Honig und Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat (ca. 250 °C). Währenddessen die Eiweiße in einer großen Edelstahlschüssel steif schlagen.

¼ Tasse von der heißen Sirupmischung zum Eiweiß geben. Mindestens 5 Minuten weiter schlagen, bis sich steife Spitzen bilden. Den restlichen Sirup auf etwa 315 °C erhitzen. Er riecht jetzt sehr nach Karamell und hat eine etwas dunklere Färbung, als zuvor. Die “Verdammt!” heiße Flüssigkeit in Anteilen zu der Eiweißmischung geben.

Vanilleextrakt, Lebensmittelfarbe, Rosenwasser, Salz und Butter hinzufügen und weitere 5 Minuten rühren. Die Nougatmasse in die Form gießen.

Cranberries, Mandeln und Pistazien mit einem Spachtel in die Masse drücken. Die Form über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann man das Nougat in mundgerechte (oder auch größere) Stücke schneiden. Ich habe es mit etwas Puderzucker bestäubt, damit ich den Nougat Heaven besser verpacken kann.

Und so macht es sich auf den Weg.

“Ach, der Fondant Cookie!”
Den bekommt Fine von mir, als die wahrscheinlich jüngste Tauschpartnerin dieses wundervollen Projektes.

Liebe Fine,

klitzekleine Erdbeeren habe ich da versucht für Dich zu formen.
Hoffentlich findest Du die gut. Findest Du?
Ich bin soo froh, daß Dein bezaubernder Name aus nur vier Buchstaben besteht, denn mehr hätten beim besten Willen nicht auf den Keks gepasst. Der riecht übrigens nach Vanille und schmeckt nach Shortbread. Mmmh…
Was hast Du denn für mich gebacken? Ich kann es kaum erwarten!

Die liebsten Grüße schickt Dir Dani

Und in dieser kleinen Box wird er sich auf die Reise machen. *in einem kleinen Cellopahntütchen versteht sich

Das Wichtigste!

Südtirol, New York, Malaysia, Dänemark, Rhodos, Paris, Teneriffa, München, London, Chicago, in die Provence, an die Nordsee, an die englische Südküste, Kroatien, Miami, Mauritius, Hawaii, Pellworm, Kanada, Island, Kanada, Hamburg, Türkei, Südafrika, Wien, Venedig, Schweiz, Kopenhagen, Mallorca, Ägypten, nach Spanien auf den Jakobsweg, Aachen, Prag, Hannover, Boston, München, Portugal, Budapest, Salzburg, auf den Harzer-Hexenstieg, Italien, Nürnberg, Amsterdam, Schweden, Ibiza, Tschechien, Vietnam, Lubmin, ins Allgäu, Irland, Mauritius, auf die Bahamas, in die Bretagne, Formentera, Kalifornien, auf die bayerischen Berggipfel, Nordholland, an die Costa Brava, an den Gardasee, Callafell, Island, in die Wachau, auf die Nordsee, Schottland, nach Andalusien, in die Dominikanische Republik, ins Sauerland, nach Ameland, Irland, Florida, Lissabon, Neuseeland, Norderney, Rhodos, Languedoc-Rousillion, Argentinien, Belgien, Berlin, Dänemark, Westfalen, auf eine AIDA-Kreuzfahrt durch das Mittelmeer, Indonesien, Istanbul, in die Toskana, Norwegen, Kenya, Sylt, Föhr, Amrum, Costa Rica, Essaouira, auf die Malediven, an die Ostseeküste Rügens, Laos, Mainz, mit der quietschorangen Vespa an die See?

Huiii, hier versammelt sich ja wirklich ein reiselustiges Völkchen! Einige von euch werden sich womöglich sogar begegnen und es gar nicht wissen. In New York, Paris und Amsterdam könnte das durchaus passieren, da düsen einige von euch hin. Doch wohin werden die tollsten Give aways reisen?

“Trommelwirbel!”

Die Gewinner der “Eine der Guten”-Verlosung sind:

Give Away Nr. 1: Claudia (Daudlmaus, Nr. 11)
Give Away Nr. 2: Sandra (Nr. 93)
Give Away Nr. 3: Midsommarflicka (Nr. 67)

Bitte schickt mir Eure Adressen an klitzekleinekleinigkeiten@web.de

♥ Dani

Fotos_Der allerbeste Herr Klitzeklein
Boxen_Casa di Falcone
Rezeptkartenstempel_Bastis Rike
Dünnes Band für Keksanhänger_Die Schoenhaberei
Dickes Band für die Boxen_Depot

Quie(ee)tsch: Quiche! Mit grünem Spargel o là là.

UND die Gewinnerin des Frühstücksbrettchens.

Un petit peu Fronkreiiisch weht heute durch die klitzekleine Küche, in Form eines unwiderstehlichen Quicheduftes.
Dieser verleitet auch ganz schnell dazu, sich die ganze Köstlichkeit samt Gabel unter dem Arm zu klemmen und im CV2 in die Grande Nation zu düsen, um das Mahlzeitglück mit den Erfindern zu teilen. Jetzt gleich?
Hach, wenn das nur so einfach wäre…

Oft reicht es ja dann doch nur für einen Louis de Funès Film auf dem heimischen Sofa mit einem Glas 1986 Mouton-Rothschild.
Doch wenn man dann die Äugeln schliesst und an diesem Quichelein riecht, dann könnte man fast meinen, man säße im Appartement von Inès und Clément.

Quiche mit grünem Spargel

Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig

150 g Weizenmehl
100 g Dinkelmehl
125 g Butter
Salz
6 EL Wasser

Für die Füllung

500 g grüner Spargel
200 g Mini San Marzano Tomaten *na ja gut, die sind jetzt nicht so französisch, aber da hatte ich Lust drauf
50 g luftgetrockneter Schinken
1 TL Zucker
50 g französischer Bergkäse
3 Eier
100 g Sahne
100 g Crème fraîche
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 Bund glatte Petersilie
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Weizen- und Dinkelmehl mit Butter, 1/2 TL Salz und dem Wasser verkneten. Den Teig ausrollen, in die Tarteform legen und an den Seiten einen 3 cm hohen Rand formen. Die Form in den Kühlschrank stellen.

Den Spargel mit Wasser abbrausen, evtl. im unteren Drittel schälen, verholzte Enden abschneiden. * im Idealfall beim Kauf darauf achten, das der Spargel relativ dünn und sehr frisch ist In kochendem Wasser mit einer Prise Salz und etwas Zucker 2 Minuten blanchieren, abtropfen lassen und mit kaltem Wasser abbrausen.
Die Tomaten waschen und in kleine Scheiben schneiden. Den Schinken mit den Händen in kleine Stücke reißen.

Den Käse reiben, mit Eiern, Sahne und Crème fraîche verrühren und mit Salz & Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Kräuter und Schinkenstücke unter die Käsecreme rühren.

Die Tomaten in gewohnter Pizzamanier auf dem Teig verteilen. Die Kräutercreme darüber gießen. Den Spargel adrett auf der Füllung verteilen und mit Zitronensaft beträufeln.

Die Quiche im Ofen etwa 60 Minuten goldbraun backen.


Bon Appétit!
Wünscht Danii

Fotos_Herr Klitzeklein *der sich ganz besonders über eure Fotokomplimente gefreut hat

Ach!

Gewinnerin von dem wohl bezauberndsten Frühstücksbrettchen ist Simone vom HamburgBackblech.
Ich habe mir wieder Hilfe von einem Generator holen müssen, weil die Kommentare durch die Reihe bezaubernd, kreativ und gefährlich lecker waren. Ihr könnt mir glauben, beim Lesen lief mir jedes Mal das Wasser im Munde zusammen. So hinreißend, das viele von euch mitgemacht haben.

Simone, Dir gratuliere ich ganz herzlich!
Bitte schicke mir Deine vollständige Adresse an klitzekleinekleinigkeiten@web.de, damit das Lieblingsstück ganz schnell den Weg zu Dir antreten kann.

O Trüffel! My Trüffel!

oder “Dekadentes Silvester”.

“Jetzt bitte einmal die Woche!”

Die erste eigens erworbene Trüffel betrat am 31.12.2011 um 17.13h in den Händen von Signor Cappellacci
das Hause Klitzeklein, um mit Sellerie-Kartoffel-Mousseline und frischen Ravioli eine sagenhafte Verbindung einzugehen.
Ihr zu Ehren wurde sogar ein Trüffelhobel erstanden, womit sie wohl die erste Trüffel in der Geschichte mit eigenem Hobel ist.

Dekoriert, extra für Dich mein Trüffelchen.

Die Vorspeise
Unter fünf Augenpaaren holten wir die Kostbarkeit aus dem etwas unglamourösen Plastikdöschen, wickelten es zunächst aus der Alufolie, dann aus dem Küchenpapier.
“Autoreifen?”
“Krankenhaus?”
Ein etwas undefinierbarer Geruch machte sich in der Küche breit.
So, so, eine Trüffeldiva also…

Mit allergrößter Vorsicht bedient Signor Cappelacci den Hobel (35.- Euro das gute Stück. Selber Schuld! Wer meint sich einen Trüffel leisten zu können…).
Hauchzarte Scheiben mit einer unglaublichen Maserung werden abgeschnitten. Die Konsistenz ist eher fest, fast schon nussartig.

Die frischen, kleinen Ravioli mit Käsefüllung werden im Salzwasser gekocht und in reichlich Butter geschwenkt.
Auf dem Teller garniert man sie mit den Trüffelscheiben, frisch geriebenem Parmesan und etwas schwarzem Pfeffer.

Sobald die Diva mit der Butter in Berührung kommt, entfaltet sich der wahre Trüffelgeruch und in meinem Mund findet eine Geschmacksexplosion statt.
“O Trüffel! My Trüffel!”

Der Hauptgang
Rehrücken mit gertrüffelter Sellerie-Kartoffel-Mousseline an Apfel-Birnen-Cranberry Kompott.

Das Fleisch (1,4kg Rehrücken) wird zunächst vom Knochen abgelöst und von Fett und Sehnen befreit.
Jetzt reibt man die Filets mit einer Marinade aus

Zesten von einer Limette, unbehandelt
8 Wacholderbeeren
5 schwarzen Pfefferkörnern
15g braunem Zucker
5g Meersalz

ein und befestigt sie mit Küchengarn wieder am Knochen.

2 Schalotten werden geviertelt und mit 4 Thymianzweigen
zu dem Rehrücken auf ein Backblech gelegt.
30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Anschliessend bei 80°C Ober/-Unterhitze ca 1 Stunde im Ofen garen, dann
bei ca. 120°C Ober- /Unterhitze 10-15 Minuten garen.
Den Rehrücken aus dem Ofen nehmen, das Fleisch wieder vom Knochen lösen und kurz in der heissen Pfanne in Butterschmalz schwenken.

Zum Servieren wird das Fleisch in Tranchen geschnitten und auf vorgewärmte Teller gelegt (s.o).
Wenn alles gelungen ist und mit Fleisch von hervorragender Qualität gearbeitet wurde, dann
zerfällt das Filet, wie Butter auf der Zunge.

Dazu gab es einen Trüffeljus, eine Sellerie-Kartoffel-Mousseline und
ein Apfel-Birnen-Cranberry Kompott

1 Apfel
1 Birne
2 Schalotten
schälen und fein würfeln. Apfel und Birne in ca. 1cm grosse Stücke.

30 g Butter
2 cl Sherry
200 ml Gemüsefond
Saft von 1 Zitrone
50 g Honig

Apfel- und Birnenwürfel, sowie die Schalotten in der Butter anschwitzen.
Mit dem Sherry und dem Fond ablöschen.
Das Obst bissfest garen und mit Honig und Zitronensaft abschmecken.

60g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer
1 EL Schnittlauch

Die Cranberries hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Schnittlauch kurz vor dem Servieren unterheben.

Zum Dessert
gab es zweierlei Mousse. Das eine als Nocken angerichtet in den Schokischälchen und das andere auf einem Schokoladentaler.
Dazu schmilzt man dunkle Kuvertüre auf dem Wasserbad und streicht sie ca. 3mm dick auf ein mit Oel bestrichenes und dann mit Klarsichtfolie ausgelegtes Backblech.
Jetzt stellt man das Blech an einen kühlen Ort.
Sobald die Kuvertüre ausgehärtet ist, sticht man mit einem Servierring Kreise aus.
Mit dem gleichen Ausstecher sticht man später auch das Mousse aus und legt es kurz vor dem Servieren vorsichtig auf den Taler.
Dazu sollte das Mousse nicht dicker als 3-4 cm sein.

Danach ging NIX mehr!

Und es war doch ganz uneigennützig, als wir Signor Cappellacci dieses wunderbare Buch über Trüffeln schenkten.
Manchmal braucht man einfach Freunde, die einen auf verrückte Ideen bringen und Freunde, die diese dann in die Tat umsetzen UND Freunde, die einfach da sind und das Essen geniessen.

Was für ein wundervoller Abend.

Rezeptideen_Johann Lafer
Jäger des Wildes_Onkel Karl-Heinz
Trüffelauftreiber_Signor Cappellacci
Das beste Outfit des Abends_Signora Cappellacci
Fotos_Herr Klitzeklein und Signor Cappellacci

Ein gigantisch tolles 2012 wünsche ich Euch von der Moussefront!

Moussefront? Ich kann euch sagen…

In den letzten Tagen habe ich soviel Mousse gezaubert, wie noch nie zuvor in meinem ganzen Leben.
Unmengen an Wasserbädern wurden in der Klitzekleinküche aufgesetzt.
Zum Glück musste ich nicht immer mit der Schoki ins Wasserbad, dann wäre ich bestimmt im neuen Jahr immer noch ganz schrumpelig.

Heute wird den Gästen zweierlei Mousse serviert. Die mussten natürlich vorher geübt werden.
Vollmilchschokolademousse an Heidelbeersauce und frischen Heidelbeeren
& weisse Schokolademousse mit Passionsfrucht an Himbeersauce und frischen Johannisbeeren.

Das Schokimousse soll später in diese Schälchen aus weisser Kuvertüre.
Dazu wird die Kuvertüre auf dem Wasserbad geschmolzen und ein kleiner Ballon aufgepustet.
Dieser wird zwei bis drei Mal bis zur Hälfte in die Kuvertüre getunkt und auf ein Stück Backpapier gestellt . Zwischendurch sollte man den Ballon immer wieder in den Kühlschrank stellen, damit die Kuvertüre schneller fest wird.
Die Schälchen platziert man über Nacht an einem kühlen Ort.
Am nächsten Tag lässt man vorsichtig die Luft aus den Ballon und entfernt diesen. Fertig.

Ich gebe zu, einen Schönheitspreis gewinnen meine Schälchen nicht
ABER: Der Abwasch entfällt.

Lasst es krachen!

Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Nagellack_Esprit Rosewood

Wie man phänomenale Nektarinen-Marmelade selber macht? Steffi zeigt es Euch!

Und ich darf sie danach verputzen. Göttlich.

Wie es dazu kam

Vor ein paar Tagen habe ich von Steffi ein Glas selbstgemachte! Nektarinen-Marmelade geschenkt bekommen.
Was ein Glück, ich liebe Marmelade.
Vorallendingen zum Frühstück, denn das MUSS bei mir süß sein.
Nach dem Probieren war klar: “Steffi, her mit dem Rezept!”

Nicht nur, daß sie das Mitbringsel hinreißend dekoriert hat,

nein, sie hat sogar angeboten sich extra nochmal für den Klitzeklein-Blog in die Küche zu stellen und uns den Herstellungsprozess zu zeigen. Granate!
Was für ein Einsatz.

Na, ordentlich neugierig? Jetzt gehe ich ein wenig an meiner Marmelade naschen und überlasse Steffi das Wort.
Los geht’s!

Uiuiui, was für eine Ehre. Ich darf auf dem bezaubernden Blog von Frau Klitzeklein einen Guest Post schreiben!
Ich bin Steffi von Scrapwerk – auf meinem Blog findet ihr eine bunte Mischung von Dingen die mich begeistern.
Was begeistert mich?

Heute im Speziellen: Marmelade!
Marmelade kochen ist kinderleicht und selbstgemachte Marmelade schmeckt sooo viel besser als ihr gekauftes Pendant.
Neben dem eigenen Verzehr (oder in meinem Fall dem Verzehr durch meinen Mann – der ist nämlich ganz großer Liebhaber meiner Marmelade) eignet sie sich auch vorzüglich als kleine Kleinigkeit, als Geschenk, Mitbringsel, Dankeschön.
Ich glaube seitdem ich Marmelade koche, werden wir häufiger zum Essen eingeladen… es hat also auch noch andere Vorteile!

Mein momentanes Saisonhighlight ist die Nektarinen-Marmelade, ohne viel Schnickschnack.
Wollt ihr es vielleicht selbst mal ausprobieren?

Einkaufsliste
gut 2 kg Nektarinen
1 Packung (2 Beutel) Gelfix Super 3:1
Zucker
2 Päckchen Zitronensäure
Gläser mit Schraubverschluss

Als erstes müsst ihr natürlich Nektarinen kaufen.
Hier ganz wichtig: Kauft gute Früchte! Schön süß müssen sie sein. Je besser das verwendete Obst schmeckt, desto besser wird die Marmelade.

Außerdem benötigt ihr ein Geliermittel, ich benutze “Gelfix Super” 3:1 Gelierpulver von Dr. Oetker oder ein entsprechendes Pendant anderer Marken – das funktioniert alles gleich gut.
Das Schöne an diesen kleinen Beutelchen im Vergleich zur mit Zucker vorgemischten Version in Paketen ist, dass man ganz individuell bestimmen kann, wie viel Zucker man hinzugeben will.
Ich gebe immer deutlich weniger Zucker zu meiner Marmelade als vorgegeben – denn ich mag meine Marmelade lieber fruchtig und nicht zu süß.
An dieser Stelle vielleicht noch eine kleine Anmerkung.
Um genau zu sein mache ich wohl eher Fruchtaufstrich – Definitionsgemäß haben Konfitüren oder Marmeladen eigentlich mehr Zucker.

Fangt damit an, eure Nektarinen abzuwaschen und grob zu würfeln.

Das Ganze kommt in einen großen Topf und wird mit einem Pürierstab bearbeitet.
Wer lieber Stückchen in seiner Marmelade hat, kann auch nur die Hälfte pürieren und die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Ich habe mich für die “faule” Methode entschieden.

Zu dem Fruchtpüree gebt ihr nun das Geliermittel, die Zitronensäure und den Zucker. Laut Packungsbeschreibung sollen auf 1000 g Früchte 350 g Zucker gegeben werden.
Ich gebe 200-250 g Zucker auf 1000 g Früchte – je nachdem wie süß die Früchte sind.
Das Ganze wird gut gemischt und dann unter rühren aufgekocht.
Sobald es blubbert könnt ihr die Temperatur ein kleines bisschen runter stellen, sie sollte aber weiterhin blubbern. So muss die Marmelade ein paar Minuten vor sich hin köcheln.

Währenddessen solltet ihr die Gläser und Schraubverschlüsse mit kochendem Wasser ausspülen.
Ich habe mir vor langer Zeit mal Topflappen aus Silikon gekauft. Mit diesen kann man die Gläser gut anfassen und das heiße Wasser ausschütten ohne sich zu verbrennen.
Deckel nicht vergessen!
Die Gläser, die ich verwende sind übrigens recycelt (z.B. von Pesto).
Diese werden dann gespült und aufgehoben bis ich das nächste Mal Marmelade mache.
Darauf achten, dass der Deckel luftdicht schließt.
Ihr könnt aber natürlich auch hübsche Einmachgläser kaufen!

In der Zwischenzeit müsste die Marmelade fertig sein.
Macht eine Gelierprobe.
Für alle, die das noch nicht gemacht haben und genauso verwirrt von dem Ausdruck sind wie ich es das erste Mal war: Dazu nehmt ihr einen kleinen Löffel und setzt einen kleinen Klecks Marmelade auf ein Schüsselchen oder einen kleinen Teller. Wartet eine halbe bis 1 Minute.
Wenn die Marmelade fest wird, am besten so fest, dass sie beim hin und her schwenken des Tellers nicht mehr oder nur ganz wenig verläuft, ist eure Marmelade fertig.
Manchmal schäumt die Marmelade stark – in dem Fall solltet ihr den Schaum vor abschöpfen.
Nun könnt ihr eure Marmelade vorsichtig in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Setzt den Schraubverschluss drauf und dreht die Gläser fest zu.
An dieser Stelle wasche ich sie immer nochmal unter kaltem Wasser ab – so kriegt ihr kleine Klekse die daneben gegangen sind ratzfatz ab.
Dann stellt sie für 15-30 Minuten auf den Kopf. Wenn sie ein bisschen kühler geworden ist könnt ihr sie wieder umdrehen und ganz abkühlen lassen.

Zum Schluss müsst ihr noch ausprobieren, ob eure Gläser auch Vakuum-verschlossen sind. Wenn ihr bei der abgekühlten Marmelade oben auf den Deckel drückt, sollte dieser nicht mehr nachgeben und kein “Knack!” Geräusch mehr machen.
In dem Fall könnt ihr die Marmelade nun bis zu einem Jahr lagern und auch im Winter eure Nektarienmarmelade genießen.
Gibt euer Deckel aber nach, ist das Glas leider nicht luftdicht.
In dem Fall bleibt euch nichts anderes übrig als sie schnell aufzuessen.

Und schon ist eure Marmelade fertig.
Das war doch wirklich leicht, oder?
Nun könnt ihr euer Glas noch ein bisschen aufhübschen, verschenken oder doch lieber gleich selbst geniessen.
Guten Appetit!

Ich wieder
Wahnsinn oder?
Ich hätte nie gedacht, daß man Marmelade oder Fruchtaufstrich so einfach selber herstellen kann.
Besonders lecker schmeckt die Marmelade mit leicht gesüßtem Sahnequark und ein paar frischen Scheiben
von einer saftigen Nektarine. Zum reinlegen.

Ich geniesse das lecker Marmelädchen momentan jeden Tag
und denke dabei an die liebe Steffi.
Schaut doch mal auf Ihrem Blog Scrapwerk vorbei, da findet Ihr noch eine Menge anderer toller Ideen zum nachmachen
und staunen.

Fröhliches schnabulieren!

Fotos_Herr Klitzeklein & Scrapwerk
Idee und Umsetzung Animation_Herr Klitzeklein

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