{ Holy moly! } Chocolate Tulip Cupcakes mit Schokoladen-Crème fraîche-Häubchen

Obacht liebe Buttercremeverächter, hier kommt die Offenbarung.

Wer die putzigen, kleinen Törtchen mit dem hübsch geschwungenen Krönchen aus Puderzucker und Butter bisher ungeachtet auf der Etagére stehen lies, der wird sich bei DIESER Variante ohne Rücksicht auf Verluste den Weg durch die Menge bahnen und in völliger Extase genau jene bis auf den letzten Krümel inhalieren. Ohne jegliche Übertreibung versteht sich.

Die Haube aus Zartbitterkuvertüre und Crème fraîche lässt sogar schärfste Kritiker nach dem ersten Bissen verstummen und seeligverliebt auf den Schokoladenschatz in ihren Händen blicken. So passiert am letzten Samstag im Hause K..

Durch das Backen in der Tulip-Cupcakeform und die größere Menge an Teig, die man dafür benötigt, entsteht der saftigste, schokoladigste Cupcake aller Zeiten. Eine Schokoladen-Explosion im Tulpenkleidchen. Eine Superlativgranate mit Crème fraîche-Haube.

Bevor das Frolleinchen im Schokoladentaumel völlig durchdreht kommt hier ganz schnell das Rezept.

Ergibt 8 Tulip Cupcakes

Für die Cupcakes

75 g Butter
1/2 TL flüssiger Vanilleextakt
250 g Mehl
50 g Kakaopulver ohne Zuckerzusatz
1 TL Backpulver
1 TL Natron
220 g Zucker
250 ml Vollmilch
1 Ei

Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Muffinblech mit den Tulipförmchen bestücken. Butter und Vanilleextrakt in einem kleinen Topf bei geringer Temperatur schmelzen lassen und zum Abkühlen beiseitestellen. Mehl Kakaopulver und Backpulver in eine große Schüssel sieben, Natron und Zucker hinzufügen. Milch und Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen. DIe Butter- und die Milchmischung nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und gut verrühren. Die Förmchen bis zur Hälfte füllen und die Cupcakes ca. 33 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe immer gut!

Für die Creme

170 g Zartbitterkuvertüre
65 g Butter, Raumtemperatur
180 g Puderzucker
3 EL Kakaopulver ohne Zuckerzusatz
1 Prise Salz
220 g Crème fraîche

Die Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen und zum Abkühlen beiseitestellen, bis sie lauwarm ist. Die Butter mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine hell und cremig schlagen. Puderzucker, Kakao und Salz mischen und in Anteilen zu der Butter geben. Schokolade und Crème fraîche hinzufügen und rühren bis sich eine glatte, cremige Masse ergibt. Diese in einen Spritzbeutel mit Tülle ( z.B. Städter Rosettentülle 12 mm aus Edelstahl ) füllen und die abgekühlten Cupcakes verzieren.

TIPP:
Ist die Creme zu weich, dann lege ich sie für 5-10 Minuten im Spritzbeutel in den Kühlschrank.
Wer keinen Spritzbeutel besitzt, der streicht die Creme einfach mit einem Messer oder einer Palette auf die Cupcakes.

Und dann?
Ungehemmt geniessen!

Ach!

Wowieeee, Vanillekipferlalarm! Tatsächlich ist es doch ein Klassiker, der die meisten von euch immer noch begeistert. Absolut verständlich. Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Verlosung. ♥
Ich habe auch viele neue Knuspereien durch euch kennengelernt von denen ich noch nie zuvor gehört habe. Pepperkaka, Sternwolken, Roggenbrot-Plätzchen, Ochsenaugen und Hirschhornknöpfe, um nur einige davon zu nennen. Ihr habt mir noch mehr Lust auf die kommende Weihnachtsbäckerei gemacht und der Kekshunger hat mich die ganze Woche begleitet. Gefährlich! So viele tolle Antworten und manchmal mit kleinen Geschichten gespickt lassen mein Herzchen wahrlich hüpfen.

Die Gewinner der Verlosung sind:

Give Away Nr. 1 – Schürzchen: Sabrina Rüsing (ohne Blog)
Give Away Nr. 2 – Kochandschuhe: Tut von tauundtauschoen.blogspot.de
Give Away Nr. 3 – Geschirrtücher: Carina von leckerschmeckerzuckerbaecker.wordpress.com

Herzlichen Glückwunsch Ihr Kekskrümler!
Bitte schickt mir Euren vollständigen Namen und Eure Adresse über das Kontaktformular (s.o.), damit die wunderschönen Dinge auch ganz schnell bei Euch sind.

Und alle anderen: Nicht traurig sein! Beim nächsten Mal stelle ich Euch einen ganz hinreißenden Shop vor und dieser hat natürlich ein paar hübscheste Dinge im Gepäck. Huiiii…

Fotos_Der Schokoholik in Person: Herr K.
Testesser_Verena, Nadine, Philipp, Paula
Tulip-Förmchen_Mein Cupcake

Cynthia backt, das Frollein darf ver{los!}en und du? Du kannst die allertollsten Dinge gewinnen, juchhuiii!

Heute lehne ich mich mal ganz entspannt zurück und lasse den Profi ran. Cynthia backt für uns und das Zalando Weihnachtsspecial *jepp, es ist schon wieder soweit Almond Orange Cupcakes mit Cherry Frosting. Der Name allein lässt meine Geschmacksknospen jubilieren.

Zudem sehen sie auch ganz hinreißend aus

und sind bestimmt ganz easy peasy nachzubacken, wenn ich mir das Rezept so anschaue.

Gebührend lassen die kleinen Törtchen sich natürlich NUR im farblich passenden Outfit in den Ofen schieben, ist doch klar.

Und jetzt kommt mein Einsatz. Ich darf wunderhübsche ‘Mussichhaben’- Dinge verlosen, die für die kommende Weihnachtsbäckerei quasi UNERLÄSSLICH sind. Hach, ist das fein. Damit backt es sich gleich doppelt so nett und bestimmt immer erfolgreich.

‘Herr K., einen Trommelwirbel bitte!’

Give Away Nr. 1

Eine bezaubernde Schürze von Adelheid,

Give Away Nr. 2

ebenso entzückende Kochhandschuhe,

Give Away Nr. 3

und dazu die passenden Geschirrtücher.

Natürlich würde ich mich am liebsten selber in dieses Outfit schwingen, mit dem Geschirrtuch wedeln und sofort loslegen, aber ich freue mich auch WIE BOLLE, dass ich es an euch verlosen darf.

Wie hüpfst du in den Lostopf?

Hinterlasse mir bis Dienstag, den 30.10.2012 um 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und verrate mir deine liebste Leckerei aus der Weihnachtsbäckerei.
Die Teilnahmebedingungen sind die gleichen, wie bei der Becherverlosung. Du findest sie hier: *klick

Hau’ in die Tasten!

♥ Dani

Fotos_Zalando

{ Ratzifatzi } Pflaumen im Blätterteig – Den Herbst auf der Kuchengabel

Hach, ist das herrlich ‘Er ist da!’ der Herbst. Ja stimmt, schon etwas länger, aber jetzt habe ich das Gefühl er ist angekommen. Lange habe ich mich nicht mehr so auf ihn gefreut. Letztes Jahr habe ich direkt vom Sommer auf Winter geschaltet und diese wunderschöne Jahreszeit wurde gar nicht so wirklich genossen. Warum? Das frage ich mich wirklich. Er plätscherte so neben her und ich habe noch nicht einmal – wie jedes Jahr – einen großen Kürbis vor die Tür gestellt. Das Mindeste.

Gerade in diesem Herbst geschehen einfach zu viele aufregende Dinge. Besonders freue ich mich natürlich, dass mein Buch ENDLICH da ist und ich einige von euch am 14. Oktober auf der Buchmesse treffen darf. Die Blogst Konferenz findet am 11. November im wunderschönen Hamburg statt und nicht zu vergessen: Meine Gummistiefel wollen endlich in tiefe Pfützen springen.

Da hatte mein weltbester Papa wohl den richtigen Riecher, als er in seiner alten Heimat ein paar sonnengereifte Pflaumen von den Bäumen pflückte, ins Rheinland transportierte und sie seiner Tochter direktemente in die Küche lieferte. So lässt sich der Herbst gebührend begrüssen, wie ich finde. Die saftigsten, süßesten Pflaumen ÜBERHAUPT schmecken einfach so vom Kern schon ganz wunderbar, doch im blättrigen Gewand mit Puderzucker bestäubt und auf einem Marzipanbett liegend, laufen sie im Ofen zur Hochform auf.

Wenn du keine Tarteform besitzt, dann ist das gar nicht schlimm. Den Blätterteig einfach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und genauso verfahren, wie im Rezept beschrieben. Das werde ich beim nächsten Mal mit der Hälfte an Obst wahrscheinlich auch so machen, damit der Blätterteig sich etwas mehr entblättern kann. Das Frolleinchen musste halt unbedingt die neue schicke Backform austesten. Egal wie, diese Kombination ist ein Geschmacksknaller und frisch aus dem Ofen mit einem Schlag frisch geschlagener Sahne eine wahre Ode an den Herbst.

Pflaumen im Blätterteig in Anlehnung an ein Rezept von Lecker.de
Ergibt 4 Portionen

Den Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tarteform mit etwas Butter oder neutralem Oel einfetten. Die Blätterteigscheiben nebeneinanderlegen und auftauen lassen.

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Marzipan in kleine Würfel schneiden. 2 EL Puderzucker darauf sieben. Das Ei trennen. Eiweiß und Konfitüre zum Marzipan geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes zu einer glatten Masse verrühren.

Die Blätterteigscheiben aufeinanderlegen und ausrollen (ca. 38 x 14 cm). Den Teig in der Form platzieren und die Ränder ca. 1 cm umklappen, andrücken und mit einer Gabel einkerben. Eigelb und Milch verquirlen, Ränder damit bestreichen. Den Teigboden mit der Marzipanmasse bestreichen, mit den Pflaumenhälften belegen und mit dem restlichen Puderzucker bestäuben.

Etwa 25 – 30 Minuten backen bzw. bis der Blätterteigrand vollständig aufgegangen ist.

Und man könnte fast meinen hier jubeln die Pflaumen vor lauter Glück.

Einen schönsten Herbst!

Ach!

1. Nächsten Sonnatag ist es tatsächlich schon soweit, wir sehen uns auf der Buchmesse. Juchhuiii!
Ich bin am Sonntag von 12 h – 14 h auf der Gourmet Gallery in Halle 3.1 / K 1721. zu finden. Das Stiftchen ist gezückt. Ich freu’ mich!

2. Danke an die Kochbar von denen wir zum Kochblog der Woche gewählt wurden. Das ist ganz wundervoll, merci!

3. Ich bin völlig, ja wirklich VÖLLIG!, überwältigt von den Reaktionen auf das Buch. Das hätte ich mir so in meinen kühnsten Träumen nicht wünschen können. Selbst Herr K. schwebt auf Kekswölkchen. DANKE. Die liebe Rike hat sogar ein paar Einblicke für euch parat.

♥ Dani

Tarteform_Handelshaus Laegel
Fotos_Der wunderbare Herr K.
Testesser und Best Boy_Signor Cappellacci

{ Post aus meiner Küche } Charlotte für Charlöttchen? Ach, papperlapapp. 1000 x besser: Für Jessica von Törtchenzeit. Jippiyay!

Die Kuchengötter, Bobbi Flitter und die Damen von der Post müssen verrückt sein.

Die schönste, bezauberndste Jessica von Törtchenzeit ist MEINE Tauschpartnerin. Pah! Die tollsten Torten überhaupt zaubert sie und so W U N D E R V O L L fotografiert werden diese dann von Amanda Berens. Ihres Zeichen beste Freundin überhaupt würde ich sagen. Ich drängel’ ja schon ganz lange, dass Jessica doch endlich mal ihr eigenes Blog ins Leben ruft. Was soll ich sagen? Ich habe ein gutes Gefühl!

Clara, Jeanny und Rike haben dieses Mal besonders darauf geachtet, dass sich nicht jeder allein freuen muss, sondern das gemeinsam zu zweit oder auch in größerer Runde die Post aus meiner Küche Runde 3 zelebriert wird. Überall – und nicht nur in ganz Deutschland – wurde gepicknickt. Quasi ein tagelanger Continental-Picnic-Flashmob ohne Mob. Ist das GIGANTISCH FANTASTISCH? Kauende, gefüllte, dicke Bäckchen und strahlende Gesichter mit leuchtenden Augen.

So trafen sich zwei Törtchenverrückte gestern im Café Feynsinn. Zwar ohne Picknickdecke, aber dafür aufgeregt wie vorm ersten Date. In meinen Händen hielt ich das Charlöttchen, als ich Jessica an einem Tisch entdeckte. Ich möchte behaupten, es war Liebe auf den ersten Blick. Jemanden kennenzulernen, der noch törtchenverrückter ist als ich – ich hätte es nicht für möglich gehalten. Hach! Als Ricarda dann mit selbstgebackenen Cookies und zuckersüßem Anhang auftauchte, war es in der Tat das ‘Perfect Picknic’ für mich.

Wie, so ein klitzekleines Törtchen? Nein, nein, das war für den Fotografen, der muss ja auch bei Laune gehalten werden. Jessica hat natürlich die größere Variante bekommen.

Charlotte mit Himbeer-Mascarpone-Mousse und hausgemachten Löffelbiskuits
Ergibt eine Charlotte à 18 cm (+ 3 klitzekleine Charlotten à 7,5 cm)

Für die hausgemachten Löffelbiskuits

Ergibt ca. 48 Stück

6 Eigelb
40 g Puderzucker
4 Eiweiß
100 g Zucker
1-2 Msp Rosa Lebensmittelfarbe
120 g Mehl

Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Schneebesen eines Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine hell und cremig schlagen. Eiweiß schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Lebensmittelfarbe hinzufügen und so lange rühren, bis die Masse Steife Spitzen bildet. Den Eischnee zur Eigelbmasse geben und das Mehl darüber sieben. Alles ganz vorsichtig mit einem Spatel miteinander vermischen. Nicht zu lange, damit die Fluffigkeit nicht verloren geht.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer mittleren Lochtülle (z.B. Wilton 2 A) füllen. Mit ausreichendem Abstand jeweils 7 cm lange Streifen darauf spritzen. Zur Orientierung zeichne ich die Linien mit einem Lebensmittelstift vor. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Sofort vom Papier lösen und mit Puderzucker bestreuen. Den restlichen Teig ebenso portionsweise verbacken.

Für die Füllung

8 Blätter weiße Gelatine
500 g Himbeeren
1 El Limettensaft
3 El Himbeersirup
1 Vanilleschote
4 Eigelb
50 g Puderzucker
500 g Mascarpone
2 El Orangenlikör
400 ml Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
6 EL Zucker

200 g Himbeeren zum Dekorieren
Puderzucker zum Bestäuben

2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 500 g Himbeeren waschen und mit Limettensaft fein pürieren. Das Püree durch ein feines Sieb streichen. Die Gelatine in den Sirup geben und in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur auflösen. Himbeerpüree mit Gelatine verrühren. Die Mischung bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die restliche Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Eigelb, Vanillemark und Puderzucker auf dem Wasserbad etwa 5 Minuten zu einer dicken, hellen Creme aufschlagen. Dabei nehme ich auch gerne den elektrischen Handrüher zur Hilfe. Dabei sollte die Schüssel das Wasser nicht berühren. Es besteht die Gefahr, daß die Masse gerinnt. Kurz abkühlen lassen. Zu der Mascarpone geben und gut verrühren. Den Likör in einem Topf erwärmen. Die Gelatine darin auflösen und unter die Mascarponemasse rühren. Das Himbeerpüree unterheben. Sahne mit Sahnesteif, Vanillezucker und Zucker (nach Anleitung) steif schlagen. 2/3 der Sahne unter die Mascarponecreme rühren und 20 Minuten kalt stellen, bis sie leicht geliert.

Den Boden und den Rand einer Springform (18 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und in den Innenrand der Springform einen Ring spritzen. Biskuits mit der Zuckerseite nach außen in den Ring stellen. Die Löffelbiskuits (evtl. zerbrechen) und auf den Boden der Form legen. Mascarponecreme darauf füllen und glatt streichen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren die restlichen Himbeeren waschen. Die Torte vorsichtig aus der Form lösen, mit den Himbeeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.

Schleifchen drum, fertig!

Da ich noch einige Löffelbiskuits und auch Himbeer-Mascarpone-Creme übrig hatte, wurden noch schnell drei klitzekleine Charlotten gezaubert. Dafür habe ich drei Dessertringe à 7,5 cm mit Backpapier ausgekleidet und sie gefüllt, wie oben beschrieben.

Die Biskuits sind außen knusprig, innen ganz soft und wenn man hineinbeißt, dann sieht man die dezente zartrosa Färbung des Inneren. Das Mousse schmilzt zart auf der Zunge und schmeckt intensiv nach Himbeeren. In Kombination erinnert mich diese Charlotte an eine fruchtige Tiramisu-Variante, die ich vor langer Zeit gegessen habe und in die ich mich hätte reinlegen können. Hierbei erging es mir wahrlich nicht anders, die Bäckerin muß schließlich auch bei Laune gehalten werden.

Die hausgemachten Löffelbiskuits lassen sich übrigens auch ganz wunderbar ohne Füllung knupsern. Eingewickelt in Butterbrotpapier und in eine Schachtel von Small Treasures gesteckt kann man sie auch ausgezeichnet verschenken.

Diesen feinen Shop stelle ich euch beim nächsten Mal vor. Darauf freue ich mich schon wahnsinnig, denn Nicole hat ein tolles Give Away für euch in den Startlöchern.

Und jetzt darf ich euch die Post aus Jessicas Küche zeigen. Ich bin immer noch ganz verliebt – in Jessica, in den Samstagnachmittag und in mein ‘Yummy, Yummy Chocolate Lover Törtchen’ ♥. Das war am Samstag schon so köstlich, dass ich es kaum erwarten konnte es auch am Sonntag zum späten Frühstück zu verputzen.

Achtung, jetzt stark bleiben! Ja, es schmeckt GENAU SO.

Soft, schokoladig, saftig – GRANATE!

Das Jessica das Rezept so hübsch für mich aufgeschrieben finde ich maximal großartig.

ACH!
Vielen Dank für die GIGANTISCHE Teilnahme an der ‘Sweet Paul’-Verlosung. Wie habe ich mich über die vielen, lieben Kommentare gefreut und hatte ganze vier Tage Schokiheißhunger und gute Laune. Ehrlich wahr! Ich glaube, ich habe sogar von Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern geträumt – zum Glück hat Jessica das geahnt.

Die glücklichen Gewinner des Sweet Paul – Magazins sind:

Conny K. – Hot Brownie
Julia Hartmann – www.stempelschwester.blogspot.com
Rebecca – www.verlockendes.de
Barbara Sommer – Sylter Strandküsse
Phoenics – www.phoenics1.wordpress.com

Bitte schickt mir eure Adressen über das Kontaktformular. ‘Klick‘ oder oben in der Leiste auf ‘Kontakt’ klicken.

Ich mache noch ganz schnell eigen artigen Knicks, weil ich bei den 10 deutschen Lieblingsblogs des Magazins Essen & Trinken aufgelistet wurde. Schon etwas her, aber immer noch huiiii!

Fotos der Charlotte_Mein allerbester Herr K.
Fotos des Chocolate Lover Törtchens_Dani
Testesser_Ricarda & Familie

´Give away` Das neue { Sweet Paul } Magazin – ab 31. August erhältlich. Spinksen und gewinnen? Hier biste richtig!

Und überhaupt, wer ist eigentlich Paul?

Die Augen leuchten, das Herzchen hüpft und die Fantasie spielt verrückt. Aufgeregt? Und wie! Morgen erscheint doch die neuste Ausgabe des Sweet Paul Magazins. Die Füchse unter uns haben es bereits abonniert und viele von uns lieben den Nervenkitzel, die Jagt und den Moment in dem sie die Lektüre selig in die Arme schließen können. ♥ “Hach, meine!” ♥.

Nachdem die vorherige Zeitschrift so schnell vergriffen war frage ich mich doch ernsthaft, ob vor den Zeitschriftenläden des Vertrauens kampiert wird. Wird? Ich liebe dieses Magazin und kann es kaum glauben, daß es endlich auch auf dem deutschen Markt erscheint. Bisher habe ich immer mit offenem Mund und großen Augen im e – Mag geblättert und es mir sehnlichst gewünscht. Sie in den Händen halten, sich mit ihr und einer Tasse besten Cappuccinos auf die Couch verkrümeln, ankreuzen, staunen, toll finden und vor Begeisterung ausflippen. *passierte bereits gestern

Wunderschöne DIY-Ideen, unglaublich tolle & kreative Rezepte und immer atemberaubend schön in Szene gesetzt. Willste mal in die neue Ausgabe spinksen?

Mmmh…es wird schokoladig!

Ohhh…Braun und Pink?

Ahhh…meinem allerliebsten Getränk wird sogar eine ganze Rubrik gewidmet!!

Ach ja, wer ist eigentlich Paul?

Hinter Sweet Paul steckt der aus Norwegen stammende Foodstylist und Blogger Paul Lowe, der einen riesigen Batzen Liebe in dieses Magazin steckt. Er ist nicht nur der kreative Kopf und Namensgeber, sondern auch mit ganz viel Herz bei der Sache. Ein kleines & feines Team unterstützt ihn dabei seine Ideen umzusetzen. Hier in Deutschland ist das zum Beispiel die Redakteurin Kathrin Hoberg, die sich (genau wie ich) in das Gesamtkonzept von Sweet Paul verknallt hat und ganz wesentlich daran beteiligt ist, daß es nun auch hier erscheint.

Ich war ganz schön aufgeregt, als sie und ihre Kollegin Julia mich vor ein paar Wochen zu sich nach Kiel eingeladen haben und ich sogar einen Blick auf das zukünftige Cover werfen durfte. Paul war kurz nach mir dort Ob er wohl im gleichen Bettchen geschlafen hat? und konnte sich davon überzeigen, was für einen tollen Job Kathrin macht.

Nachdem ich die beiden und den Verlag kennenlernen durfte freue ich mich jetzt noch mehr, denn ich darf hier 5 Exemplare dieses gigantischtollen Magazins verlosen. Wer gewinnen möchte, der hinterlässt bitte bis Sonntag, den 02. September um 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und verrät mir, für welche schokoladige Köstlichkeit er/sie alles stehen und liegen lässt. Die Teilnahmebedingungen sind die gleichen wie hier. *klick

Allen schlauen Füchsen, Jägern und Teilnehmern wünsche ich viele Ohhhs, Ahhhs und Mmmmhs und ganz viel Freude beim Blättern.

♥ Dani

Fotos_Sweet Paul

{ Klitzekleine Glücklichmacher } – Ich kann es kaum glauben, das finale Cover!

Oder MEHR als ein klitzekleines bisschen stolz…

Ist es wirklich schon vorbei?

Das halbe Jahr verging tatsächlich wie im Flug. Es wurde recherchiert, gebacken, dekoriert, fotografiert, geflucht, gegessen und gelacht. Ein halbes Jahr lang stand ich neben meinem Vollzeitjob vor der Backofentür, habe hineingeschaut und das Beste gehofft. Zwischendurch, ich gebe es zu, mich auch einmal gefragt ob ich mir da nicht zuviel zugetraut habe. Ohne journalistisches und grafisches Fachwissen, ohne Konditor Ausbildung. Ohne das Wissen, wie das alles überhaupt funktioniert mit so einem Buch – dem eigenen Buch.

Ein halbes Jahr lang in dem wir sehr viel gelernt haben. Wir? Herr K. und ich. Wie zwei Wahnsinnige sind wir im Kreis gehüpft und haben eingeschlagen, wenn ein weiteres Foto im Kasten war. Manchmal im Schlafanzug um 01.05 Uhr in der Nacht oder in der Früh, wie man will.

Zwei, die genießen was sie tun dürfen und das mit ganz viel Leidenschaft. Unmengen an guter Butter Gute(r)butter, Mehl, Eiern und Liebe wurden verbacken. Wenn das Resultat nicht sofort von uns in einem Stück vernichtet wurde, wurde es an Familie, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn weitergereicht. “Wann backst du denn mal wieder?” war mein Katalysator. Auch die leuchtenden Augen kurz nachdem das Gebackene die Speiseluke passierte, waren Balsam für die Bäckerinnenseele.

Die Zusammenarbeit mit Tina Defaux (Grafikerin) und Vanessa Herget (Lektorin) hätte ich mir nicht harmonischer wünschen können. Dieses Buch hat uns alle (auch den Fotografen) sehr zusammengeschweißt.

Kurz bevor ich den Vertrag unterschrieb, habe ich mir natürlich bei klugen Menschen den ein oder anderen Ratschlag abgeholt. “Pass’ bloß auf, daß du eine nette Lektorin bekommst, denn mit der wirst du ganz schön viel zu tun haben!” war einer davon. Ja, das stimmt. Viele, viele E-Mails wurden verschickt, in der Endphase täglich. Da ist es einfach schön, wenn man eine gemeinsame Wellenlänge hat.

Ich bin mir dem Glück, das ich hatte – mit allem – jetzt noch mehr bewusst. Auch Tina (von meinem Mann übrigens liebevoll Wonder Tina und von mir “der Feger” genannt) hat ebenfalls der Himmel geschickt. Das Layout, die klitzekleinen Details, die Farben? Ich hatte das Gefühl sie kann Hellsehen. Als Herr K. und ich zum Proof nach Neustadt an der Weinstraße gefahren sind war das wie Freunde treffen, einfach schön.


Von links nach rechts: Tina, Dani, Vanessa
Hinter der Kamera: Wie immer Herr K.

Tina hat in den vergangenen Tagen auch noch ein wenig am endgültigen Titel gefeilt. Ganz viele Leser haben den Wunsch geäußert, daß wir die Foodbubbles von Cover 1 auch auf Cover 2 übertragen. Wir haben uns den Tipp zu Herzen genommen und dieses klitzekleine Extra noch eingefügt. Der Einband wird matt, was mir ganz besonders gut gefällt.

Hier sind übrigens die offiziellen Umfrageergebnisse:

Ich sage “DANKE!” für all die lieben Worte, die Unterstützung und die vielen Stimmen beim Voting. Das hat mich wirklich sehr gerührt.

Puh, jetzt bin ich doch tatsächlich ein wenig traurig, daß die Zeit vorüber ist…

Doch umso mehr freue ich mich auf Klitzkleine Glücklichmacher in gebundener Form. Das ist IMMER NOCH so verrückt und aufregend. Ende September ist es dann soweit. Ich bin mir sicher, daß das ein oder andere Tränchen laufen wird – vor lauter Glück.

♥ Dani

Die Königin der Eiscremes { Fior di Latte } vs die wohl { schokoladigste Zartbitter – Chili – Tarte } mit Fleur de Sel

Oder der wohl beste Kompromiss der Dessertgeschichte.

Samstagmorgen um 8 Uhr in der Früh wird im Hause K. bereits die Nachtischfrage diskutiert. Zur Wahl stehen die vom Mann hochgelobte und schon oft hergestellte “Königin der Eiscremes” Fior di Latte und die von Frollein K. auserkorene und noch nie im Leben gebackene Tarte au Chocolat. Beide Parteien verteidigen ihre Standpunkte mit stichfesten Argumenten und weichen keinen Zentimeter davon ab.
Er: “Die Kööööönigin, verstehst du was ich meine? Es gibt einfach KEINE bessere Eiscremesorte!”.
Sie: “Aber du weißt schon, daß man mit reinster

sofort auf’s Treppchen steigen und sich den goldenen Dessertorden abholen kann?”.
Nein, nein, keine Sorge, nicht immer wird im Hause K. so ein Tamtam um das Schönste nach der Hauptspeise gemacht, aber es kommen Gäste am Abend und die sollen doch nach Strich und Faden verwöhnt werden.

Nach (gefühltem) stundenlangem Meinungsaustausch und der Erörterung welcher Nachtisch denn nun gereicht werden soll, wurde im Hause K. der wohl weltbeste Kompromiss der Dessertgeschichte geschrieben. Fior di Latte vs AN Tarte au Chocolat. Ja stimmt, die Vereinigung von Eis und Gebackenem ist keine Neuheit, aber hierbei handelt es sich um die DessertELITE Herrschaften. Eine Entscheidung die wahrlich kein Kompromiss im eigentlichen Sinne ist, denn oft sitzen später ja dann doch alle mit betrübten Mienen da. Nein, ein Zusammenschluss von zwei Giganten, der die Geschmacksknospen ausflippen lässt.

Cremigstes Gefrohrenes aus Mascarpone und Sahne und dazu die schokoladigste Tarte, deren Kern wie Mousse au Chocolat auf der Zunge schmilzt. Der buttrige und knusprige Teig des Gebackenen treibt das Geschmackserlebnis wahrlich auf die Spritze.

Zartbitter – Chili – Tarte mit Fleur de Sel

Für eine Springform à 28 cm:

Butter für die Form

Für den Teig
200 g Weizenmehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
150 g Butter, Zimmertemperatur

Für die Füllung
400 g Schlagsahne
300 g Zartbitterkuvertüre
2-4 Msp. Chili (je nach Geschmack), gemahlen
1 TL Vanilleextrakt
50 g Zucker
50 g Butter
1 Ei
1 Eiweiß

100 g dunkle Kuchenglasur
1 TL Fleur de Sel zum Bestreuen

Springformboden fetten oder mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zuerst den Teig herstellen.
Mehl in eine Rührschüssel geben. Zucker, Salz, Eigelb und Butter dazu geben und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Etwa die Hälfte des Teiges auf dem Springformboden ausbreiten. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen und als Rand auf den Boden legen. Den Teig so an die Form drücken, dass ein etwa 3 cm hoher Teigrand entsteht.

Für den Belag Sahne in einem Topf erhitzen. Kuvertüre grob hacken und unter Rühren in der Sahne schmelzen. Die Kuvertürencreme vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Chili, Vanilleextrakt, Zucker und Butter unterrühren. Ei und Eiweiß mit dem Schneebesen glatt rühren und unter die Creme heben. Die Füllung auf den Teig gießen.

Die Springform auf dem Rost in die Mitte des Backofens schieben und etwa 40 Minuten backen.
Den Rand der Tarte lösen, aber in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Die Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen und die Füllung der Tarte mit einer dünnen Lage bestreichen. Mindestens eine Stunde kühl stellen (nicht in den Kühlschrank, lieber im kühlen Keller).

Kurz vor dem Servieren mit dem Fleur de Sel bestreuen.

“Und hier kommt die Queen!”

Fior di Latte mit Amarettini-Bröseln

250 ml Milch
150 g Zucker
200 ml Sahne
100 g Marcarpone

Amarettini zum Bestreuen

Milch und Zucker in einem Topf auf dem Ofen erhitzen. So lange bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Anschließend die Mascarpone hinzufügen und sobald diese geschmolzen ist, die Mischung einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd und die Sahne dazu geben. Die Masse in einen verschließbaren Plastikbeutel füllen und eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Mischung in die Eismaschine füllen und so lange Rühren, bis sich eine cremige Masse bildet. Diese in einen Kunsttoffbehälter füllen und bis zum Servieren ins Eisfach stellen.

Wer keine Eismaschine besitzt, der kann auch alternativ die Mischung direkt in einen Kunsttoffbehälter füllen und diesen ins Eisfach stellen. Hierbei muss allerdings darauf geachtet werden, daß man den Behälter alle 15 Minuten aus dem Eisfach holt und mit einem Handrührgerät umrührt. So lange, bis sich die gewünschte cremige Konsistenz eingestellt hat.

Selbstverständlich lassen sich die beiden auch getrennt voneinander genießen. Ganz hervorragend sogar.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Eismann_Herr Klitzeklein
Mit dem Finger in der geschmolzenen Schoki_Dani

Ein paar klitzekleine Cupcakes für Shoot the Food

- Do {small} things with great love.

Gestern war es endlich soweit. Shoot the Food mit Jeanny & Susanne und “Best Girl” Caro in Köln.
Hinreißende Referenten und die hübschesten Zuhörer in einer gigantisch schönen Lokalität. Filmreif Mädels!

Ich war neben Asa*mit denen wir auch für das Buch zusammen gearbeitet haben, Heute-schmidt*von der ich jetzt unbedingt diese wundervollen Küchenhandtücher haben muss, Renna deluxe*von der ich bereits die schönste Brosche der Welt besitze und Small Treasures Sponsor.

Das hat mich mächtig glücklich gemacht. Geordert wurden Vanillecupcakes mit Vanillebuttercreme.

Die sind so wunderbar vielseitig. Schokoladen- oder Karamellguss, Beeren, Einstecker, Zuckerkügelchen – geht alles. Ich kann dir sagen, ich bin SO gespannt auf die Bilder der Teilnehmerinnen.

Nach persönlicher Abgabe durften Herr K. und ich noch ein bisschen lauschen, den Knipserinnen bei der Arbeit zuschauen und uns unter anderem mit dem netten Herrn vom Effilee Magazin unterhalten. Schon aufregend.

Und da man natürlich nichts kredenzen kann, was man nicht selber getestet hat…

“Ganz ehrlich, die anderen wurden abgeliefert!” *räusper

♥ Dani

Fotos_Der weltbeste Herr Klitzeklein

Ach!
Danke für 1493 Stimmen! Das Cover-Voting bleibt spannend.
Ganz herzlichen Dank an die Buchhandlungen (die schon fleißig vorbestellt und sogar beim Voting mitgemacht haben) und natürlich an euch, die das Ganze verursacht haben. Wir sind immer noch völlig hin und weg.

 

 

Nougat Heaven mit Pistazien, Cranberries & Mandeln und ein { Very berry } Fondant-Cookie

mit klitzekleinen Erdbeeren.

Die drei Mädels von der Post meinen es wirklich ziemlich gut mit mir. Die hinreißendsten Tauschpartner werden mir zugelost und diesmal gleich zwei an der Zahl. Fine (5 Jahre) und ihre Mama Steffi vom wundervollen Onlineshop Decorize.

Ich kann euch sagen, ich bin schon so gespannt, was die kleene Hamburger Deern in Mama’s Küche für mich fabrizieren wird. Bestimmt steckt ganz viel Liebe drin und das ein oder andere Zuckerperlchen – die sind für Fine das Größte. *Insiderinformation

Auch hier wurde fleißig ausprobiert und getestet. Gar nicht so leicht das Post aus meiner Küche-Thema “Very berry”.
Denn: Sind Beeren in ihrer Originalfassung nicht eigentlich schon unschlagbar phantastisch? Ganz ohne Zucker, Klimbim und großen Aufwand. Einfach so vom Strauch? *oder vom Obsthändler
Diese sind aber schwierig zu verschicken. Außerdem hätte ich es mir ja auch mehr als einfach gemacht und das Wesentliche würde dann ja auch fehlen – die Liebe. *hach

Diese kriegt man nur in Verbindung mit ausgiebiger Recherche, möglichem Scheitern (hier siehst du Nougat Charge Nr. 2) und einer gut gelaunten Küchenfee, die im Schürzchen zu ihrer Lieblingsmusik *bei Charge Nr. 1 hat das Frolleinchen wohl vergessen den CD-Player einzuschalten den Kochlöffel/die Teigrolle schwingt in das Endergebnis.

Also: Ab in die Küche!

Der Steckbrief meiner Wahl-Beere liest sich wie ein Abizeugnis mit einem 0,8er Durchschnitt. Volle Punktzahl bei Heilwirkung und Inhaltsstoffen. Herausragend in Sachen Vielseitigkeit.
Fruchtaufstrich, Likör, Kekse, Kuchen, Cupcakes, Chutney, Salate, Müslis, Pralinen, Scones, Pasta, Curry, Pilaw, Gelee, Sorbet – die Cranberry schreit hier. “Tausendsassa du!”.

Da muss ich ihr doch ein gebührendes Kleidchen verpassen – in Rosa. “Huiii, heiß soll es sein!” *315 °C Nicht zuletzt ein paar Nüsschen, für den knackigen Look. Was das wohl gibt?
Das köstlichste, liebevollste, softeste, hausgemachte Nougat für zuckersüße Zuckerschnuten.

Nougat Heaven

(in Anlehnung an ein Rezept von Melangery.com)

Die Zutaten

1 EL Sonnenblumenöl für die Form
425 g Zucker
450 g heller Rübensirup (z.B. von Grafschafter)
120 g Honig
¼ TL Salz
50 ml Wasser
2 Eiweiß
2 TL Vanilleextrakt
1 Msp. Rosa Lebensmittelfarbe in Pastenform (z.B. von Sugarflair)
70 g Butter, Raumtemperatur
1 TL Rosenwasser (Apotheke)

80 g Tasse getrockneter Cranberries
100 g Tasse ganze Mandeln mit Schale
60 g Tasse ganze Pistazien ohne Schale

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auskleiden. Diese mit Sonnenblumenöl bepinseln.

Die Mandeln bei 150 °C 10 Minuten im Backofen rösten.

Zucker, Sirup, Honig und Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat (ca. 250 °C). Währenddessen die Eiweiße in einer großen Edelstahlschüssel steif schlagen.

¼ Tasse von der heißen Sirupmischung zum Eiweiß geben. Mindestens 5 Minuten weiter schlagen, bis sich steife Spitzen bilden. Den restlichen Sirup auf etwa 315 °C erhitzen. Er riecht jetzt sehr nach Karamell und hat eine etwas dunklere Färbung, als zuvor. Die “Verdammt!” heiße Flüssigkeit in Anteilen zu der Eiweißmischung geben.

Vanilleextrakt, Lebensmittelfarbe, Rosenwasser, Salz und Butter hinzufügen und weitere 5 Minuten rühren. Die Nougatmasse in die Form gießen.

Cranberries, Mandeln und Pistazien mit einem Spachtel in die Masse drücken. Die Form über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann man das Nougat in mundgerechte (oder auch größere) Stücke schneiden. Ich habe es mit etwas Puderzucker bestäubt, damit ich den Nougat Heaven besser verpacken kann.

Und so macht es sich auf den Weg.

“Ach, der Fondant Cookie!”
Den bekommt Fine von mir, als die wahrscheinlich jüngste Tauschpartnerin dieses wundervollen Projektes.

Liebe Fine,

klitzekleine Erdbeeren habe ich da versucht für Dich zu formen.
Hoffentlich findest Du die gut. Findest Du?
Ich bin soo froh, daß Dein bezaubernder Name aus nur vier Buchstaben besteht, denn mehr hätten beim besten Willen nicht auf den Keks gepasst. Der riecht übrigens nach Vanille und schmeckt nach Shortbread. Mmmh…
Was hast Du denn für mich gebacken? Ich kann es kaum erwarten!

Die liebsten Grüße schickt Dir Dani

Und in dieser kleinen Box wird er sich auf die Reise machen. *in einem kleinen Cellopahntütchen versteht sich

Das Wichtigste!

Südtirol, New York, Malaysia, Dänemark, Rhodos, Paris, Teneriffa, München, London, Chicago, in die Provence, an die Nordsee, an die englische Südküste, Kroatien, Miami, Mauritius, Hawaii, Pellworm, Kanada, Island, Kanada, Hamburg, Türkei, Südafrika, Wien, Venedig, Schweiz, Kopenhagen, Mallorca, Ägypten, nach Spanien auf den Jakobsweg, Aachen, Prag, Hannover, Boston, München, Portugal, Budapest, Salzburg, auf den Harzer-Hexenstieg, Italien, Nürnberg, Amsterdam, Schweden, Ibiza, Tschechien, Vietnam, Lubmin, ins Allgäu, Irland, Mauritius, auf die Bahamas, in die Bretagne, Formentera, Kalifornien, auf die bayerischen Berggipfel, Nordholland, an die Costa Brava, an den Gardasee, Callafell, Island, in die Wachau, auf die Nordsee, Schottland, nach Andalusien, in die Dominikanische Republik, ins Sauerland, nach Ameland, Irland, Florida, Lissabon, Neuseeland, Norderney, Rhodos, Languedoc-Rousillion, Argentinien, Belgien, Berlin, Dänemark, Westfalen, auf eine AIDA-Kreuzfahrt durch das Mittelmeer, Indonesien, Istanbul, in die Toskana, Norwegen, Kenya, Sylt, Föhr, Amrum, Costa Rica, Essaouira, auf die Malediven, an die Ostseeküste Rügens, Laos, Mainz, mit der quietschorangen Vespa an die See?

Huiii, hier versammelt sich ja wirklich ein reiselustiges Völkchen! Einige von euch werden sich womöglich sogar begegnen und es gar nicht wissen. In New York, Paris und Amsterdam könnte das durchaus passieren, da düsen einige von euch hin. Doch wohin werden die tollsten Give aways reisen?

“Trommelwirbel!”

Die Gewinner der “Eine der Guten”-Verlosung sind:

Give Away Nr. 1: Claudia (Daudlmaus, Nr. 11)
Give Away Nr. 2: Sandra (Nr. 93)
Give Away Nr. 3: Midsommarflicka (Nr. 67)

Bitte schickt mir Eure Adressen an klitzekleinekleinigkeiten@web.de

♥ Dani

Fotos_Der allerbeste Herr Klitzeklein
Boxen_Casa di Falcone
Rezeptkartenstempel_Bastis Rike
Dünnes Band für Keksanhänger_Die Schoenhaberei
Dickes Band für die Boxen_Depot

Raspberry Kisses mit Him(mmh!)beerganache,

weil das Warten ja auch nicht meine Stärke ist.

“Your kisses for me, save all your kisses for me. Bye bye baby bye bye. Don’t cry honey don’t cry!” *klick

Hach, entschuldigt, diese Raspberry Kisses scheinen nicht ganz ungefährlich für die Ohren meiner Mitmenschen zu sein. Kaum nascht man einen, kommt man aus dem Singen nicht mehr raus. Your kisses for me, save all your ki…

Die kleinen Baiserherzchen gehen mir schon seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Kopf und da wir heute (“YAY!”) das letzte Rezept für das Buch fotografiert haben, habe ich die Chance genutzt und diese hinreißenden rosa Zuckerstückchen produziert.

Eigentlich viel zu früh, denn sie wären ja auch ganz wunderbar für “Very berry” geeignet. Machste da auch mit? Ja? Mensch, ist das wieder aufregend! Aber ich konnt’s halt nicht abwarten und wollte wissen, ob ich die auch so hinkriege, wie ich mir das vorgestellt habe. Nach etwas Übung auf einem Stück Backpapier ging es dann sogar ganz gut.

Liebe Tauschpartnerin in Crime,
Dir backe ich natürlich etwas anderes, aber wenn Du trotzdem das Rezept haben möchtest?

Raspberry Kisses (in Anlehnung an das Rezept “Baiser-Herzen” aus dem Magazin “Lust auf Genuss”)

Für die Herzen
3 Eier
1 Prise Salz
100 g Kristallzucker
3 Tropfen Himbeeraroma (z.B. von Caelo aus der Apotheke)
Rote Lebensmittelfarbe in Pastenform
100 g Puderzucker

Für die Himbeer-Ganache
200 g weiße Kuvertüre
50 g Schlagsahne
50 ml Himbeersirup

Backofen auf 110 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei den Kristallzucker einrieseln lassen. Die Masse sollte steife Spitzen bilden. Lebensmittelfarbe und Aroma unterrühren. Den Puderzucker auf die Masse sieben und vorsichtig unterheben. Sollten dann noch kleine Klümpchen vorhanden sein, kannst du auch noch mal kurz zum Handrüher greifen.

Die Eiweißmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und damit kleine tropfenförmige Tupfen auf das Backpapier spritzen. Die halben Herzen etwa 1 Stunde im Ofen backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.

Die Kuvertüre in kleine Stücke hacken. Sahne und Himbeersirup in einem kleinen Topf auf dem Herd aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Kuvertüre in Anteilen einrühren, bis sie vollkommen geschmolzen ist.
Die Creme zum Abkühlen auf Seite stellen.

Die Ganache mit einem Handrüher aufschlagen, in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (oder einem Plastikbeutel mit abgeschnittener Spitze) füllen. Auf eine Herzhälfte einen Tupfen Ganache spritzen und eine andere Hälfte vorsichtig darauf setzen.

Et voilà, Raspberry kisses.

Die wundervollen Stempel sind übriges von Kathrin.

Ach!

Ihr seid WIRKLICH der Wahnsinn.
Nicht nur, daß das Buch unter den Backbestsellern auf Amazon auf Platz Nr.1 stand (weil Ihr schon wie wild am vorbestellen seid) , nein, auch eure Beteiligung am Cover-Voting lässt Herr K. und mein Herzchen hüpfen. 974 Stimmen wurden bis jetzt gezählt und wie es aussieht wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen sondergleichen. Huaaaa!

Morgen darf ich übrigens für die Servicezeit im WDR Erdbeerkuchen testen. Mit Daniele, dem Konditor vom Café Eigl. Dani & Daniele – na, wenn das mal kein Zufall ist.

Den schönsten Start in die Woche,
♥ Dani

Fotos_Diesmal ich. Herr K. hat mal ein Päuschen verdient.
Stöffchen_Mama
Baking Cases_Die Schoenhaberei