Cappuccino

zu Hause geniessen.

Der Weg zum perfekten Cappuccino beginnt definitiv mit einer guten Siebträgermaschine. Diese hat den Vorteil das man alles manuell steuern kann.
Der Mahlgrad, die Füllmenge des Siebträgers, der Anpressdruck beim verdichten des Kaffeemehls und die Extraktionszeit spielen alle eine entscheidende Rolle beim Zubereiten des perfekten Cappuccinos.

Ein weiteres Muss ist eine eigene Kaffeemühle, in der die Espressobohnen kurz vorher frisch gemahlen werden. Somit hat man das volle Aroma der Espressobohne.

Die Bohne.
Bei der Auswahl der Espressobohne sollte man es tunlichst vermeiden auf eine der großen Röstereien zurückzugreifen. Diese Bohnen werden oft bei zu hohen Temperaturen und zu kurzen Verweilzeiten geröstet. Das vernichtet leider oft das feine Aroma der Bohne.

In fast jeder Region gibt es allerdings kleine, aber feine Kaffee-Röstereien, die qualitativ sehr guten Espresso anbieten.

Caffee-Rösterei Maassen
Caffé Fausto
Espresso Perfetto

Familie klitzeklein bevorzugt den India Monsooned Malabar von Caffé Fausto.

Ablauf
Einschalten der Maschine.
Hierbei ist darauf zu achten, dass die Maschine komplett durchgeheizt ist bzw. alle Bauteile die Betriebstemperatur erreicht haben. Die Cappuccino-Tassen müssen ebenfalls vorgewärmt sein. Dadurch erleidet der Espresso keinen Temperaturschock, denn das würde ihn sauer schmecken lassen.

Jetzt werden die Bohnen gemahlen.

Das Espressomehl darf weder zu grob noch zu fein sein, denn dieses ist verantwortlich für die gewünschte Crema des Espressos.

Das Espressomehl wird nun mit Feingefühl in den Siebträger gepresst.
Das Ziel ist es, das Kaffeemehl so zu verdichten das in 25 Sekunden 25ml Wasser durch den Siebträger laufen.



Den Bezug starten.


Ohne Milch kein Cappuccino.

Die Milch sollte einen hohen Fettgehalt (ideal wären 3,8%) haben, damit der Milchschaum schön cremig wird. Das Aufschäumen der Milch besteht aus zwei Phasen.

Das Ziehen.
Hierbei wird der Milchschaum produziert.

Das Rollen.
Hierbei wird der Milchschaum mit der heißen Milch vermischt, so daß der Milchschaum eine sahnige Konsistenz erhält.

Die Milch darf dabei die 60°C keinesfalls übersteigen, ansonsten gerinnt das Eiweiß.

Achtung! Keinen Bauschaum produzieren.
Dies sind die badeschaumartigen Gebilde, die sich leider zu oft auf Cappuccinos befinden.

Nun die Milch unter die Crema bringen.
Hast Du einen guten Barista erwischt (oder Du bist selber einer), malt er Dir mit Leichtigkeit
ein Latte-Art-Motiv auf Deinen Cappuccino.



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Kaffee-Netz

Barista und Fachwissen: mM
Fotos: Diesmal ich

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9 Gedanken zu “Cappuccino

  1. Ich sehe schon, ihr habt den Caffè aus dem Tazza d’oro in Rom noch nicht probiert. Das ist nämlich mit Abstand der weltbeste Espresso. :D Zum Glück muss man nicht in Rom leben, um ihn geniessen zu können, man kann ihn sich auch schicken lassen: http://www.tazzadorocoffeeshop.com Allerdings müssen die sich in der Preisangabe etwas vertan haben, für gewöhnlich kostet das Kilo Caffè nämlich nur 20,- und nicht 100,-.. :D

    • Vielen Dank für den Tipp u. den Link liebe Simone!
      Ich werde mich hüten einer Frau, die in Rom lebt und mit einem Italiener verheiratet ist zu wiedersprechen. :)

      Wenn wir mal in Rom sind werden wir dort bestimmt mal vorbeischauen (müssen). ;)

      • Nein, nein, ich wollte nicht besserwisserisch klingen! ;)
        Wenn ich mal in der Nähe bin, lad ich mich auf einen Cappuccino bei euch ein *g*
        Super übrigens, dass ihr darauf hingewiesen habt, dass man fettreiche Milch nehmen sollte. In deutschen Cafès wird der Cappuccino ja meist mit fettarmer Milch zubereitet, was dann einfach nur unerträglich nach Wasser schmeckt..

  2. Da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen.
    Gut, dass ich regelmäßig in den Genuss komme, diesen Cappuccino geniessen zu können ;O)
    Und um die Latte Art beneide ich Euch sowieso. Mein Barista bekommt das nicht so gut hin ;O)

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