Uiuiui, die klitzekleine Lieblingsbecher-Ver(LOS!)ung.
Januar 31, 2012
Ich kann voller Stolz verkünden: “Da sind sie!”
Mit viel Liebe für euch gekritzelt.
Zu gewinnen gibt es drei klitzekleine Becherunikate. Quasi: Drei bezaubernde Leser können einen Becher abstauben.
Wie’s funktioniert?
Hinterlasse mir bis zum 04.02.2012 um 9 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und Du hüpfst in den Lostopf. Die Gewinnspielregeln findest Du am Ende dieses Artikels.
Wenn Du nicht weist, was Du schreiben sollst? Och… Na, dann würde ich mich unglaublich darüber freuen, wenn Du mir verraten würdest, wie ein Kapitel in Deinem Lieblingsbackbuch heißen würde. Ich bin nämlich immer noch nicht ganz glücklich mit meinen Kapitelbezeichnungen und kann kreativen Input mehr als gebrauchen. Klitzekleine Blockade nennt man das wahrscheinlich.
Dafür habe ich noch zwei andere Becherbeschriftungen ausfindig gemacht. Da muss ich mich wirklich schwer beherrschen mir die neuen Becher nicht selber in den Schrank zu stellen. Also bitte, bitte haut schnell in die Tasten, damit ich es mir nicht nochmal anders überlege.
Ach!
Ihr seid einfach zucki. Ich freue mich so über die vielen positiven Reaktionen auf unser Buch. So wundervoll, mein Herzchen hüpft immer noch. Wie wild sogar.
♥ Dani
Fotos_Herr Klitzeklein
Arbeitstitel: Klitzeklein – Das Buch
Januar 26, 2012
ODER “Wo sind die Worte hin?”.
Im Ernst, wo sind sie? “Hallooo?”
Ich will es euch schon so lange sagen. Ich habe mir stundenlang Sätze überlegt. Und jetzt?
Alle weg.
Es ist so UNGLAUBLICH.
Ein Buch und ich? Ich und ein Buch?
Hört sich für mich an wie “Morgen um 8 Uhr fliegen wir auf den Mond Frollein Klitzeklein. Pack’ Herrn K. und ein paar Kekse in den Koffer und ab geht’s!”
Nö, is’ klar.
Manchmal passieren Dinge, die man wirklich, wirklich niemals für möglich gehalten hätte. Selbst im Traum würde ich denken “Huhu, aufwachen, jetzt wird’s zu abgefahren!”
Kannst du mich mal zwicken oder am besten richtig kneifen?
Seit heute, seit eben! ist es amtlich.
Wir schreiben ein Buch. *schluck
“Wie es dazu kam?”
“Nee, nicht wegen der Fernsehsache!”
Der klitzekleine Blog wurde schon vorher von zwei hinreißenden Mädels des Umschau Verlages im Netz entdeckt. Nach einigen Hin- und Her-Mails kam es zum ersten Treffen.
“Und?”
“Es war Liebe!”
Eine Wellenlänge.
Seit Anfang des Jahres wird nun fleissig gearbeitet im Hause Klitzeklein. Die Seiten des Buches wollen mit Gebackenem bestückt werden. Dazu gibt es klitzekleine Basteleien (Verpackungs- und Dekoideen inkl. Bezugsquellen).
Die ersten Artikel wurden bereits von Vanessa (meiner Lektorin) gegengelesen und “OHH, ist das grossartig!” korrigiert. Ausserdem im klitzekleinen Boot ist Tina, die Grafikerin (eine Entdeckerin des Blogs) und einer der wenigen Männer im Verlag “der Lithograf”, der bestimmt das Beste aus Herr K’s Bilder herausholen wird.
Ist das aufregend? Ich sag’s euch!
Eure Dani
Foto_Herr Klitzeklein
Am Stift_Frau Klitzeklein
DIY: Dein eigenes Geschirr.
Januar 20, 2012
Oder: Jeden Tag ein anderes Lieblingsstück auf dem Frühstückstisch.

In der letzten Zeit bin ich auf der Suche nach schickem Geschirr, damit ihr nicht immer die gleichen ollen Sachen anschauen müsst. Sogar Hilfe habe ich mir geholt. Die weltbeste Jeanny hat sich extra eine ganze Zugfahrt lang den Kopf für mich zerbrochen.
Hinreissend und herzallerliebst finde ich das, genau wie ihren Blog. Unbedingt ansehen!
Viele wunderschöne Dinge haben wir gefunden und ganz unabhängig voneinander waren wir begeistert von Roerstrand.
Einmal “ALLES!” bitte.
Völlig im Geschirrhimmel bin ich dann auf Porzellanmalstifte gestossen. Keine fünf Minuten später wurde der nächste Bastelladen angesteuert. “Den roten, den hell- und dunkelblauen UND den schwarzen Stift bitte. Schnell!”
Auf dem Heimweg habe ich noch Geschirr aufgegabelt und zu Hause wurde direkt losgelegt.
Nachdem mir die blauen Wölkchen auf dem weissen Becher nicht gefallen haben, konnte ich sie mit Nagellackentferner problemlos entfernen und meinen neuen Lieblings-Lieblingsbecher beschriften. Jetzt habe ich ihn drei Tage trocknen lassen und nun ist er sogar spülmaschinenfest.

Da ich abends immer eine Tasse heisse Milch mit Honig trinke (ja, auch im Hochsommer), durfte dieses Tässchen natürlich auch nicht fehlen.

Und hier beide zusammen. Hach!

Und, was würdest Du auf Deine Tasse schreiben/malen?
Tschüssi & “Ran an die Stifte!”
Dani
Fotos_Herr Klitzeklein
Am Stift_Frau Klitzeklein
Neuer Job, neue Aufgabe, neues Projekt?
Januar 15, 2012
Nein? Och, so nette Visitenkärtchen kann man doch immer gebrauchen.

Die verschwinden auch nicht so schnell in der Jackentasche oder der Geldbörse des Gegenübers, wie die üblichen Verdächtigen.
Ein schönes Bändchen hier, ein schickes Papierklebeband da

und “Ohhh, dort hat sich auch noch etwas unten rechts in der Ecke versteckt!”
Gestalte Dir deine eigenen Visitenkarten mit Liebe zum Detail, nur wenigen Zutaten und einem klitzekleinen bisschen Geschick.
Bei Visitenkarten gibt es kein Standardmaß. Ich habe mich für 8,5 cm Länge und 5,5 cm Breite entschieden.
Die Schriftart für das “Klitzeklein” kannst Du hier kostenlos herunterladen: klick
Was Du brauchst:
1. Das Ding vor dem du gerade sitzt und einen Drucker
2. DIN A4 Kartonpapier, das in deinen Drucker passt
3. Masking Tape oder andere schöne Klebebänder
4. Ein schickes Bändchen
5. Wer mag: Eckenabrunder oder einen kleinen Kreisstanzer (ein Locher müsste es auch tun)
6. Schere oder Schneidemaschine
7. Lineal
Bei der Schrift habe ich die Letterpress Variante angewendet: klick
Das tolle Masking Tape und das Borten-Set gibt es übrigens bei Bertine *klick

Dort gibt es auch noch ganz viele andere wundervolle Dinge.
Das Anti-Monsterspray und der Pusteäffchen Nageltrockner stehen ganz oben auf meiner Habenwollenliste. Nicht zu vergessen die Etagere, das Keksdosenset, der Tee (allein schon wegen der schicken Verpackung) und der Eulenstempel, hach.
Ach!
Fällt Euch etwas auf?
Wir haben aufgerüstet, jucheee. Ein neues Objektiv musste her, damit wir Euch noch schönere und genauere Bilder zeigen können. Ein neues Handrührgerät war auch noch drin. Der Vorgänger hat nach langer, erfolgreicher Zusammenarbeit zum Ende des Jahres das Zeitliche gesegnet. Bye Bye Mixie.
Idee & Design_MintDesignBlog
Fotos_Herr Klitzeklein
An Schere und Papier_Frau Klitzeklein
Eckenabrunder und Kreislocher_Stampin Up
Geschenk Box_Bertine
Bändchen_Die Schoenhaberei
O Trüffel! My Trüffel!
Januar 2, 2012
“Jetzt bitte einmal die Woche!”
Die erste eigens erworbene Trüffel betrat am 31.12.2011 um 17.13h in den Händen von Signor Cappellacci
das Hause Klitzeklein, um mit Sellerie-Kartoffel-Mousseline und frischen Ravioli eine sagenhafte Verbindung einzugehen.
Ihr zu Ehren wurde sogar ein Trüffelhobel erstanden, womit sie wohl die erste Trüffel in der Geschichte mit eigenem Hobel ist.
Dekoriert, extra für Dich mein Trüffelchen.

Die Vorspeise
Unter fünf Augenpaaren holten wir die Kostbarkeit aus dem etwas unglamourösen Plastikdöschen, wickelten es zunächst aus der Alufolie, dann aus dem Küchenpapier.
“Autoreifen?”
“Krankenhaus?”
Ein etwas undefinierbarer Geruch machte sich in der Küche breit.
So, so, eine Trüffeldiva also…
Mit allergrößter Vorsicht bedient Signor Cappelacci den Hobel (35.- Euro das gute Stück. Selber Schuld! Wer meint sich einen Trüffel leisten zu können…).
Hauchzarte Scheiben mit einer unglaublichen Maserung werden abgeschnitten. Die Konsistenz ist eher fest, fast schon nussartig.
Die frischen, kleinen Ravioli mit Käsefüllung werden im Salzwasser gekocht und in reichlich Butter geschwenkt.
Auf dem Teller garniert man sie mit den Trüffelscheiben, frisch geriebenem Parmesan und etwas schwarzem Pfeffer.
Sobald die Diva mit der Butter in Berührung kommt, entfaltet sich der wahre Trüffelgeruch und in meinem Mund findet eine Geschmacksexplosion statt.
“O Trüffel! My Trüffel!”
Der Hauptgang
Rehrücken mit gertrüffelter Sellerie-Kartoffel-Mousseline an Apfel-Birnen-Cranberry Kompott.
Das Fleisch (1,4kg Rehrücken) wird zunächst vom Knochen abgelöst und von Fett und Sehnen befreit.
Jetzt reibt man die Filets mit einer Marinade aus
Zesten von einer Limette, unbehandelt
8 Wacholderbeeren
5 schwarzen Pfefferkörnern
15g braunem Zucker
5g Meersalz
ein und befestigt sie mit Küchengarn wieder am Knochen.
2 Schalotten werden geviertelt und mit 4 Thymianzweigen
zu dem Rehrücken auf ein Backblech gelegt.
30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Anschliessend bei 80°C Ober/-Unterhitze ca 1 Stunde im Ofen garen, dann
bei ca. 120°C Ober- /Unterhitze 10-15 Minuten garen.
Den Rehrücken aus dem Ofen nehmen, das Fleisch wieder vom Knochen lösen und kurz in der heissen Pfanne in Butterschmalz schwenken.
Zum Servieren wird das Fleisch in Tranchen geschnitten und auf vorgewärmte Teller gelegt (s.o).
Wenn alles gelungen ist und mit Fleisch von hervorragender Qualität gearbeitet wurde, dann
zerfällt das Filet, wie Butter auf der Zunge.
Dazu gab es einen Trüffeljus, eine Sellerie-Kartoffel-Mousseline und
ein Apfel-Birnen-Cranberry Kompott
1 Apfel
1 Birne
2 Schalotten
schälen und fein würfeln. Apfel und Birne in ca. 1cm grosse Stücke.
30 g Butter
2 cl Sherry
200 ml Gemüsefond
Saft von 1 Zitrone
50 g Honig
Apfel- und Birnenwürfel, sowie die Schalotten in der Butter anschwitzen.
Mit dem Sherry und dem Fond ablöschen.
Das Obst bissfest garen und mit Honig und Zitronensaft abschmecken.
60g getrocknete Cranberries
Salz
Pfeffer
1 EL Schnittlauch
Die Cranberries hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Schnittlauch kurz vor dem Servieren unterheben.
Zum Dessert
gab es zweierlei Mousse. Das eine als Nocken angerichtet in den Schokischälchen und das andere auf einem Schokoladentaler.
Dazu schmilzt man dunkle Kuvertüre auf dem Wasserbad und streicht sie ca. 3mm dick auf ein mit Oel bestrichenes und dann mit Klarsichtfolie ausgelegtes Backblech.
Jetzt stellt man das Blech an einen kühlen Ort.
Sobald die Kuvertüre ausgehärtet ist, sticht man mit einem Servierring Kreise aus.
Mit dem gleichen Ausstecher sticht man später auch das Mousse aus und legt es kurz vor dem Servieren vorsichtig auf den Taler.
Dazu sollte das Mousse nicht dicker als 3-4 cm sein.
Danach ging NIX mehr!
Und es war doch ganz uneigennützig, als wir Signor Cappellacci dieses wunderbare Buch über Trüffeln schenkten.
Manchmal braucht man einfach Freunde, die einen auf verrückte Ideen bringen und Freunde, die diese dann in die Tat umsetzen UND Freunde, die einfach da sind und das Essen geniessen.
Was für ein wundervoller Abend.
Rezeptideen_Johann Lafer
Jäger des Wildes_Onkel Karl-Heinz
Trüffelauftreiber_Signor Cappellacci
Das beste Outfit des Abends_Signora Cappellacci
Fotos_Herr Klitzeklein und Signor Cappellacci


















