Duhu Jan Weiler, wie wär’s? Ich koch’ dir auch Lasagne, Tag & Nacht!

Oder: Ein Leibgericht.

Es gibt Rezepte, die probierst du aus, weil sie dich auf dem schicken Foto im Kochbuch maximal angelacht haben. Vielleicht sogar zweimal, weil beim ersten Mal die beste Freundin angerufen hat und du vor lauter wichtiger Neuigkeiten vergessen hast, die Herdplatte auszuschalten. Das Gericht schmeckt dann auch, sieht sehr nett aus und du bist froh und stolz, daß du etwas Neues ausprobiert hast.

Dann gibt es Rezepte, die sehen nicht so schön aus. Du kochst sie aber IMMER, IMMER und IMMER wieder, weil sie dein Herzchen glücklich machen, wenn du dir davon einen großen Löffel in den Mund steckst.

Sie lassen dich von einer gedeckten Tafel unterm Olivenbaum träumen. Vom lauen Sommerabend mit Grillenzirpen. Von glühenden Bäckchen, wegen des köstlichen Weins und den lustigen Gesprächen mit der italienischen Nonna. Ja genau, die mit dem sonnengegerbten Gesicht und dem strahlenden Lächeln, während sie dir eine weitere Portion ihrer hausgemachten Lasagne mit der größten Kelle auf den Teller transportiert. Dazu spielt der Nonno ein kleines Liedchen auf seiner Mandoline und der Hund der Familie liegt zu deinen Füssen. Hach!

Kennste eigentlich “Maria, ihm schmeckt’s nicht!”? Bestimmt. Da geht es doch auch um Italien, Essen und eine wahnsinnig sympathische Familie. Das liest das Frollein K. zum Beispiel vor dem Zubettgehen. Jetzt schon zum dritten Mal. Auch “Antonio im Wunderland” wurde verschlungen. Ebenfalls zwei Mal.

Will sagen: “Ich brauche Nachschub Herr Weiler! Meinste, das kriegste hin?” Ich koch’ dir auch Lasagne, Tag und Nacht und rund um die Uhr, wennste magst. Musst mich nur wecken und zack steh’ ich in der Küche. Dazu brauche ich auch kein Rezept, nur ein paar gute Zutaten, viel Liebe beim Umrühren und ein großes Messer für den Sellerie.

Dieses Rezept wurde schon mehr als des Öfteren im Hause K. serviert. Es wurde JEDES Mal, bis auf den letzten Bissen verputzt, hochgelobt und erneut verlangt.

Lasagna al tipo di piccola (auf die kleine Art) *ich hoffe, der Googleübersetzer war lieb zu mir

Fleischfüllung
Oel und Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Karotte schälen und ich feine Stücke hacken. Den Sellerie waschen, schälen und in dünne Ringe schneiden.

Zwiebel, Karotte und Sellerie in die Pfanne geben und bei niediger Temperatur weich dünsten. Die Temperatur höher stellen. Die Würfel aus Nusschinken (kann man fertig kaufen) und das Hackfleisch zu dem Gemüse geben und unter ständigem Rühren anbraten.

Die Petersilie waschen, vom Stiel befreien und fein hacken. Tomatenmark, Wein und Petersilie hinzufügen. Das Ragout nach eigenem Gusto salzen und pfeffern und bei niediger Temperatur etwa 40 Minuten köcheln lassen.

Béchamelsauce
Die Butter in einem kleinen Topf bei niediger Temperatur zerlassen. Das Mehl hinzufügen und gut – vorzugsweise mit einem Schneebesen – mit der Butter verrühren. Die Milch einrühren und die Sauce aufkochen lassen, bis sie eindickt. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Ist das Ragout noch nicht bereit, decke ich die Béchamelsauce mit einem Stück Frischhaltefolie (direkt auf die Oberfläche legen) ab, damit dich keine Haut bildet.

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
In der Lasagneform (etwa 26 cm x 18 cm) einen Schöpflöffel Béchamelsauce und 4 EL Ragout auf dem Boden verteilen. Drei Lasagneplatten darüber legen.
Auf diese Weise abwechselnd die Schichten aus Béchamelsauce, Ragout und Lasagneplatten bilden und mit einer Lage Béchamelsauce abschließen. Den Parmesan reiben, auf der Lasagne verteilen und diese im Ofen etwa 30 Minuten (bis der Parmesan goldbraun ist) backen.

Tutto Amore & buona fame,
♥ Dani

PS: Und was kochst du im Schlaf und immer wieder?

Fotos_Signor Piccolo
Am Löffel_Signora Piccola

Jetzt! Endlich! Sommer! mit { Erdbeer-Vanille-Sorbet } am Stiel

und neuem Blogdesign.

Na, wie ist das neue Outfit?
Auch ich muss mich erstmal an mein neues Plätzchen gewöhnen. Ganz schön leicht und luftig ist es hier. Eine Menge Platz habe ich jetzt, für die Bilder von Herrn K. zum Beispiel. Die konnte ich vorher nämlich nur im Hochformat etwas größer zeigen, aber nie quer. Das ist schon ziemlich fein an diesem Örtchen, hier geht das. Im Hintergrund wird noch ein bißchen getüftelt. Will sagen, endgültig ist es noch nicht aufgehübscht. Das Größte wäre natürlich ein eigenes Logo, aber wir werden sehn’.

Ach, verdanken haben wir diese Umgestaltung übrigens einem dieser unzähligen Regentage in diesem Sommer – die sind also auch nicht ganz umsonst. Ha!

Ich gebe zu, so langsam geht auch mir das Wetter auf den Zeiger und das wo ich doch fast immer das Gute in der Sache suche. Ich habe aufgegeben. Und wie das immer so ist, so bald man sich geschlagen gibt, passiert es wie von selbst. Das habe ich übrigens schon oft im Leben festgestellt. Merkwürdig, woran liegt das? Hat jemand eine plausible Erklärung für mich? Jedenfalls: “Der Sommer kommt!” *jetzt wirklich

Da braucht man Eis, ähm, Sorbet. Und Erdbeeren. UND “Am Stiel bitteschön!”. Damit ich mit der anderen Hand das Buch halten kann, welches ich baldigst in der Hängematte lesen werde. Bei Sonnenschein, Bienensummen und dem Gejohle der Nachbarskinder, wenn sie in das Gummiplantschbecken hüpfen. Der Klassiker in Orange und Blau versteht sich.

Wie man’s macht? Ratzifatzi sag’ ich euch. Ganz ohne Eismaschine, nur mit ein paar guten Zutaten und einem Pürierstab. Vitaminchen zum Lutschen in ihrer schönsten Form. Wie’s schmeckt? Wie Erdbeeerhimmel auf Erden mit zartem Vanillearoma. Genau das Richtige für den kommenden heißen Sommer im Garten, ganz klar.

Rezept (in Anlehnung an ein Rezept von blog.jelanieshop.com)

Die Beeren waschen und von dem Grünzeug befreien. Mit Honig, Wasser, Sirup und Vanilleextrakt etwa 15 Minuten in einem Topf auf der Herdplatte zunächst aufkochen und dann bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Die Mischung zum vollständigen Abkühlen auf Seite stellen.

Die Zutaten mit einem Mixstab fein pürieren und in die Eisform (diese besonders schicke ist von Silikomart, da sind die Eisstiele auch dabei) gießen. Die Holzstiele hineinstecken und über Nacht ins Tiefkühlfach stellen.

Fröhliches Schlecken!

Fotos_Mein allerliebster Herr K.
Eisform und Holzstiele_Silikomart

Becher & Teller_ASA
Klitzekleine Erdbeeren_Eigener Anbau

Ach!
Huiii, das Cover Voting ist vorbei.
Vielen lieben Dank für 1754 Stimmen! Wir sind maximal überwältigt und die Verlagsmädels ebenso. Das Ergebnis steht fest. Ich werde es bald bekannt geben und euch das endgültige Cover zeigen können. Außerdem gab es ja auch ein paar wunderschöne Dinge abzusahnen und die Gewinner wurden heute Morgen in aller früh gelost. Trommelwirbel!

Gewonnen haben

Buchpaket Nr. 1: Isa
Buchpaket Nr. 2: Alexandra Pichl
Ein Überraschungspaket von Mein Cupcake: Sarah

Herzlichen Glückwunsch!
Bitte schickt mir eure Adressen, damit sich die Pakete so schnell, wie möglich auf den Weg machen können.

♥ Dani

NEU! Drinks: { White sugar Caipisecco } Summertime and the livin’ is easy

- auch in Gummistiefeln.

Eine Nachricht von dem Mädchen mit den kurzen blonden Haaren, der großen Brille und dem weltschönsten Lächeln kann schon mal zu Höchstleistungen antreiben. Da steuert man ohne groß nachzudenken (quasi ferngesteuert) die nächste Cocktailbar an – denn gefragt wurde nach einem besonderen Drink – und erfleht sich mit viel Augenklimpern und wirrer Erzählerei DAS Cocktailrezept, welches man nie wieder hergeben will. Eine Geheimrezeptur sozusagen.

Ganz ehrlich, ich kann auch Sommer in meinen neuen schicken Gummistiefeln, die mir in London zu teuer erschienen und die Dank Frl. Text nun ein Schnäppchen sondergleichen waren. Hauptsache man reicht mir einen Caipisecco, wenn ich mir nach 200 beschnittenen Buchsbäumen (“Okay, es waren 18, aber es fühlte sich an wie 200, echt!”) vorkomme wie die Bree Van De Kamp der Gartenarchitektur.


Zufrieden, mit den Spuren der harten Arbeit an den Händen, lasse ich mich auf den gepolsterten Liegestuhl fallen und nippe an meinem Papierstohhalm. Wistiria Lane-Wind streicht durch mein Haar, ich denke an den netten Barkeeper und an den “Absolut Hengst” aus Sex and the City. (“Nee, nich’ so, ich bin doch verheiratet!”). Das Getränk kribbelt auf meiner Zunge und ich blinzel’ in die Sonne, die gerade durch die Wolken bricht. “Caipisecco, du Sonnenbetörer du!”

Aufgeschrieben und hundertfach gebarkeept von Cuong Loi.
Ein allergrößtes “Danke!” dafür.

Das Rezept

Für ein Glas Caipisecco (0,37 l)

1 Limette bzw. 1 x 1/2 & 4 x 1/8 Limette (Mathe? Ne, keine Sorge!)
1 EL Zucker für den Drink + etwas mehr für den Zuckerand
Crushed Ice oder 4-5 Eiswürfel
4 cl Vodka (Absolut Wodka)
2 cl Lime Juice (Rose’s Lemon squash)
Prosecco, gekühlt

Hilfreich: Holzstößel, 1 cl = 10 ml

Die Limette heiß abbrausen, abtrocknen und halbieren. Den Saft der halben Frucht auspressen und auf eine Untertasse gießen. Etwas Zucker auf eine weitere Untertasse geben. Das Glas mit dem Rand zunächst in den Saft tunken und dann in den Zucker pressen. Die andere Hälfte der Frucht vierteln und in das Glas geben.
1 EL Zucker darüber streuen und mit dem Stößel zerdrücken. “Nicht zu lange, sonst schmeckt es bitter!” gibt mir Cuong Loi noch schnell mit auf den Weg.


Das Gefäß mit Crushed Ice (bekommt man z.B. an der Tankstelle oder man ist glücklicher Besitzer eines High Tech-Gerätes) füllen. Wenn keiner Lust hat diese anzusteuern, kann man auch vier Eiswürfel in einen Plastikbeutel packen und ein paar Mal ordentlich und ohne Verluste mit dem Nudelholz drauf hauen.
Den Vodka und den Lime Juice dazu geben und mit dem gekühlten Prosecco auffüllen.

“Salute, prostit oder cheers?” Egal, einen tollen Sommer jedenfalls!

♥ Dani

Empfehlung des Hauses:
Wer es lieber ohne Alkohol mag, der nimmt einfach Bitter-Lemon statt Prosecco und lässt den Vodka weg. Auch deliziös zu schlürfen. Ganz und gar sogar.

Fotos_Mein allerbester Herr K.
Barkeeper der Herzen_Cuong Loi

Nougat Heaven mit Pistazien, Cranberries & Mandeln und ein { Very berry } Fondant-Cookie

mit klitzekleinen Erdbeeren.

Die drei Mädels von der Post meinen es wirklich ziemlich gut mit mir. Die hinreißendsten Tauschpartner werden mir zugelost und diesmal gleich zwei an der Zahl. Fine (5 Jahre) und ihre Mama Steffi vom wundervollen Onlineshop Decorize.

Ich kann euch sagen, ich bin schon so gespannt, was die kleene Hamburger Deern in Mama’s Küche für mich fabrizieren wird. Bestimmt steckt ganz viel Liebe drin und das ein oder andere Zuckerperlchen – die sind für Fine das Größte. *Insiderinformation

Auch hier wurde fleißig ausprobiert und getestet. Gar nicht so leicht das Post aus meiner Küche-Thema “Very berry”.
Denn: Sind Beeren in ihrer Originalfassung nicht eigentlich schon unschlagbar phantastisch? Ganz ohne Zucker, Klimbim und großen Aufwand. Einfach so vom Strauch? *oder vom Obsthändler
Diese sind aber schwierig zu verschicken. Außerdem hätte ich es mir ja auch mehr als einfach gemacht und das Wesentliche würde dann ja auch fehlen – die Liebe. *hach

Diese kriegt man nur in Verbindung mit ausgiebiger Recherche, möglichem Scheitern (hier siehst du Nougat Charge Nr. 2) und einer gut gelaunten Küchenfee, die im Schürzchen zu ihrer Lieblingsmusik *bei Charge Nr. 1 hat das Frolleinchen wohl vergessen den CD-Player einzuschalten den Kochlöffel/die Teigrolle schwingt in das Endergebnis.

Also: Ab in die Küche!

Der Steckbrief meiner Wahl-Beere liest sich wie ein Abizeugnis mit einem 0,8er Durchschnitt. Volle Punktzahl bei Heilwirkung und Inhaltsstoffen. Herausragend in Sachen Vielseitigkeit.
Fruchtaufstrich, Likör, Kekse, Kuchen, Cupcakes, Chutney, Salate, Müslis, Pralinen, Scones, Pasta, Curry, Pilaw, Gelee, Sorbet – die Cranberry schreit hier. “Tausendsassa du!”.

Da muss ich ihr doch ein gebührendes Kleidchen verpassen – in Rosa. “Huiii, heiß soll es sein!” *315 °C Nicht zuletzt ein paar Nüsschen, für den knackigen Look. Was das wohl gibt?
Das köstlichste, liebevollste, softeste, hausgemachte Nougat für zuckersüße Zuckerschnuten.

Nougat Heaven

(in Anlehnung an ein Rezept von Melangery.com)

Die Zutaten

1 EL Sonnenblumenöl für die Form
425 g Zucker
450 g heller Rübensirup (z.B. von Grafschafter)
120 g Honig
¼ TL Salz
50 ml Wasser
2 Eiweiß
2 TL Vanilleextrakt
1 Msp. Rosa Lebensmittelfarbe in Pastenform (z.B. von Sugarflair)
70 g Butter, Raumtemperatur
1 TL Rosenwasser (Apotheke)

80 g Tasse getrockneter Cranberries
100 g Tasse ganze Mandeln mit Schale
60 g Tasse ganze Pistazien ohne Schale

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auskleiden. Diese mit Sonnenblumenöl bepinseln.

Die Mandeln bei 150 °C 10 Minuten im Backofen rösten.

Zucker, Sirup, Honig und Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat (ca. 250 °C). Währenddessen die Eiweiße in einer großen Edelstahlschüssel steif schlagen.

¼ Tasse von der heißen Sirupmischung zum Eiweiß geben. Mindestens 5 Minuten weiter schlagen, bis sich steife Spitzen bilden. Den restlichen Sirup auf etwa 315 °C erhitzen. Er riecht jetzt sehr nach Karamell und hat eine etwas dunklere Färbung, als zuvor. Die “Verdammt!” heiße Flüssigkeit in Anteilen zu der Eiweißmischung geben.

Vanilleextrakt, Lebensmittelfarbe, Rosenwasser, Salz und Butter hinzufügen und weitere 5 Minuten rühren. Die Nougatmasse in die Form gießen.

Cranberries, Mandeln und Pistazien mit einem Spachtel in die Masse drücken. Die Form über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann man das Nougat in mundgerechte (oder auch größere) Stücke schneiden. Ich habe es mit etwas Puderzucker bestäubt, damit ich den Nougat Heaven besser verpacken kann.

Und so macht es sich auf den Weg.

“Ach, der Fondant Cookie!”
Den bekommt Fine von mir, als die wahrscheinlich jüngste Tauschpartnerin dieses wundervollen Projektes.

Liebe Fine,

klitzekleine Erdbeeren habe ich da versucht für Dich zu formen.
Hoffentlich findest Du die gut. Findest Du?
Ich bin soo froh, daß Dein bezaubernder Name aus nur vier Buchstaben besteht, denn mehr hätten beim besten Willen nicht auf den Keks gepasst. Der riecht übrigens nach Vanille und schmeckt nach Shortbread. Mmmh…
Was hast Du denn für mich gebacken? Ich kann es kaum erwarten!

Die liebsten Grüße schickt Dir Dani

Und in dieser kleinen Box wird er sich auf die Reise machen. *in einem kleinen Cellopahntütchen versteht sich

Das Wichtigste!

Südtirol, New York, Malaysia, Dänemark, Rhodos, Paris, Teneriffa, München, London, Chicago, in die Provence, an die Nordsee, an die englische Südküste, Kroatien, Miami, Mauritius, Hawaii, Pellworm, Kanada, Island, Kanada, Hamburg, Türkei, Südafrika, Wien, Venedig, Schweiz, Kopenhagen, Mallorca, Ägypten, nach Spanien auf den Jakobsweg, Aachen, Prag, Hannover, Boston, München, Portugal, Budapest, Salzburg, auf den Harzer-Hexenstieg, Italien, Nürnberg, Amsterdam, Schweden, Ibiza, Tschechien, Vietnam, Lubmin, ins Allgäu, Irland, Mauritius, auf die Bahamas, in die Bretagne, Formentera, Kalifornien, auf die bayerischen Berggipfel, Nordholland, an die Costa Brava, an den Gardasee, Callafell, Island, in die Wachau, auf die Nordsee, Schottland, nach Andalusien, in die Dominikanische Republik, ins Sauerland, nach Ameland, Irland, Florida, Lissabon, Neuseeland, Norderney, Rhodos, Languedoc-Rousillion, Argentinien, Belgien, Berlin, Dänemark, Westfalen, auf eine AIDA-Kreuzfahrt durch das Mittelmeer, Indonesien, Istanbul, in die Toskana, Norwegen, Kenya, Sylt, Föhr, Amrum, Costa Rica, Essaouira, auf die Malediven, an die Ostseeküste Rügens, Laos, Mainz, mit der quietschorangen Vespa an die See?

Huiii, hier versammelt sich ja wirklich ein reiselustiges Völkchen! Einige von euch werden sich womöglich sogar begegnen und es gar nicht wissen. In New York, Paris und Amsterdam könnte das durchaus passieren, da düsen einige von euch hin. Doch wohin werden die tollsten Give aways reisen?

“Trommelwirbel!”

Die Gewinner der “Eine der Guten”-Verlosung sind:

Give Away Nr. 1: Claudia (Daudlmaus, Nr. 11)
Give Away Nr. 2: Sandra (Nr. 93)
Give Away Nr. 3: Midsommarflicka (Nr. 67)

Bitte schickt mir Eure Adressen an klitzekleinekleinigkeiten@web.de

♥ Dani

Fotos_Der allerbeste Herr Klitzeklein
Boxen_Casa di Falcone
Rezeptkartenstempel_Bastis Rike
Dünnes Band für Keksanhänger_Die Schoenhaberei
Dickes Band für die Boxen_Depot

Raspberry Kisses mit Him(mmh!)beerganache,

weil das Warten ja auch nicht meine Stärke ist.

“Your kisses for me, save all your kisses for me. Bye bye baby bye bye. Don’t cry honey don’t cry!” *klick

Hach, entschuldigt, diese Raspberry Kisses scheinen nicht ganz ungefährlich für die Ohren meiner Mitmenschen zu sein. Kaum nascht man einen, kommt man aus dem Singen nicht mehr raus. Your kisses for me, save all your ki…

Die kleinen Baiserherzchen gehen mir schon seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Kopf und da wir heute (“YAY!”) das letzte Rezept für das Buch fotografiert haben, habe ich die Chance genutzt und diese hinreißenden rosa Zuckerstückchen produziert.

Eigentlich viel zu früh, denn sie wären ja auch ganz wunderbar für “Very berry” geeignet. Machste da auch mit? Ja? Mensch, ist das wieder aufregend! Aber ich konnt’s halt nicht abwarten und wollte wissen, ob ich die auch so hinkriege, wie ich mir das vorgestellt habe. Nach etwas Übung auf einem Stück Backpapier ging es dann sogar ganz gut.

Liebe Tauschpartnerin in Crime,
Dir backe ich natürlich etwas anderes, aber wenn Du trotzdem das Rezept haben möchtest?

Raspberry Kisses (in Anlehnung an das Rezept “Baiser-Herzen” aus dem Magazin “Lust auf Genuss”)

Für die Herzen
3 Eier
1 Prise Salz
100 g Kristallzucker
3 Tropfen Himbeeraroma (z.B. von Caelo aus der Apotheke)
Rote Lebensmittelfarbe in Pastenform
100 g Puderzucker

Für die Himbeer-Ganache
200 g weiße Kuvertüre
50 g Schlagsahne
50 ml Himbeersirup

Backofen auf 110 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei den Kristallzucker einrieseln lassen. Die Masse sollte steife Spitzen bilden. Lebensmittelfarbe und Aroma unterrühren. Den Puderzucker auf die Masse sieben und vorsichtig unterheben. Sollten dann noch kleine Klümpchen vorhanden sein, kannst du auch noch mal kurz zum Handrüher greifen.

Die Eiweißmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und damit kleine tropfenförmige Tupfen auf das Backpapier spritzen. Die halben Herzen etwa 1 Stunde im Ofen backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.

Die Kuvertüre in kleine Stücke hacken. Sahne und Himbeersirup in einem kleinen Topf auf dem Herd aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Kuvertüre in Anteilen einrühren, bis sie vollkommen geschmolzen ist.
Die Creme zum Abkühlen auf Seite stellen.

Die Ganache mit einem Handrüher aufschlagen, in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (oder einem Plastikbeutel mit abgeschnittener Spitze) füllen. Auf eine Herzhälfte einen Tupfen Ganache spritzen und eine andere Hälfte vorsichtig darauf setzen.

Et voilà, Raspberry kisses.

Die wundervollen Stempel sind übriges von Kathrin.

Ach!

Ihr seid WIRKLICH der Wahnsinn.
Nicht nur, daß das Buch unter den Backbestsellern auf Amazon auf Platz Nr.1 stand (weil Ihr schon wie wild am vorbestellen seid) , nein, auch eure Beteiligung am Cover-Voting lässt Herr K. und mein Herzchen hüpfen. 974 Stimmen wurden bis jetzt gezählt und wie es aussieht wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen sondergleichen. Huaaaa!

Morgen darf ich übrigens für die Servicezeit im WDR Erdbeerkuchen testen. Mit Daniele, dem Konditor vom Café Eigl. Dani & Daniele – na, wenn das mal kein Zufall ist.

Den schönsten Start in die Woche,
♥ Dani

Fotos_Diesmal ich. Herr K. hat mal ein Päuschen verdient.
Stöffchen_Mama
Baking Cases_Die Schoenhaberei

Slow Food: Es gibt Rrrr(habarber-Joghurt)eis Baby!

Das Gemüse der Saison im Eismäntelchen.

Nein, eine wahre Schönheit sind sie wohl nicht, dieses rot-grünen Rhizome. Fast geruchlos und langweilig liegen sie da, in ihrer Gemüsestiege. “Was ist das, Rhabarber?” fragt der etwa zwanzigjährige Kassierer. Jepp, Rhabarber, Rheum rhabarbarum, ein Knöterichgewächs. Ne, das wusste ich vorher auch nicht, aber wenn mir die Frage nochmal gestellt wird, dann werde ich sagen “Sellerie!” hihi.

Die Stiele erwecken die Liebe oft erst nach dem zweiten Blick. Sie möchten angefasst und mit Hingabe verarbeitet werden.


Manchmal reicht ihnen auch etwas Zucker und die Hitze eines Backofens, damit das Gemüse – je nach Zubereitungsart auch mal als Frucht bezeichnet – seinen unverschämt betörenden Geruch verströmt.

Rhabarberkompott mit selbstgemachtem (von Mama) Vanillepudding war schon in frühester Kindheit eine Offenbarung für mich. Ich habe durchaus viele Lebensmittel verschmäht, aber hier war es wohl die Art der Zubereitung, die mich knackte.

Kein Wunder, daß das erste Rezept meines neuen Kochbuches “Das beste Eis der Welt” von Jenny Britton Bauer genau DIESES


ist, welches ausprobiert werden MUSS. Weil gerade Stielsaison ist und wir hier gerne ein wenig Slow Food betreiben.
Das Buch entdeckte ich in der Frühjahrsvorschau meines Verlages und konnte die Erscheinung kaum abwarten.

Vanessa (meine Lektorin) schickte es mir vor etwa zwei Wochen zu und ich las Dinge wie “Gorgonzola-Dolce-Eiscreme mit kandierten Walnüssen” und “Gauda-Eiscreme mit Wodka-Cranberrys”. Herr K. und ich entschieden uns für einen sanften Einstieg in die Eiscremeproduktion. Ein vorsichtiges Herantasten an die Geschmacksexplosion im Icecreamhimmel.

Das Rezept – Rhabarber-Joghurteis

1 kg fettarmer Naturjoghurt
350 ml Vollmilch
2 EL Speisestärke
60 g Frischkäse, Raumtemperatur
120 g Sahne
150 g Zucker
60 ml Glukosesirup ( verwendet habe ich braunen Rohrzuckersirup von Monin)


Für den Kompott
250 g frischer Rhabarber, in 2cm lange Stücke geschnitten
70 g Zucker

Am Vortag
Ein Sieb über eine Schüssel stellen und mit einem Küchenhandtuch auslegen. Den Joghurt hineingeben und mit Frischhaltefolie abgedeckt 6-8 Std. im Kühlschrank abtropfen lassen.
Die Flüssigkeit wegschütten, 400 g des Joghurts abmessen und beiseitestellen.

Vorbereiten Den Ofen auf 150 °C vorheizen. Rhabarber und Zucker in einer 20×20 cm großen Auflaufform mischen.
Etwa 45 Minuten lang backen, dabei alle 10 Minuten umrühren, bis der Rhabarber zerfällt, aber noch rosa ist.
Von dem Kompott 150 g abwiegen und abkühlen lassen.
Den übrigen Kompott habe ich zum Servieren aufbewahrt.

Für die Eiscremebasis etwa 2 EL der Milch mit der Stärke zu einer glatten Paste verrühren. Frischkäse in einer mittleren Schüssel glatt rühren. Eine große Schüssel mit Wasser und Eiswürfeln füllen.

Zubereiten Die restliche Milch mit Sahne, Zucker und Glukosesirup in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. Die Mischung wieder zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute kochen, bis sie leicht andickt, dann vom Herd nehmen.

Kühlen Die heiße Mischung nach und nach mit dem Frischkäse glatt rühren. Abgetropften Joghurt und Rhabarberkompott unterrühren. Die Eiscremebasis in einen großen, wiederverschließbaren Gefrierbeutel füllen und in das Eisbad legen. Etwa 30 Minuten kühlen, dabei wenn nötig Eis nachfüllen.

Frieren Die Eiscremebasis in den Kühlbehälter der Eismaschine füllen und die Maschine laufen lassen, bis das Eis dick und cremig ist.

Die Eiscreme in eine Aufbewahrungsbox (oder Push Up Pops) füllen, ein Stück Pergamentpapier auf die Oberfläche drücken und mit einem luftdichten Deckel verschließen. Im Eisfach mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

Ach!
Wer ebenfalls dem eisigen Vergnügen verfallen ist und sich für dieses Buch interessiert, der sollte wissen, daß dieses eine Eismaschine voraussetzt.

Fotos_Herr Klitzeklein
Stempel_Karamelo
Becher_Asa
Eislöffel_Die Schoenhaberei

Eine feine Eissaison!
♥Dani

Schokoriegelliebe: Hausgemachtes Snickers

für “Post aus meiner Küche“.

Briefträger befördern gerade in DIESEM Moment (und auch in den nächsten Tagen) gehaltvolle Päckchen durch das launische Aprilwetter. Etwa 300! an der Zahl. Große und kleine, bunte, unifarbene und bestimmt immer nett verpackte.

Zwei Dinge haben sie alle gemeinsam:
LIEEEBE & Schokolade

Glaubste nicht? Doch, wirklich wahr!
Die drei Mädels von der Post haben da etwas verrücktes Schönes ausgeklügelt. Alle zwei Monate wird ein neues kulinarisches Thema (diesmal: Schokolade) vorgegeben. Jeder, der Lust hat, meldet sich auf dem “PostausmeinerKueche-Blog” an und erhält einen Tauschpartner. Diesem schickt man dann seine eigens fabrizierte Köstlichkeit zu.

Glaubste immer noch nicht?
Ich hab’ Beweise!
Die Köstlichkeiten werden vor dem Verschicken geknipst, gebloggt (kann, muss nicht) und auf einer virtuellen Pinnwand (Pinterest) gesammelt.
Da sieht man dann die Leckereien, die gerade op jöck sind und auf ihren großen Auftritt warten.
Das machen übrigens ebenfalls Clara, Jeanny & Rike. Also nicht das Knipsen, aber das Pinnen.

Huiii, ist das alles aufregend!
Ich bin so gespannt, auf all die Schokoladenvarianten, die ich mir in meinen kühnsten Träumen wahrscheinlich nicht hätte vorstellen können. Ein wahres Schokoladenfeuerwerk wird diese Pinnwand sein und bestimmt ganz gefährlich für die noch nicht vorhandene Bikinifigur.

Mein klitzekleiner Beitrag, den ich an Frau Dr. Uli (jepp, tatsächlich D-O-K-T-O-R!) schicken darf, ist mein allerliebster Lieblingsschokoriegel. Mein Schokoriegel Number One. Mein Nonplusultranachdemmittagessen-Snack.

Ich kenne Menschen, die Snickers frühstücken, eine top Figur haben und Augenärztin sind. Ich frage mich bis heute, ob es an diesem Schokoriegel lag, daß das Medizinstudium so fluppte…
Das dieses Riegelchen Glück & Energie liefert ist für mich aber tatsächlich nachvollziehbar. Jedes Mal auf’s Neue.

Da ich ganz inständig hoffe, daß Doktor Uli ein ebenso leidenschaftliches Verhältnis zu diesem Schokoriegel hegt, wie ich, habe ich mich dann mal in die Kueche gestellt und ganz tief Luft geholt.
Natürlich wäre es um einiges leichter gewesen, eine Packung Schokoriegel im Supermarkt zu kaufen, aber das war nicht der Deal. Selbstgemacht, mit Liebe & schön verpackt lautet hier die Devise.
Abgemacht ist abgemacht.

Homemade Snickers – Hausgemachter Schokoriegel No.1
(in Anlehnung an ein Rezept von howsweetitis)

Los geht’s!

Ganz wichtig
Eine Auflaufform (etwa 22 cm x 28 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden, damit man das Snickers später besser aus der Form lösen kann.

Schicht 1

220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Schicht 2

60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (z.B. bei Real)
60 g Erdnussbutter
1 TL Vanilleextrakt
200 g Ernüsse, gesalzen

Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Schicht 3

400 g Karamelltoffees (z.B. “Durchbeißer”, bei Real)
55 45 g Sahne

Beide Zutaten in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.

Schicht 4

220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und die finale Schokoschicht über das Karamell gießen.
Ein letztes Mal 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Das Ganze sollte jetzt in etwa soo aussehen. Den Rand habe ich etwas zurecht geschnitten.

Dieses verdammt große Snickers lässt sich im gekühlten Zustand wunderbar mit einem scharfen Messer zerteilen. Die Portionsgröße bestimmst du. Sagte ich schon, wie GIGANTISCH lecker dieser hausgemachte Schokoriegel ist?

Mein hausgemachtes Snickers trat die Reise in Alufolie und Papier gehüllt in diesem Tütchen an.

Ich habe es mit Tafelfarbe (aus dem Baumarkt) bemalt, über Nacht trocknen lassen und dann mit Kreide beschriftet. Der Stempel ist von BastisRike *große Liebe

Auch andere Gegenstände, wie z.B. die Dose von den Erdnüssen lassen sich verschönern. Überhaupt, eine tolle Erfindung, diese Tafelfarbe. Bin schon am überlegen, was ich noch so anmalen könnte.
Aber die nächsten Tage wohl nicht. Das Frollein (quasi ich) hat einen Hexenschuss allererster Sahne.
Nun ist es also offiziell: “Ich bin alt!”. Was ich gemacht habe? Geniesst. Tatsache. Heute Morgen um 8.10 Uhr habe ich geniesst und konnte mich danach nicht mehr bewegen.
Das Snickers wurde zum Glück bereits gestern hergestellt und die akute Lumboischialgie habe ich bestimmt nur, damit ich nicht sofort in die Küche rennen kann, um die ganzen anderen schokoladigen Leckereien nachzubacken.

Genug gejammert, hier die Erdnussdose:

Ich wünsche euch Mitmachern ganz viel Vergnügen mit der Schoki und ein großes Dankeschön an die Mädels von der Post.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein

Quie(ee)tsch: Quiche! Mit grünem Spargel o là là.

UND die Gewinnerin des Frühstücksbrettchens.

Un petit peu Fronkreiiisch weht heute durch die klitzekleine Küche, in Form eines unwiderstehlichen Quicheduftes.
Dieser verleitet auch ganz schnell dazu, sich die ganze Köstlichkeit samt Gabel unter dem Arm zu klemmen und im CV2 in die Grande Nation zu düsen, um das Mahlzeitglück mit den Erfindern zu teilen. Jetzt gleich?
Hach, wenn das nur so einfach wäre…

Oft reicht es ja dann doch nur für einen Louis de Funès Film auf dem heimischen Sofa mit einem Glas 1986 Mouton-Rothschild.
Doch wenn man dann die Äugeln schliesst und an diesem Quichelein riecht, dann könnte man fast meinen, man säße im Appartement von Inès und Clément.

Quiche mit grünem Spargel

Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig

150 g Weizenmehl
100 g Dinkelmehl
125 g Butter
Salz
6 EL Wasser

Für die Füllung

500 g grüner Spargel
200 g Mini San Marzano Tomaten *na ja gut, die sind jetzt nicht so französisch, aber da hatte ich Lust drauf
50 g luftgetrockneter Schinken
1 TL Zucker
50 g französischer Bergkäse
3 Eier
100 g Sahne
100 g Crème fraîche
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 Bund glatte Petersilie
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Weizen- und Dinkelmehl mit Butter, 1/2 TL Salz und dem Wasser verkneten. Den Teig ausrollen, in die Tarteform legen und an den Seiten einen 3 cm hohen Rand formen. Die Form in den Kühlschrank stellen.

Den Spargel mit Wasser abbrausen, evtl. im unteren Drittel schälen, verholzte Enden abschneiden. * im Idealfall beim Kauf darauf achten, das der Spargel relativ dünn und sehr frisch ist In kochendem Wasser mit einer Prise Salz und etwas Zucker 2 Minuten blanchieren, abtropfen lassen und mit kaltem Wasser abbrausen.
Die Tomaten waschen und in kleine Scheiben schneiden. Den Schinken mit den Händen in kleine Stücke reißen.

Den Käse reiben, mit Eiern, Sahne und Crème fraîche verrühren und mit Salz & Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Kräuter und Schinkenstücke unter die Käsecreme rühren.

Die Tomaten in gewohnter Pizzamanier auf dem Teig verteilen. Die Kräutercreme darüber gießen. Den Spargel adrett auf der Füllung verteilen und mit Zitronensaft beträufeln.

Die Quiche im Ofen etwa 60 Minuten goldbraun backen.


Bon Appétit!
Wünscht Danii

Fotos_Herr Klitzeklein *der sich ganz besonders über eure Fotokomplimente gefreut hat

Ach!

Gewinnerin von dem wohl bezauberndsten Frühstücksbrettchen ist Simone vom HamburgBackblech.
Ich habe mir wieder Hilfe von einem Generator holen müssen, weil die Kommentare durch die Reihe bezaubernd, kreativ und gefährlich lecker waren. Ihr könnt mir glauben, beim Lesen lief mir jedes Mal das Wasser im Munde zusammen. So hinreißend, das viele von euch mitgemacht haben.

Simone, Dir gratuliere ich ganz herzlich!
Bitte schicke mir Deine vollständige Adresse an klitzekleinekleinigkeiten@web.de, damit das Lieblingsstück ganz schnell den Weg zu Dir antreten kann.

Die Rotepünktchenverlosung und die blitzeschnellste, selbstgemachte Candybar-Bestückung überhaupt.

Kommse näher, kommse ran!

Tataaaaa, tatarataaaa!

Wie versprochen ist hier die 700!-FB-Fans Verlosung, auf die schon viele von euch gewartet haben.
Nein, hier wird kein Pilzchen und auch keine Tortenplatte verlost. *wie schon von einigen vermutet
Viel besser noch!

Es ist ein ganz hinreissendes Schürzchen von XBergDesign.
Hach, ich bin ganz verknallt. Herzchen, Herzchen überall.

Warum?
Na, erstmal wegen der roten Punkte natürlich.
Und jetzt kommt’s:

A B W I S C H B A R.

Ich könnte also den ganzen Tag in diesem Schürzchen überleben.
Gartenarbeit, Spaghetti Bolognese, Wasserrutsche? KEIN PROBLEM.

Hemmungsloses Marshmallowverputzen ganz ohne Schokiflecken auf dem Pullöverchen? Auch das.

Geschneidert ist das schöne Stück von Dorothea Kulik einer (Achtung!) Damenschneidermeisterin.
“Huiuiui!” also.
Dorothea macht auch ganz bezaubernde Lampenschirme. Sogar passend zum Schürzchen.

Jetzt aber “Trommelwirbel!”.
DU kannst dieses Schürzchen bald dein Eigen nennen.

Die Teilnahmebedingungen findest du hier: klick

Wie hüpfst Du in den Lostopf?

Hinterlasse mir bis zum 04.03.2012 um 9 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und verrate mir, warum du dieses entzückende Schürzchen unbedingt haben musst?

ACH!

Easypeasy Marshmallow-Schoko-Glitzerperlchen-Sticks sind in 10 Minuten fertig.
Dazu das Schaumzuckerbällchen auf einen Papierstrohhalm stecken. Kuchenglasur schmelzen und den Marshmallow bis zur Hälfte hinein tunken. Eine Minute warten bis die Glasur etwas getrocknet ist und in die Glitzerperlchen dippen.
Jetzt gibt es keine Ausrede mehr – “Das kann JEDER!”

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Strohhalme & Popcornbehälter_Die Schoenhaberei
Hallo-Stempel_Bastis Rike

Oreo Pops für Sonntagssuess

und especially for Nina.

7.25 Uhr. Sonntag. Heute.

Du bist eigentlich wach, stellst dich aber noch schlafend, weil heute frei ist und du noch ein bisschen im Bett  liegen magst. Das ist morgens immer so schön warm und kuschelig. Neben dir schlummert dein Göttergatte und in Gedanken gehst du den heutigen Tagesablauf durch.

Erstens: Der Nachbarin eine Kartenidee für die Kommunion ihres Nachwuchses basteln. Darum hat sie dich gebeten und tollen Nachbarn kann man einfach nichts abschlagen.

Zweitens: Am Inhaltsverzeichnis des Buches feilen. Die Kapitelbezeichnungen sind noch nicht so, wie du dir das wünscht. “Feiereien” und “besondere Gelegenheiten” sind zu ähnlich. Also nochmal ordentlich mit dir selber brainstormen.

Drittens: Die gestern erworbenen Becher beschriften und dir überlegen, wie das mit der Verlosung läuft.
Die Sprüche hast du gestern Abend schon festgelegt, also MÜSSTE es doch relativ schnell gehen, aber natürlich trotzdem mit viiiel Liebe.

Viertens: Da war doch noch was? Was war denn da noch? Sonntag. Es ist Sonntag. “OHH, verdammt, SONNTAGSSUESS!”

Letzte Woche warst du auf der IMM und hast dort die äusserst, äusserst sympathische Fräulein Text kennengelernt. Ganz bezaubernd ist die. Irgendwann vor ein paar Tagen hast du ihr versprochen, etwas zu ihrem gigantisch, tollen Projekt “Initiative Sonntagssuess” beizusteuern, dass sie mit Katrin von Lingonsmak und Julie von Mat & Mi betreut. Hier das heutige Sonntagssüss Board.

Du reisst die Augen auf und sitzt im Bett.
Wie von der Tarantel gestochen flitzt du im Schlafanzug die Treppe herunter in die Küche. Nach dem Durchforsten der Vorräte stehen folgende Zutaten vor dir:

Deine heiss geliebten Oreo Kekse,
ein Päckchen dunkle Kuchenglasur,
bunte Zuckerperlchen und
ein paar Lollistiele.
Erste Hürde überwunden.

Du hübscht dich auf und machst dich frisch, bekleidest dich mit einem rosa Schürzchen, hörst das “The Beatles – A hard day’s night” Album von Herrn K. und legst los.
Die Lollistiele sind zu dick. In weiser Voraussicht ODER geistiger Umnachtung hast Du beim goldenen “M” mal eine Hand voll Holzstäbchen mitgenommen, das fällt dir genau jetzt siedendheiss ein.

Diese steckst sie bis zur Hälfte in die Kekse und tunkst sie dann in die erwärmte Glasur. Zum Glück hast du da ja was vorbereitet und zauberst das Styroporhalterungsding für die Cake Pops aus der Schublade.
Die Glasur trocknet ein wenig, du im wippst im Takt der Musik und streust die Zuckerperlchen auf die Oreo Pops.

Puh, Sonntag gerettet. Jetzt zum Rest.

Ach!
Verlost werden die Becher in der kommenden Woche und ich froiii mich.

Masking Tape_Depot
Bändchen: Die Schoenhaberei
Fotos_Herr Klitzeklein
Im Schürzchen_Frau Klitzeklein